Muss ich die Gebühren (25€) von meinem Bußgeld (60€) zusätzlich zahlen?

5 Antworten

Das ist immer so.

Alle Ordnungswidrigkeiten über 35 Euro kosten zustätzlich eine Bearbeitungsgebühr.

Nur bis 35 Euro wird die nicht fällig.

Bei allen Sachen über 35 Euro muss der Polizeibeamte eine sogenannte Ordnungswidrigkeitenanzeige an die Polizeibeahörde vorlegen. Und wenn diese Behörde was bearbeitet, kostet es den Delinquenten eine Bearbeitungsgebühr.

Diese bewegt sich zwischen 25 und 30 Euro, völlig egal, wie hoch das Bußgeld ist.

Auch wenn Du eine kostenpflchtige Verwarung von unter 35 Euro ablehnen und dagegen Einspruch einlegst, wenn dieser abgelehnt wird, werden dann auch noch die Bearbeitungsgebühren fällig.

Aber Du brachst Dich nicht zu beschweren, Du lebst im Billigdiscountland in Sachen Bußgelder.

Schau mal nach Spanien. Handy in der Hand (oder trinken, essen rauchen am Steuer) 400 Euro.

Unangeschnallt 600 Euro, zu schnell ab 200 Euro bis zu astronomischen Summen.

Oder kuck mal nach Frankreich. 1 km/h zu schnell (nein es gibt dort keine Toleranz) innerorts, 45 Euro. 14 Tage Zeit zum Bezahlen, dann automatisch 175 Euro. Wieder 14 Tage, 375 Euro. Zahlst Du wieder nicht, gehts vor Gericht und glaub ja nicht, Du gehst da unter 1000 Euro raus.

Und ach ja, sollte man Einspruch erheben wollen, zahle besser auch noch gleichzeitig, denn die Zahlungsfristen laufen dennoch weiter und wenn Du 4 Wochen später den Bescheid bekommst, dass der Einspruch abgelehnt wurde, kostet es 375 Euro - und man lässt sich immer die 4 Wochen Zeit.

Also ich rate daher an, genieße die Minipreise hier und zahl halt.

Das muss doch verbucht werden mit deinen Daten und das ist nicht umsonst du hast den Mist gebaut und zahlst halt beides und hier ist das sogar noch viel zu billig mit den Handy  ein bis 2 Nullen dran und 2-3 Punkte.

Damit Leute wie Du merken das so was nicht geht . 

Im westlichen Nachbarland müssen Autofahrer 230 Euro zahlen, wenn sie mit dem Handy in der Hand erwischt werden. 

Daneben zählen Spanien und Dänemark mit Strafen ab 200 Euro zu den Reisezielen, in denen Verkehrssünden am teuersten sind. 

Das schreibt der Digitalverband Bitkom in einer Pressemittelung. In Deutschland kommen Autofahrer dagegen günstiger weg: 60 Euro beträgt hierzulande das reguläre Bußgeld für die Handynutzung am Steuer, plus ein Punkt in der Flensburger Kartei. 

In Italien drohen sogar bis zu 600 Euro Strafe, da die Polizei einen Ermessensspielraum hat. 

Am teuersten kann es in Großbritannien werden: In extremen Fällen riskieren Fahrer eine Anklage und eine Strafe von über 1000 Euro.

Oder 10 Jahre Haft wen man bei dem dummen telefonieren am Steuer Leute umbringt .

so wie hier;

https://youtube.com/watch?v=eTrram15Mfk

oder so dumm  wie diese Idioten 

https://youtube.com/watch?v=DXgFk7bNJwk

Das eine ist die Strafe, das andere ist die Gebühr für die Bearbeitung.

Klar musst du das zahlen? Warum? Weil man die Gebühr immer draufzahlen muss.

Das sind Bearbeitungsgebühren!

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