Muss die Rente und die große Witwenrente versteuert werden im Jahr?

3 Antworten

10560 sind es pro Jahr

von der großen Witwenrente müssen etwa 74% = 415 Euro versteuert werden.

macht nur noch (300 + 415) * 12 = 8580

auch in der Grundrente ist ein Freibetrag enthalten, der nicht zu Berechnung von Steuern herangezogen wird.

Auf jeden Fall bleibt das Gesamteinkommen unter der Summe des Existenzminimums, welche nicht besteuert werden darf.

Die Summe liegt im Augenblick bei 9000 (für 2018) , 2017 waren es 8820 Euro.

Eine Steuererklärung muss trotzdem gemacht werden !

Hätte er also auch schon die 300 Euro jedes Jahr versteuern müssen mit einer Erklärung, bevor 2013 die Ehefrau starb. Ab 2013 bekam er die Große Rente dazu. Bis heute hat er keine Erklärung gemacht. Dann wird das eine heftige Geldstrafe mit sich ziehen. Ah er ist so unfähig.

@Leonardo19881

ja , dann kann es zu Säumiszuschlägen kommen ............aber man kann auch mal persönllich hingehen...............

@Halbrecht

Verzeih.. ich sehe gerade dass die aktuelle Rente von ihm 369 Euro ist, nicht Nur 300 wie am Anfang.

@Leonardo19881

Wenn die 9000 Euro überschritten werden, z.B 9500Euro, dann sind die 500 Euro zu viel. Diese 500 Euro muss ich besteuern, aber welche Steuer kommt dann da drauf und wie viel=?

@Leonardo19881

Du verwechselst immer Steuererklärung machen und Steuern bezahlen. Das sind zwei unterschiedliche Schuhe.

Eine Steuererklärung machen muss jeder (wirklich jeder).Aber weil damit das Finanzamt überfordert wäre gibt es Ausnahmen bei bestimmten Voraussetzungen.

z.B. Arbeitnehmer unter einem bestimmten Jahreseinkommen ohne zusätzliche Einnahmen (weil der Arbeitgeber schon die Steuern abführt).

Und für Rentner wenn sie eine Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt bekommen. Und die bekommen sie wenn sie eine Steuererklärung machen und es sich herausstellt, dass sie zu wenig verdienen.

So und wenn keine Steuererklärung abgegeben wurde? Ja dann ist entscheidend ob eine Steuer angefallen wäre. Sollten jahrelang Steuern nicht gezahlt worden sein dann muss man die nachzahlen und Strafe bezahlen (sonst würde es jeder gerne vergessen). Wenn dagegen sowieso keine Steuern angefallen wären (wie bei Deinem Vater) dann gibt es auch keine Nachzahlung und keine Strafen.

Also keine Hektik.

@Detlef32

Danke dir sehr für Antwort Detlef32, dies beruhigt mich! Laut Finanzrechner wäre er immer unter dem Grundfreibetrag gewesen. Aber dieses dauernde im Auge behalten macht mir Angst. Vielleicht sollte ich einfach dennoch seine Rente in einer Erklärung abgeben Jährlich, damit ich das 1.) Übe und 2.) wer weiss ob er später nicht mal über der Grenze ist. Muss ich mir überlegen, ob man sich die Arbeit machen möchte.

Renten sind steuerpflichtige Einkünfte gem. § 22 EStG. Sie sind bei der Einkommensteuererklärung anzugeben. Steuern fallen hier aber wohl keine an.

Ich habe leider den Betrag falsch geschrieben. Es sind keine 300 Euro, sondern aktuell 369 Euro UND 560 Euro Rente. Dazu kommt noch die Tantieme die ca. 800-900 Euro im jähr macht.

@Leonardo19881

Also die 8-900 Euro sind Tantieme aus einem Verkauf von Büchern der verstorbenen Ehefrau meines Vaters.

@Leonardo19881

Erklärung abgeben und Steuerbescheid checken.

Jein - Rente an sich ist nicht steuerfrei, aber bei den kleinen Beträgen wird er wegen der steuerfreien Grundbeträge (Haushaltsfreibetrag etc.) keine Steuern zahlen müssen.

