MUSS ich der Krankenkasse Auskunft geben?

5 Antworten

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Also die Gesetze dazu lassen sich bestimmt ergooglen
Aber die Krankenkasse will doch verständlicherweise wissen wofür sie überhaupt bezahlt, ob es korrekt ist das sie zahlt, und ob nicht jemand anderes zur Kasse gebeten werden könnte

Das ist ja alles bereits geklärt ....

Ich zitiere aus deiner Frage:
"die wollen wissen ob ich noch in ärztlicher Behandlung bin, ob ich jemanden verklagen will, ob ich Materialentfernung machen lassen will ... etc. "

-Da scheint doch einiges unklar zu sein

"Medizinische Unterlagen wollen sie auch und unbedingt wissen, ob ich wieder arbeite.... "

-macht doch Sinn. Vielleicht hat sich was verändert

@Dave0000

Vor fast 9 Jahren hatte ich einen unverschuldeten Unfall. Die gegnerische Haftpflicht zahlt Krankenkosten. 

Aber Danke, nu ist mir klar, woher der Wind weht :-) 

Es geht immer ums Geld 😂

Keiner zahlt einfach so wenn er evtl nicht müsste
Und dieses evtl will man natürlich abklären
Aber wenn nichts zu verheimlichen ist dann ist der einfachste Weg offen und ehrlich zu sein

Alles gute

@Dave0000

Danke, ich habe nichts zu verheimlichen.... ich verstehe nur nicht woher der Wind weht. Ich bin voll erwerbsunfähig, seit fast 9 Jahren, alles wurde mehrfach geprüft und für richtig erachtet... Da ich von der KV keine Leistungen mehr beziehe, weder K- Geld noch Rehamaßnahmen noch sonst irgendwas, verstehe ich den Fragebogen nicht ... und auch die Fragen? Nach fast 9 Jahren die Frage ob ich jemanden verklagen will ???? Warum die Frage nach weiterer Matrialentfernung? 

Aber Danke für Deinen Tipp mit dem googeln, das hab ich getan und antworten bekommen. Wenn du magst. schau mal nach, ich habe hier in den Kommentaren etwas kopiert und eingefügt. 

MFG Holmi

Tja...die wollen wahrscheinlich wissen ob du in die Rentenversicherung ausgesteuert werden kannst.

Einfach wahrheitsgemäß beantworten und Schweigepflichtentbindung unterschreiben.

Du kannst das auch sein lassen. dann dauert die Geschichte eben länger und du wirst öfter angeschrieben, bis du quasi vor die Wahl gestellt wirst: Geld bekommen oder nicht.

Das bin ich doch längst 

@Holmi44

Und dann? Wo hast du jetzt genau ein Problem?

Hey Holmi44, wann bist du denn geboren?

Falls die "44" dein Alter darstellt, kannst du bei der DRB (Deutschen Rentenversicherung Bund) nur noch erwerbsgemindert werden!
Siehe hierzu den Link: www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/01_allgemeines/03_rentenarten_und_leistungen/08_erwerbsminderungsrente_node.html

wie z.B.:
...beurteilen wir, in welchem zeitlichen Umfang Sie noch auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Von diesem restlichen
Leistungsvermögen hängt ab, ob für Sie eine Rente wegen voller oder
teilweiser Erwerbsminderung in Frage kommt
.

Die medizinischen Voraussetzungen für eine Rente wegen Erwerbsminderung sind erfüllt, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können, und zwar nicht nur in Ihrem, sondern in allen Berufen. Ihre Rentenversicherung prüft das anhand
ärztlicher Unterlagen
. Eventuell fordert sie weitere Gutachten an und
stellt dann Ihr Leistungsvermögen fest
.


Muss ich diese Fragen beantworten?

Ja klar doch - wie sonst soll die KK der Rentenversicherung Auskunft erteilen über deinen Gesundheitszustand bzw. über dein Restleistungsvermögen?!

