Muss ich als Mieter eine größere Mülltonne bestellen oder ist das die Aufgabe des Vermieters?

5 Antworten

wenn ihr noch so hinkommt, braucht ihr keine größere Tonne. Im Normalfall ist aber der Vermieter dafür zuständig, außer es gibt eine andere Regelung bei euch. Mußt mal den Mietvertrag oder ggf vorhandene Satzung durchlesen. Kann sein, daß im Mietpreis eine bestimmte Mülltonnengröße enthalten ist und wenn die nicht ausreicht, müßt ihr auf eure Kosten eine größere organisieren, wobei es schon richtig ist, daß der Vermieter darauf achtet, daß der Müll in die Tonnen eingelagert werden kann, bis die Müllabfuhr kommt. Evtl. einfach mal mit dem Vermieter drüber reden. Kann ja sein, daß er das so machen muß, weil andere Mieter sich über die volle Mülltonne beschwert haben und sonst mit Mietkürzung drohen.

hallo kriskros78, entscheidend ist, wer vertragspartner des entsorgungsbetriebes ist, mieter oder vermieter. ich gehe bei dir davon aus, dass es der vermieter ist. damit ist er allein zuständig denn er legt ja dann auch die kosten der müllabführ incl. grundgebühr auf alle mieter um. das erfolgt in der regel nach wohnfläche, kann aber auch nach personen sein. das ist im mietvertrag konkret vereinbart. wenn der verm. nun meint, dass dein anteil von produz. müll höher sei als seiner oder evtl. weiterer mieter, spielt das keine rolle. da ja auch das volumen nach deiner aussage noch ausreicht, besteht also keine veranlassung. es gilt ja prinzipiell, dass der vermieter das gebot der wirtschaftlichkeit einzuhalten hat.

Wenn jeder seine eigene Mülltonne hat, dann ist es eure Sache, für eine ausreichend große Tonne zu sorgen.

wenn du die Müllgebühren direkt bezahlst ist es deine Aufgabe. Wenn die Müllgebühren über den Vermieter abgerechnet werden, muß du deinen Vermieter um eine größere Tonne bitten

Wenn du mit der Tonne hinkommst warum sollst Du dann eine größere bestellen??? Bestellen muss der, der Sie auch bezahlt und das ist meist der Vermieter. Er rechnet sie natürlich meist über die Nebenkosten wieder ab.

Vermieter verlangt plötzlich eine Putz-Pauschale, weil niemand putzt, wir würden aber putzen...Siehe Detail?

Hallo,GuteAntworter

Wir leben seit einen Jahr in einen 4-Parteien-Haus anliegend an drei Objekten,ählicher Grösse.Es gibt auch einen Innenhof in dem auch geparkt werden kann. Alles ist in privatem Besitz (Also kein Unternehmen/Verwaltung).Bisher war die Grossmutter des jetztigen Vermieters die Besitzerin aber nun gehört ihm alles. Er selbst lebt auch an dem Ort im Haus gegenüber. Wir selbst sind die neuesten Mieter, alle anderen leben seit Jahren dort,seit wir da einzogen. Alle leben eher zurückgezogen und gehen auch fast alle im Alltag lange arbeiten man sieht sich kaum.

Es existiert ein Putzplan, bei dem jede Mietpartei im wöchentlichen Wechsel das den Hauseingang wie den Kellerbereich reinigen soll, wie jede Woche der Treppenabschnitt vor der eigenen Stockwerk-Wohnung zu putzen ist.

Grundsätzlich eine vernünftige wie faire Zuteilung, was auch im Mietvertrag so festgehalten ist. Über die Zeit haben wir aber festgestellt, das kaum bis nie eine andere Mietpartei ihren Putz-Pflichten nachkam, wir infolgedessen auch den Plan nicht ernstnahmen. Wir haben dann meistens nur Verunreinigungen beseitigt, die durch uns entstanden.

Es gibt zwar einen Aushang, der auf Konsequenzen bei Nichteinhalt hinweist wie auch in jüngster Zeit entsprechende Ansprachen vom Vermieter gab. Er kündigt an, das er (Als Umlage) von jedem Mieter eine monatlche Pauschale von 60 Eur verlangen wird, weil er eine Reiningunsfirma beauftragen will,die den Hof wie das Treppenhaus wöchentlich betreuen soll und das er eben die Kosten umlegen muss, da sich bisher nichts ändert.

