Muss die Stadt Parkplätze für Anwohner zur Verfügung stellen?

5 Antworten

Nein, da nicht jeder Bürger ein Auto hat wäre es ziemlich unfair alle Bürger für die Autofahrer zahlen zu lassen. Und wo sollen die überhaupt die Parkplätze herzaubern, die können ja nicht einfach so ein Wohnhaus platt machen um einen Parkplatz zu schaffen.

Wenn überhaupt kann man hier höchstens das JApanische Modell einführen. Hier sorgt der Staat dafür, dass jeder einen Parkplatz für sein Auto hat. Man kann nur dann ein Auto anmelden, wenn man einen eigenen Parkplatz nachweisen kann! Wer also keinen Parkplatz hat, hat also einfach erst gar kein Auto, Problem gelöst!

Das einzige was die Stadt machen kann ist Anwohnerparkplätze zu schaffen. Dann darf in der Straße nur jemand mit Anwohnerausweis parken. Und für den Schein muß man dann sehr viel Geld bezahlen, aber Anspruch auf einen freien Platz hat man nicht, man erwirbt nur die Berechtigung da parken zu dürfen wenn es geht. Heißt, wenn ihr weiter Streß macht bei Ordnungsamt und Stadt, müsst ihr Zahlen um überhaupt eine Chance zu haben parken zu können, bessere Chancen als jetzt kriegt ihr aber immer noch nicht.

Es sollen ja auch nicht unbedingt neue Parkplätze geschaffen werden. Es geht nur darum das durch die Begrenzung der Parkzeit auf 2 Stunden den Anwohnern sozusagen die Parkmöglichkeit genommen wird. Es gab nie ein Problem mit fehlenden Parkmöglichkeiten da ja der kaum genutzte öffentliche Parkplatz zur Verfügung stand. Aber man möchte als Anwohner auch nicht ständig das Risiko eingehen einen Strafzettel zu bekommen wenn man da länger als 2 Stunden steht. Und immer nach 2 Stunden das Auto umparken ist ja wohl auch keine Alternative.

Wir hätten ja auch kein Problem damit Miete für den Parkplatz zu bezahlen oder für einen Anwohnerparkausweis aber von der Stadt wurde uns gesagt das das nicht möglich ist.

@Edd95

Bist Du denn sicher, dass der Parkplatz der Stadt gehört? Meistens gehören die dann zum Friedhof, also der Kirche und sind nur öffentlich zugänglich aber kein öffentliches Grundstück. Und der Besitzer des Parkplatzes kann vorschreiben ob und wann da fremde parken dürfen.

Ich kann mein Auto ja auch nicht in Deinen Vorgarten stellen einfach weil ich es kann und der öffentlich zugänglich ist.

Nein. Im Gegenzug ist nach den Bauordnungen der meisten Länder der Hauseigentümer selbst verpflichtet, im Baugenehmigungsverfahren genug Parkplätze auf eigenem Grund und Boden nachzuweisen.

Nein wieso auch. Der Platz gehört der Gemeinde nicht dir. Somit kann die Gemeinde damit machen was Sie will, Sie kann auch 5 Euro pro Minute verlangen oder den Parkplatz zumauern!

Nein, das muss sie nicht.

In vielen Städten mit Parkraumbewirtschaftung stellen die Ordnungsämter sogar gebührenpflichtige Parklizenzen in Stückzahlen aus, die die Zahl der öffentlichen Parkplätze um ein Vielfaches überschreiten.

Es interessierte die Städte in Gemeinden eigentlich nur, ob man parken darf - nicht, ob man es auch kann.

Was sollen die Anwohner in der Innenstadt einer Großstadt sagen? Hier müssen teilweise recht weite Fußwege in Kauf genommen oder kostenpflichtig Stellplätze in Parkhäusern angemietet werden. Die Kommune übernimmt hier sicher auch keine Mietkosten .....

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