Vermutlich muß er aber trotzdem seine Steuererklärung abgeben

Der Vater hat seit 2013 wo die Ehefrau verstorben ist die Witwenrente dazu bekommen. Seit 2013 sehe ich ihn keine Steuererklärung machen, er ist aber auch ein wenig Dement. Also hätte er auch bis jetzt eine Erklärung machen müssen und selbst für die 300 Euro die er schon seit 13 Jahren bekommt? Na super, dann kriegt er bestimmt eine satte Haftstrafe oder Geldbuße.

@Leonardo19881

Keine Panik - bei den 300 € brauchte er keine Steuererklärung und das Finanzamt hat ja ohnehin Übersicht auch über seine Renten

Also einfach mal - sobald es kühler ist - bei seinem Finanzamt anrufen und nachfragen ;-)

@Midgarden

Danke dir sehr! Aber die 560Euro die er seit 2013 bekommt die Witwenrente ;-( Bis heute hat er aber nichtmal einen Brief bekommen vom Finanzamt, dass er das überhaupt versteuern muss. Seit 2013 sind das ja Grund und Witwen also 860 Euro. Wenn man seit 2013 bis heute keine Steuererklärung gemacht hat, dann müssen doch heftige Strafen folgen. Ich hätte den Vater nicht allein lassen sollen

@Leonardo19881

Nein, da passiert gar nichts. Nur bei bewusster Steuerhinterziehung würde man ihn belangen. Mit dem Einkommen liegt er aber unter dem Grundfreibetrag von 9000 €, weil nicht die volle Rente steuerpflichtig ist - also keine Sorge.

@okieh56

Keine Säumniszuschläge oder Strafen? Ich sehe Sie arbeiten selber im Bereich Rentenversicherung okieh56?

@Leonardo19881

Hauptamtlich in der Krankenversicherung, ehrenamtlich in der Rentenversicherung - also ja. Dies hat aber weniger mit der Rentenversicherung zu tun, sondern eher mit dem Finanzamt. Säumniszuschläge gäbe es nur, wenn sich Steuerschulden angesammelt hätten.

@Leonardo19881

Da mach Dir mal keine Gedanken - auf rund 9.000€ pro Jahr müssen gar keine Steuern gezahlt werden, es kann also allenfalls in Zukunft nur um kleine Beträge gehen

Schwere Geschütze fährt kein Finanzamt bei so kleinen Beträgen auf - also trotz der Hitze: cool bleiben ;-)

@Midgarden

Danke danke an ALLE! Also ich weiss nur, dass wenn du vergisst deine Steuererklärung zu machen, es heftige Konsequenzen mit sich ziehen kann. Ich meine, man MUSS dennoch eine Steuererklärung abgeben, auch wenn das ein kleiner Betrag ist. Dies hat er über so viele Jahre nicht getan.

@Leonardo19881

Macht nix, da er kein zu versteuerndes Einkommen hatte - die fehlende wäre nur dann ein Problem, wenn er hätte Steuern zahlen müssen

Also gibt es da auch keine Sanktionen

Trotzdem lobenswert, daß Du Dich darum kümmerst  

@okieh56

Was wäre, wenn er noch 900 Euro Tantieme im Jahr bekommen würde, zu der Rente? Wäre dies dann alles steuerpflichtig?

@Midgarden

Was wäre, wenn er noch 900 Euro Tantieme im Jahr bekommen würde, zu der Rente? Wäre dies dann alles steuerpflichtig? Danke dir für das Lob! Aber auch danke ich dir!

@Leonardo19881

Ich bin nur Steuerzahler, aber kein Steuerfachmann ;-)

Bei den Tantiemen hat er einen Freibetrag von 800 €, es ginge also auch dann nur um einen kleinen Steuerfreibetrag (auch von den Tantiemen hat das FA Kenntnis)

Empfehlung: 2019 mit ihm zusammen die Steuererklärung machen und abwarten ;-)

@Midgarden

Oke mache ich ;)

@Leonardo19881

Auch dann käme er wohl nicht in den steuerpflichtigen Bereich. Abgesehen davon hat er vielleicht auch Kosten, wenn er Tantiemen bekommt.

Um das genau zu berechnen, müsste man allerdings die Bruttorente kennen und den zu versteuernden Anteil. Dies hängt vom Rentenbeginn ab. 2013 lag er bei 66%.

Frage einfach mal beim Finanzamt nach und schildere die Situation - die werden deinem Vater schon nicht den Kopf abreißen.