Wir haben ihm mitgeteilt,das wir uns unter diesen Umständen wieder an den Putzplan halten. Wir aber bei jeden Vorgang eine kurze SMS schicken wollen,damit die Möglichkeit (ob genutzt oder nicht) besteht, unsere Reinigungsarbeit kontrollieren zu können. Wir aber nicht einsehen, für die Nachlässigkeit der anderen Mieter haften sollen. Meine Frau aber gegen Vergütung sich regelmässig kümmer kann.

Er lehnte dies ab und besteht weiter darauf, das ALLE bezahlen. Sonst würde ja der ,,Nächste" kommen,etc. und er sich auch NICHT mit weiteren Komplikationen befassen will. Abschliessend berufte er sich noch auf das Umlagerecht.

Der Vermieter geht einen Hauptberuf nach und kommt überwiegend bedingt nur seiner Rolle als Verwalter nach. Es gibt sonst keine gravierende Streitigkeiten was uns als Mieter betrifft. Das Verhältnis zur restlichen Gemeinschaft kennen wir nicht.

Fragen >>> - Kann der Vermieter dies in der Form umgehend so umsetzen? - Sind die Kosten von 60EUR im Monat gerechtfertigt? - Wäre eine Mieterversammlung mit dem Mieter ansprechbar?

Abschliessend erwähne ich noch, das er herbei seine Erlaubnis zurück nimmt, das wir unseren Kinderwagen im Flur abstellen. Es hat sich auch niemand bisher beschwert und er hierbei auf die Einhaltung von Fluchtwegen berief, da der Kinderwagen das Kellertreppenhaus etwas versperrt. Vielleicht zieht auch Rainer Calmund bei uns ein.

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Was kann man gegen Bevormundung eines Vermieters wegen Mülltrennung vorgehen...Siehe Detail?

Hallo,

der Vermieter unserer Wohnung hat mehrere Wohnung vermietet, die sich über eine Anlage von drei Mehrstock-Häusern erstreckt.

Bevor wir vor ca. 1 Jahr dort einzogen war es schon ein Problem das die Müll der Anwohner fachgerecht getrennt bzw entsorgt wird. Hierbei wird die Konsequenz angesprochen das so größere Restmülltonnen angeschafft werden müssen bzw. auch noch der Biomüll nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

Nun, da wir schon doch sehr eindeutig auf diese Problematik bei Einzug hingewiesen wurden, haben wir das auch immer befolgt. Nur Anfangs aus Unkenntnis, Babywindeln im Biomüll statt in den Restmüll entsorgt.

Über die Zeit wurden alle Mieter pauschal unter Verdacht gestellt (Was etwas nachvollziehbar ist) und angeschrieben. Wegen unserer ,,Unachtsamkeit" wurden wir per SMS gleich angeschrieben und gerügt. Obwohl wir direkt gleich Besserung eingeräumt haben, hat dieser Vermieter einen Aushang an der Eingangstür angebracht. Worauf er Handschriftlich geschrieben hatte, das Windeln nicht in Biotonne gehören und in den Restmüll gehören und dabei sich über das Mieterverhalten aufgeregt und Konsequenzen angedroht. Da dachten wir, das er schnell frustriert war und eben so reagiert.

Über die Zeit kam es aber noch zu solchen weiteren Aushängen und Schreiben, was uns schon etwas gestört hat, gerade weil die Mieter ja Besuch bekommen und sowas beschämend ist, auch für den Vermieter,der mit in der Anlage wohnt.

Letzte Woche hat er nicht korrekt entsorgten Müll vor der Haustür aufgereiht (Zum Glück in den Säcken gelassen) und zu jeden Sack einen Hinweis auf ordnungsgemässe Entsorgung handschriftlich aufgeklebt (Er benutzt anscheinend keinen PC-Drucker).

Abgesehen davon wenn man ihn und seine Angehörigen anspricht, das die sich empört fühlen,weil sie ja nicht ,,Schuld" sind. Das haben wir bei anderen Themen in der Art erlebt.

An wen soll/kann man sich wenden, gerade bei Entsorgungsbetrieb, wenn man einen ,,Sachverständigen" möchte, der dann eben entweder das Kuriosum vervollständig und eben eine Vor-ort-Schulung durchführt oder eben den Vermieter auf dieses eigentlich Absurde verhalten hinweist.

Da wir uns nicht angesprochen fühlen bzw. das das eben beschriebene Verhalten nicht die moderateste Umsetzung ist, würde ich das gerne anders lösen.

Wir vermuten auch das die bereitgestellten Tonnen einfach zu sparsam kalkuliert werden und/oder eben da seit Jahren einzelne ,,Übeltäter" nicht überführt werden (Irgendwer muss ja nicht korrekt trennen)

Danke für Rückinfo gerade aus der Entsorgungsbranche

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