Gruß siola55

PS: Mir persönlich ist nur die EM-Rente bekannt auf jeweils 3 Jahre Dauer...
und dann Antrag auf Weiterzahlung stellen.

ja, ok, voll erwerbsgemindert, soll heißen, ich kann nicht mehr als 3 h täglich arbeiten

@Holmi44

... genau heißt es: nur noch unter 3 Stdn. täglicher Arbeit - 3 Stdn. sind schon zuviel :-(( und dies wäre dann nur noch die halbe EM-Rente!


Rente bei voller Erwerbsminderung

Nicht erwerbsfähig - trotzdem versorgt
Diese Rente soll Ihren Verdienst weitestgehend ersetzen, wenn Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf nicht absehbare Zeit weniger als drei Stunden täglich arbeiten können.

Nachzulesen bei der DRB in dem Link hier:
www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2\_Rente\_Reha/01\_rente/01\_grundwissen/03\_rentenarten\_und\_leistungen/08a\_erwerbsminderungsrente/00\_rente\_bei\_voller\_em.html


Muss ich diese Fragen beantworten?

Was für eine Frage!

Du erwartest, dass deine Krankenkasse alle deine Krankheitskosten, Arztbesuche, Krankenhaus usw. bezahlt und du willst sie nicht informieren, für was sie das zahlen darf.

Wäre es dir lieber, wenn die Krankenkasse die Zahlungen einstellt und du die Kosten dann selbst zahlen darfst?

Natürlich bist du verpflichtet die Fragen deiner Krankenkasse zu beantworten.

Gruß Apolon

Also, ich wundere mich über den Ton hier. 

Ich habe eine Frage gestellt. Mag sein, dass sie für Profis selbstverständlich und leicht zu beantworten ist. 

Früher war es nicht selbstverständlich, dass jeder jede Auskunft über alles bekommt. Da gab es noch so etwas wie Datenschutz. 

Bei den Antworten hier, scheint es nicht mehr so zu sein. 

@Holmi44

Es gibt auch heute noch ein Bundesdatenschutzgesetz:

https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/

Aber eine Krankenversicherung übernimmt nur dann die Kosten, wenn diese gerechtfertigt sind und man dies auch überprüfen kann.

Und dazu sind die erforderlichen Unterlagen notwendig und der Patient muss dann u.U. auch seine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden.

Und deine gestellte Frage habe ich doch auch beantwortet.

Aber Töne kommen doch hier gar nicht zum Vorschein, sondern nur Texte. lol...

@Apolon

:-)) Danke, das habe ich jetzt gefunden und zu meinem Thema hier was kopiert und eingefügt, vielleicht interessiert es jemanden. All das sind Dinge, die längst geklärt sind. Krankheitskosten übernimmt die gegnerische HAftpflichtversicherung. 

@Holmi44

All das sind Dinge, die längst geklärt sind. Krankheitskosten übernimmt die gegnerische Haftpflichtversicherung.

Und gerade dies scheint der Fehler zu sein.

Die Ärzte und Krankenhäuser stellen die Kosten immer der Krankenkasse in Rechnung und diese müsste dann die Haftpflichtversicherung in Regress nehmen.

Und scheinbar hat die Krankenkasse davon keine Ahnung.

Du willst Leistungen der Krankenkasse und bist folglich zur Mitwirkung verpflichtet. Wenn du nicht antwortest, bleibt dein Leistungsanspruch eben auch unbeantwortet.

Dann bekommst du demnächst eine Rechnung von deinem Arzt.

Also, ich will ich KEINE Leistungen (werder Krankengeld noch Reha Maßnahme etc) von der KK. Lediglich wenn ich zu einem Arzt gehe, aber das sind dann Krankheiten oder etwas ähnliches, die nichts damit zutun haben warum ich Erwerbsunfähig bin. . und dafür zahle ja Beiträge.... 

für alle hier hab ich nu was gefunden. vielleicht denken die antwortenden Experten mal darüber nach? 