@okieh56

ich sehe gerade dass die aktuelle Rente von ihm 369 Euro ist, nicht Nur 300 wie am Anfang.

@Leonardo19881

Also 560 Witwen und 369 Euro Grundrente.

@Leonardo19881

Also 563Euro Witwen und 369 Euro Grundrente. Ich hatte das aus Eile versehen.

Wenn dieses Jahr 9000 Euro Freibetrag sein sollte, dann wäre er auch noch Plus den Tantiemen (Also den Verkauf der 2 Bücher seiner verstorbenen Frau) mit 719 Euro und 95 Euro über den 9000 Euro.

Hieße dann er müsse nachzahlen und das gibt zu 100% Strafen, weil wieso sollte man ihn anders behandeln, als jemanden anderen? Gut er ist Schwerbehindert zu 100%, steht auch auf seinem Ausweis und er hat mich als eingetragene Pflegeperson des MDK und der DAK und ich kriege auch nur Unterstützungsgeld von meinem Onkel aus Asien .ca 350-400 Euro, damit wir irgendwie Leben können.

Das schlimme ist, dass er seit 2013, wo er die Witwenrente zum ersten mal bekam und die Tantieme bis heute keine Erklärung gemacht hat.

@okieh56

Die Tantieme gehen auf mein Konto. Ich glaube das Finanzamt schaut, auf welche Konten die Beträge gehen und somit kann man die Steuern jemanden zuordnen.
Ich habe nun mit dem Finanzrechhner gerechnet und sehe dass er mit der Rente von 369Euro und 563 Euro in diesem Jahr 2018 insgesamt 932 Euro hat. Die 932 Euro habe ich beim Rechner als Altersrente eingegeben und die Betriebs und Riestertrente weggelassen, weil er ja keine hat. Einen Klick auf Etragsanteilbesteuerung habe ich auch nicht gemacht (weiss auch nicht was das ist) und habe unter Berechnungsmethode die getrennte Veranlagung gewählt. Ganz unten steht dann 6.828,22 € zu versteuerndes Einkommen. Liegt aber unter jedem Grundfreibetrag der letzten 10 Jahre. Also MUSS er überhaupt keine Steuererklärung schreiben, weil man unter dem Grundfreibetrag liegt.

Seltsam ist, dass die Finanzamtfrau sagt, man müsse eine Erklärung abgeben, egal bei welchem Einkommen. Steuerwebseiten sagen dagegen, dass du unter dem Grundfreibetrag KEINE Erklärung machen musst.

Außerdem schrieb sie das hier:

--Sollte das zu versteuernde Einkommen offensichtlich den Grundfreibetrag nicht übersteigen, kann auch von der Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung samt Anlage EÜR abgesehen werden. Dafür müssten Sie einen Antrag auf Nichtveranlagung stellen.---

Wenn mein Vater mit seiner Rente unter dem Grundfreibetrag ist, wieso redet sie da davon dass von der Einkommensteuererklärung abgesehen werden kann. Es ist doch so, dass man unter dem Freibetrag NICHTS versteuern muss, wieso soll dann von irgendwas abgesehen werden.

@Leonardo19881

Dann war den Rentenrechner ja hilfreich. Selbst mit den 900 € Tantiemen (die du ja bekommen hast) käme dein Vater nicht über den Grundfreibetrag - also keine Sorge.

"kann auch von der Verpflichtung zur Abgabe der Einkommensteuererklärung samt Anlage EÜR abgesehen werden"

Das Finanzamt kann davon absehen, eine Steuererklärung zu verlangen. Man muss also zunächst einmal eine machen, bevor das Finanzamt über den Verzicht entscheidet.

Das der Grundfreibetrag auch jedes Jahr angehoben wird, trifft die Steuerfreiheit für deinen Vater sicher auch weiterhin zu.

Gut, dass du mit dem Finanzamt bereits gesprochen hast.

@okieh56

Ich danke dir auch sehr Okieh56!

@okieh56

Rechnet der Rechner denn auch richtig, wenn mein Vater aber schon seit sehr vielen Jahren in Rente ist? Weil beim Rechner steht ja " Rentenbeginn " und er ist ja schon länger in Rente als 2008, bis wohin der Rechner nur rückzähen kann.

