Muss ich bei einer Online-Rücksendung auf eine Rückerstattung verzichten und mich mit einer Gutschrift zufrieden geben?

4 Antworten

Schon wieder antworten hier Leute, die von Recht keine Ahnung haben und totalen richtig Blödsinn erzählen!!!!

Leute noch mal ganz langsam zum mitschreiben: Das Recht steht immer über die AGB!!!!!

Das Widerrufsrecht ist keine deutsche Erfindung noch gilt ist nur in Deutschland, es gilt in der gesamten EU und auch länderübergreifend. Heißt also auch, dass ein deutscher Kunde in Belgien kaufen kann und die gleichen Rechte hat als wäre der Kauf in Deutschland passiert.

Damit hat man also das Recht Rückerstattung des Geldes und muss sich nicht mit irgendwelchen Gutscheinen zurechtfinden.

Ja wenn es in den AGBs steht.

Meist ist für lesefaule sogar eine FAQ vorhanden

Lesefaule brauchen auch nicht die AGB lesen, wenn sie sich in Recht auskennen und wissen, dass diese Antwort rechtlicher Blödsinn ist!

@Jewi14

Er hat in Belgien etwas gekauft.

In Deutschland würde ich dir sofort Recht geben. Aber wenn er in einem belgischen Shop, der in Belgien ist, ist die Frage, ob überhaupt eine Rückgabe immer möglich ist.

In der Schweiz (ja Blabla keine eu) gab es noch bis vor einiger Zeit online Shops, da gab es das Rückgabe Recht nicht. Und erst Recht nicht mit Übernahme der Versandkosten.

Ich glaube ja. Kommt auf den Anbieter an. A

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn es in den AGBs steht, ist das ok. Man muss sich die halt vorher durchlesen

Nach 5 Monaten Mängel an Eheringen/ Schmuck. Vorgehen Gewährleistung bzw. Sachmängelhaftung

Vorgehen bei Gewährleistung bzw. Sachmängelhaftung?

Meine Eltern haben sich neue Eheringe gekauft und diese am 18. Mai 13 erhalten. Vor Kurzem stellte meine Mutter fest, dass ihr Ring auf einmal diverse Mängel aufzeigt. Sprich er sieht aus, als hätte er mehrere Tage in Säure gelegen. Dies war natürlich nicht der Fall. Meine Mutter arbeitet im Büro und erledigt Zuhause normale Haushaltstätigkeiten. Mitte Oktober hat Sie den Ring zum Juwelier zurückgebracht. Der Verkäufer stellte auch gleich fest, dass das nicht normal sei und er sich darum kümmern wird. Nach 3 Wochen hatte sich immer noch keiner gemeldet und meine Mutter rief beim Juwelier an. Dieser teilte ihr mit, dass der Hersteller behauptet, meine Mutter hätte den Ring unsachgemäß getragen und dadurch wären Kratzer, Korrosionsschäden und die Lockerung der Ziersteine entstanden. Wir sind der Meinung, dass es sich eindeutig um einen Materialfehler handelt, da meine Mutter an allen Fingern Ringe trägt und keiner so aus sieht wie der neue Ehering. Bei allen Ringen (auch dem neuen Ehering) handelt es sich um 333 Gold.

Gem. des Herstellers würde ihr ein neuer Ersatzring nicht zustehen. Sie würden ihn jedoch für 25€ „reparieren“. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob der Ring in 4 Monaten nicht wieder so aussieht. Darüber hinaus gehen wir ja von einem Materialfehler bei der Herstellung aus, weshalb meine Eltern auch nicht bereit sind 25€ für die Reparatur zu zahlen wenn das Material trotzdem fehlerhaft bleibt. Bei der direkten Nachfrage beim Hersteller erhielt meine Mutter die gleiche Antwort wie vom Verkäufer.

Auch der Ehering meines Vaters, der ihn nur gelegentlich trägt (nicht bei der Arbeit) sieht aus, wie ein altes zerschlissenes Blechteil, hat aber noch keinen Korrosionsschaden. Der Ring meiner Mutter befindet sich noch beim Hersteller und man wartet jetzt auf eine Antwort von ihr.

Nun zu meinen Fragen:

  1. Beide Ringe befinden sich doch noch in der Gewährleistungszeit. Kann sie neue Ringe bzw. die Rückerstattung des Preises beim Juwelier verlangen? Die Rückerstattung oder neue Eheringe wären uns da natürlich lieber, da wir bei einer Reparatur befürchten, dass es sich wirklich um schadhaftes Material handelt und die Ringe nach ein paar Monaten wieder so unansehnlich aussehen.

  2. Muss sie eine Reparatur/ Nachbesserung akzeptieren oder kann Sie gleich die Lieferung von mangelfreien Ringen verlangen?

  3. Wenn der Verkäufer nur einer „Reparatur“ zustimmt, beginnt die Gewährleistungszeit dann von vorne? Was ist wenn die Korrosionsschäden nur „überlackiert“ werden und in 5 Monaten sehen die Ringe wieder so schlimm aus? Und auf einmal ist der Käufer in der Beweispflicht. Dann wird es ja noch schwieriger sein Recht geltend zu machen.

Ich danke zunächst jedem der sich meine Fragen anschaut und hoffe auf die ein oder andere Antwort.

LG Hola

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