Muss die Rückzahlung von Fortbildungskosten nach einer eigenen Kündigung erfolgen?

3 Antworten

Ihr habt einen Vertrag  geschlossen und es ist dort vereinbart dass man etwas zurückzahlen muss.

Ich kann den Arbeitgeber da auch verstehen, es kostet ihn auch auch eine Menge Geld und kann man erwarten, das der Mitarbeiter die Fortbildung macht und sie dann anschließend auch im Unternehmen einsetzt.

Arbeitgeber verlangen manchmal sogar.dass der Mitarbeiter eine bestimmte Mindestzeit im Unternehmen bleibt.

Das stimmt ja auch. Aber ich habe auch viel Zeit investiert, die nur meine Freizeit war. Natürlich wird er das Geld erhalten. Möchte nur meine Seite absichern, ob das alles korrekt gelaufen ist. 

@Tobjanlenjoe

Selbst der Staat fordert unter Umständen Geld zurück, wenn Jemand eine Maßnahme vorzeitig beendet.

Hier muss ich mein Veto einlegen. Grundsätzlich besteht seitens des Ag der Anspruch auf Rückerstattung von Fortbildungskosten, wenn es eine entsprechende Vereinbarung zwischen AN und AG hierzu gibt. Aber hier könnte die Vereinbarung evtl. in teilen oder vollständig unwirksam sein, da die Fortbildung evtl. nicht vollständig vom AG getragen wurde. Dazu würden nämlich nicht nur die reinen Lehrgangskosten zählen, sondern auch die indirekten Kosten wie z.B. Ausbildungsmaterialien, Fahrtkosten und Arbeitsfreistellungen, weil die Fortbildung während der Dienstzeiten erfolgte. Hier scheint es jedoch so zu sein, dass der AG die indirekten Kosten nicht getragen hat. Daher könnte es sein, des er auch nicht den gesamten Betrag zurückverlangen darf sondern nur anteilig oder gar nicht.

Lass dich je nach Höhe der Forderung besser von einem Fachanwalt beraten.

Hätte dein Arbeitgeber dich auch noch freistellen und ohne Arbeitsleistung zu erhalten weiter bezahlen sollen?? Es ist doch alles so gelaufen, wie es üblich ist. Um deine Frage zu beantworten: Ja, die Rückzahlungsforderung ist völlig rechtens.

Was möchtest Du wissen?