@okieh56

Ich sehe gerade dass er letztes Jahr eine Einmalrentenauszahlung aus Polen bekommen hat. 1500 Euro. Die 1500 Euro plus seine Grundrente und die Witwen sind schon was höher. Das ist dann aber leider schon Steuerhinterziehung. Sehe ich das richtig, dass laut dem Rechner ganz unten in der Tabelle "Details" unter Einkommenssteuer 2272,00 Euro steht und er muss diese 2272 Euro nachzahlen?

@Leonardo19881

Ich habe die 1500 Euro Rentenauszahlung aus Polen durch 12 geteilt, also das Jahr und habe das auf seine Rente gerechnet. Die Grund 369, die Witwen 560 und 125 (1500 geteilt durch 12) und es kam raus 1057 Euro. Heisst er wäre immer noch unter dem Grundfreibetrag laut Rechner.

@Leonardo19881

Genau. Du musst die Einmalzahlung durch 12 teilen, weil Monatsbeträge gefragt werden. Leider kann man bei dem Rechner keine Tantiemen eingeben oder andere Einkünfte - kommt aber in etwa hin, wenn du diese bei Betriebsrente eingibst, denn die ist ebenfalls voll steuerpflichtig.

@okieh56

Die Frau vom Finanzamt hat zurückgeschrieben. Es kam folgendes.

mangels Kenntnis seitens des Finanzamtes über die Einkünfte ist eine Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung unterblieben. Die gesetzliche Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung besteht allerdings unabhängig von einer ausdrücklichen Aufforderung durch das Finanzamt.

Wie bereits erläutert, kann eine Entbindung von dieser Abgabepflicht erfolgen, wenn feststeht, dass das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigen wird. Reichen Sie dazu bitte für sich und Ihren Vater jeweils den Antrag auf Nichtveranlagung vollständig ausgefüllt ein.

Sobald Ihre Einkünfte den Grundfreibetrag jedoch übersteigen, sind Sie trotz zunächst gewährter Befreiung von sich aus, also ohne ausdrückliche Aufforderung, verpflichtet, eine Steuererklärung einzureichen.

Der Antrag auf Nichtveranlagung kann für Ihren Vater unter dieser Steuernummer eingereicht werden.

Da für Sie noch keine Steuernummer besteht, reichen Sie den Antrag für sich ohne Angabe einer Steuernummer ein.

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Also manchmal verstehe ich das geschriebene nicht vom Finanzamt. Heisst das nun, dass wir bisher befreit waren, weil wir immer unter dem Grundfreibetrag waren, wir aber sobald wir über sind verpflichtet sind eine Erklärung zu machen? Denn ganz oben schreibt sie noch, dass nach gesetzlicher Pflicht jeder eine abgeben muss.

Dann sollen wir jeder eine Nichtveranlagungsforumlar ausfüllen, aber mit welchen Daten vom Einkommen? Meint Sie dieses Jahr 2018, oder soll ich von 2013 alle Daten eintragen? Hat nicht jeder Mensch eine Steuernummer oder habe ich keine weil ich noch nicht arbeite?

@Leonardo19881

Du musst für deinen Vater alle Daten ab 2013 angeben. Am besten die jährlichen Bescheide über die Rentenanpassung beifügen. Dann prüft das Finanzamt, ob der Grundfreibetrag überschritten wird. Da dies nicht der Fall ist, wird eine Entbindung von der Abgabepflicht erteilt. Diese Entbindung gilt für die Folgejahre, aber nur solange das Einkommen deines Vaters den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Da er nur Renten hat und diese nicht schneller steigen werden als der GF, wird dies wohl kaum passieren.

Was dich selbst betrifft, hast du - wenn ich es richtig sehe - nur die Tantiemen von 900 € als Einkommen. Du musst auch du eine Steuererklärung machen, auch wenn die 900 € nur geringfügig sind. Dann bekommst du eine Steuernummer. Steuern zahlen musst da allerdings nicht.

Am besten du füllst alles nach bestem Wissen und Gewissen aus und gehst damit zum Finanzamt. Die sollen dir sagen, ob alles richtig ist oder noch was fehlt. Du kannst auch einen Lohnsteuerhilfeverein aufsuchen, die helfen für wenig Geld.

@okieh56

DANKE DIR OKIEH56! ;-)!!!!

@okieh56

Ich BETE, dass die Bank mir rückwirkend sagen kann, wie die Beiträge der Tantieme 2013 waren und wie viel Rente der Vater bekommen hat. Ich hoffe die können die letzten Jahre nachschauen, falls das nicht geht, wäre das sehr fatal.

