Muss Hauseigentümer Heizung anschalten, wenn "Mieter" nicht zahlt?

5 Antworten

Du bist hier im Unrecht. Der Wohnberechtigte hat unabhängig vom Zahlungsfluss einen grundsätzlichen Anspruch auf Beheizbarkeit der Wohnung. Die Kosten musst Du notfalls zivilrechtlich einklagen, aber das Abschalten der Heizung ist illegal und erfüllt ggfs. den Tatbestand der Nötigung.

Das ist ja echt unglaublich -.-

@Sammmy2012

Ja, aber leider zutreffend. MfG

Für euch als Hauseigentümer ist das Aufstellen von 3 Ölradiatoren in der Wohnung des Wohnberechtigten (120€) günstiger als die Kosten für Öl einzutreiben. Warmes Wasser kann er sich mit dem Tauchsieder (20€) bereiten. Bezahlt er die Stromrechnungen nicht, dann aus die Maus.

Gar nicht mal so schlecht die Idee. Nur mit dem Tauchsieder, das wird nciht funktionieren, da muss noch eine andere Lösung gefunden werden, ggf. Durchlauferhitzer. MfG

Dann wirst Du bald auch keine Miete mehr bekommen.

Du kannst die Heizungskosten einklagen und es bis zu Pfändung treiben, ansonsten musst Du zusehen das Du ihn los wirst.

Wir bekommen ja eh keine Miete, er hat nur Wohnungsrecht.

Ihr braucht einen Vermittler - um wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich nehme an, dass er Gründe hat, die Zahlung zu verweigern oder aber meint, er habe welche. ich nehme auch an, dass ihr miteinander verwandt seid - oder habt ihr das Haus mit dem Wohnrecht gekauft?

Wenn das nicht klappt, müsst ihr nochmal nachschauen, ob ihr ihm eine ordentliche Abrechnung geschickt habt mit einem entpsrechenden Zahlungsziel. Wenn das auch ok ist, dann zum Gericht und einen Titel erwirken, damit das Geld gepfändet werden kann.

Ihr müsst aber die Heizung anstellen - so ist das als Eigentümer. Wollt ihr denn auch die ganze Zeit frieren?

Holt euch Rat bei Haus und Grund oder einem Anwalt.

Ja leider verwandt -.- Ja er bezahlt nicht weil er kein Geld mehr hat (hat er selbst zugeben) Verpfänden kann man da nichts er hat ja gar nichts, lebt von luft und liebe.

Da krieg ich ja echt nen Hals auf solche leute!

@Sammmy2012

Ja leider verwandt -.- Ja er bezahlt nicht weil er kein Geld mehr hat (hat er selbst zugeben) Verpfänden kann man da nichts er hat ja gar nichts, lebt von luft und liebe.

  1. Man kann sich innerfamiliär auch durch Vereinbarungen ausgleichen (z.B. Abarbeiten am Haus o.ä.);

  2. Wenn der Wohnberechtigte insolvent wird, ist auch das Wohnrecht verwertbar. Siehe u.a. http://www.shnf.de/content/veroeffentlichungen/ZInsO-172005.pdf

@FordPrefect

Richtig: Er kann nicht auf ewig auf eure Kosten leben, aber ihr müsst den richtigen rechtlichen Weg gehen. Kommt er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, weil er z.B. nicht arbeiten geht, seid ihr nicht ohnmächtig.

Geht zu einem Anwalt.

Dann hoffe ich für dich, dass er grad jetzt im Winter nicht ne Unterkühlung oder ähnliches bekommt, denn dann bist du wegen Körperverletzung dran.

Mieter hin oder her...du hast dafür zu ssorgen, dass die Wohnung, sobald ein Mensch darin wohnt, dem du dies erlaubt hast, eine vernünftige Temperatur hat. Du hast kein Recht, die Heizung einfach so abzuschalten. Da hast du vorher einiges zu erledigen bis du diesen Schritt durchführen darfst.

Auch wenn er seine Nebenkosten nicht bezahlt?

Wir sind doch aber nicht verplichtet nur weil er Wohnungsrecht hat quasi "unser" Heizöl zur Verfügung zu stellen?!

Wäre es "sein Haus" müsste er auch gucken das sein Tank voll ist, da macht ihm den auch keiner voll O.o

@Sammmy2012

Auch wenn er seine Nebenkosten nicht bezahlt?

Ja. -> Klage. Geht nicht anders.

Schönheitsreparaturklausel unwirksam?

Allgemein gilt zwecks Schönheitsreparaturen ja folgendes:

Sofern im Mietvertrag eine klare Farbvorgabe während der Mietzeit vereinbart ist, so ist diese unwirksam, genauso wie die Klausel, dass der Mieter Türen oder Decken während oder zum Auszug der Mietzeit nur in Weiß zu streichen hat.

Farbvorgaben – sofern diese als neutrale und deckende Farben bezeichnet werden – sind zum Zeitpunkt des Auszuges aber möglich.

In meinem Vertrag steht folgendes:

"Klarstellung zu Schönheitsreparaturen: Hier wird ausdrücklich auf die Regelung zu (§ mit Schönheitsreparaturen) hingewiesen. Zur Klarstellung wird vereinbart, dass bei

-Sichtbaren Ausbesserungen

-Wände und Decken mit einem anderen Farbton, als der Farbton bei Übergabe gestrichen wurde oder

-in der Wohnung geraucht wurde

sich die Vertragsparteien einig sind, dass die in vorgenannten Fällen die Schönheitsreparaturen vom Mieter bei Auszug fachgerecht durchzuführen sind, oder der Mieter die Kosten für einen vollen Renovierungsturnus trägt. Für die Bemessung der Kosten der Schönheitsreparaturen kann ein Kostenvoranschlag eines Malerunternehmens herangezogen werden."

Wird durch das fett geschriebene Zitat meine Schönheitsreparaturklausel unwirksam, da mir ja hierdurch eine feste Farbe vorgegeben wird oder nicht?

Wenn jetzt mein Nachmieter einige Stellen in der Wohnung gestrichen hat, obwohl er wusste, dass ich momentan Angebote von Malern einhole, ist dass dann nichtmehr mein Problem oder?

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