Krankenkassen fragen immer noch mehr als sie dürfen

Haben Sie von Ihrer Krankenkasse einen Fragebogen mit allen möglichen medizinischen und persönlichen Fragen bekommen? Gesetzlich Krankenversicherte, die Krankengeld beziehen oder eine Kur planen, erhalten häufig von ihrer Krankenkasse einen sogenannten Selbstauskunftsbogen. Darin werden Fragen zur Krankheit gestellt, die zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, nach deren voraussichtlicher Dauer, nach den durchgeführten Untersuchungen, nach geplanten Reha-Maßnahmen, nach dem Beruf des Betroffenen, nach genauen Einzelheiten zur Berufsausübung und oft auch nach ganz per­sönlichen Dingen. Alle Informationen leiten die Krankenkassen dann unter Umständen an den zuständigen Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weiter.

Fragebögen häufig unzulässig

Die Krankenkassen sind in vielen Fällen zwar verpflichtet, ihren MDK mit einer Prüfung zu beauftragen – etwa bei beantragten Leistungen wie Reha-Maßnahmen oder zur Überprüfung von Arbeitsunfähigkeit, aber sie selbst dürfen diese Befragung nicht ohne das ausdrückliches Einverständnis des Versicherten vornehmen! Nur der MDK darf die gesundheitlichen Daten erfragen, und das auch nur, so weit es im konkreten Einzelfall erforderlich ist.

Eine direkte Datenerhebung durch die Krankenkassen sah das Gesetz bis vor zwei Jahren nicht vor. Weder die Fragen, die der MDK stellt, noch die dazugehörigen Antworten der Betroffenen sollten für die Krankenkasse zugänglich sein. Der MDK hatte der Krankenkasse nur das Ergebnis seiner Begutachtung mitzuteilen.

Datenschutz wird aufgeweicht

Am 23. Juli 2015 trat mit dem sogenannten Versorgungsstärkungsgesetz eine neue Regelung in Kraft (§ 44 Abs. 4 SGB V). Danach sollen Versicherte von ihrer Krankenkasse Beratung und Hilfestellung einfordern können, wenn sie wissen wollen, welche Leistungen und unterstützenden Angebote zur Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit sinnvoll und erforderlich sind. Allerdings nur mit schriftlicher Einwilligung und nach vorheriger schriftlicher Information des Versicherten! Es geht also um einen Anspruch des Versicherten an die Krankenkasse, nicht umgekehrt. Die Kasse darf ihre Versicherten nicht zur Preisgabe von Daten zwingen oder überreden oder mit Leistungsentzug drohen.

Was tun, wenn Sie einen solchen Fragebogen bekommen?

Sie müssen entscheiden:

Wollen Sie das „Krankengeld-Fallmanagement” Ihrer Krankenkasse freiwillig unterstützen? Dann füllen Sie den verlangten Bogen aus.

Wenn nicht: Antworten Sie, dass Sie bereit sind, alle notwendigen Auskünfte zu Ihrer Krankheit direkt an den MDK (den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung) zu senden, sobald Sie dazu aufgefordert werden.

Diese Antwort sollte keine Nachteile für Sie zur Folge haben. Wenn doch:

Informieren Sie uns – auch gerne, wenn Ihre Krankenkasse Sie bittet, einen Selbstauskunftsbogen auszufüllen.

  Verbraucherzentrale Hamburg, Fachabteilung Gesundheit + Patientenschutz, Kirchenallee 22, 20099 Hamburg,  E-Mail: patientenschutz@vzhh.de , Fax: (040) 24832-290 Sie können  parallel  auch die Bundesdatenschutzbeauftragte informieren.

Stand vom Mittwoch, 5. Juli 2017

@Holmi44

@Holmi44,

du scheinst es einfach nicht zu begreifen.

Bei deinen behandelnden Ärzten ist die Krankenversicherung hinterlegt und mit dieser wird abgerechnet.

Bedeutet deine Krankenkasse hat alle diese Rechnungen bisher bezahlt.

Vermutlich hat sie keine Ahnung, dass sich die gegnerische Haftpflicht bereit erklärt hat deine Krankenkosten zu übernehmen.

Also informiere sie darüber schnellstens.

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