@Leonardo19881

Gern geschehen. Ich drücke dir die Daumen. Berichte mal, wie es ausgegangen ist.

@okieh56

Hallo! Das hat sie geschrieben heute!

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Rückseite des Antrags können Sie die voraussichtlichen Einkünfte eintragen. Wenn Sie keine anderen Anhaltspunkte für die Schätzung der Tantiemenzahlungen haben, orientieren Sie sich am besten an den Beträgen der Vorjahre. Sollten diese wider Erwarten deutlich höher ausfallen und die Einkünfte den Grundfreibetrag doch übersteigen, müssten Sie sich nach Ablauf des Jahres nochmal melden und eine Steuererklärung einreichen.

Heisst das also, ich brauche tatsächlich nur für dieses Jahr 2018 den Antrag auszufüllen?

@Leonardo19881

So würde ich das auch deuten, es sei denn, die Tantiemen steigen über 9000 €, was ja wohl (leider) nicht zu erwarten ist.

@okieh56

Hallo! Ich bin jetzt gerade beim Antrag der Nichtveranlagung. Aber ich weiss nicht, ob ich dort die Rente eingeben soll, die der Vater bekommt im Jahr oder ob ich die 932 Euro erst mal in diesen Finanzrechner reintun soll. Denn nach dem Finanzrechner wären das ja 6.833,30 €, aber ohne Finanzrechner wären das 11184 Euro

@Leonardo19881

Du musst die volle Bruttorente eintragen, also 11184 €. Im Finanzrechner wird der steuerfreie Betrag schon ausgerechnet, nachdem du dort auch die ungekürzte Rente eingegeben hast. Dies macht das Finanzamt dann bei der Steuerberechnung auch.

@okieh56

Also er kriegt ja die 932 (Inhalt ist ja die Grundrente und Witwenrente) im Monat ausgezahlt. Das ist doch Netto? Also netto = Was du auf die Hand bekommst.
Wenn ich jetzt die 932 Euro mal 12 rechne sind es 11.184 Euro. Sind denn dann die 11.184 Euro automatisch Brutto? Ich bin hier ganz vorsichtig, weil nachher mache ich einen Fehler.

@Leonardo19881

Das Finanzamt interessiert sich nicht für das Netto, sondern nur für die Bruttorente, also vor Abzug der Beiträge. Diese werden als Vorsorgeaufwendungen allerdings vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen.

Du musst also immer Brutto eintragen!

@okieh56

Danke dir! Habe nun bei der DRV nochmals die Beträge Brutto und Netto gesondert auf einem Blatt gewünscht, dass die mir das postalisch bitte zustellen sollen. Alle Zahlungen der DRV an den Vater seit Jahresanfang ;-) !

@okieh56

Hallo!

Ich habe nun so gut es geht die Steuererklärung gemacht. Ich habe die beiden Renten des Vaters einmal Brutto "615,38Euro" und einmal Brutto "403,82Euro" der jeweils kleinen und großen Rente zusammengenommen. Sind dann 1019,02 Euro Brutto Rente. Diese habe ich hier https://www.finanzrechner.org/sonstige-rechner/rentenbesteuerungsrechner/ eingetragen in Altersrente.

Habe ausgewählt " Renteneintritt 2017 ", da ich die Erkältung von 2017 mache.

Die 1019,02 Euro bei "Altersrente" eingetragen.

Laut Rechner ist für 2017 mit der Rente von 1019,02 Euro BRUTTO das zu versteuernde Einkommen bei 7.238,42 Euro. Ist also noch unter dem Grundfreibetrag von 2017 der bei 8.820,00 € lag.

Der Vater hat noch Aktien, wo die Bank 300 Euro von 2017 einbehalten hat, wegen der Abgeltungssteuer. Diese 300 Euro hole ich uns aber zurück, wegen Geringverdienen.

Kann ich jetzt einfach diese 300 Euro Kapital durch Aktien einfach auf das zu versteuernde Einkommen rechnen?

Wären dann ja 1019,02 Euro Rente = 7238,42 Euro versteuerndes Einkommen + 300 Euro Gewinn durch Aktien.

7238,42 Euro + 300 Euro = 7538,42 Euro. Immer noch unter dem Grundfreibetrag von 2017

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