Muss das Auto bei Verkauf durch Haendler angemeldet und versichert bleiben?

5 Antworten

Im Kundenauftrag zu verkaufen ist eine gängige Praxis, und im Normalfall auch nicht verwerflich. Nämlich genau dann, wenn der Händler von dem Auto normalerweise die Finger lassen würde. Z.b. bei Autos bei denen ein Defekt wahrscheinlich ist. (diese müssen aber auch so gekennzeichnet sein)

Der Verkäufer hat immer noch den Vorteil das breite Netzwerk des Händlers zu nutzen(z.b. an Verwerter).

Habe ich beim letzten Verkauf genutzt und zwar abgemeldet. Der Händler hat seine Roten Nummer zur Verfügung gestellt.

Problematisch wird das nur dann, "im Kundenauftrag verkauft" nur ein Vorwand ist, um sich die Gewährleistung zu sparen. z.b. bei Unfallfahrzeugen oder Rahmenschäden, die zuerst nicht erkennbar sind.

Es liegt ein Unterschied darin, ob das Fahrzeug an den Händler verkauft wird oder er es im Kundenauftrag verkauft. Ist der Händler Käufer, kann er das Fahrzeug abmelden oder auch nicht. Verkauft er im Kundenauftrag, bleibt deine Bekannte Eigentümerin bis zum Verkauf.

Selbstverständlich kann deine Bekannte das Fahrzeug abmelden und die Versicherung kündigen. Es ist aber schwieriger, einen PKW zu verkaufen, wenn eine Probefahrt nicht möglich ist. Außerdem könnte der Händler den Kundenauftrag dann zurückgeben, weil seine Chancen, eine Verkaufsprovision zu kassieren, damit erheblich sinkt. Immerhin steht das Fahrzeug schon 3 Monate bei ihm. Der Händler wird keinen "Dauerparkplatz" zur Verfügung stellen wollen. Lest euch noch einmal den Vertrag mit dem Händler durch.

Warum meldet ihr das Fahrzeug nicht ab und verkauft es selbst? Dann spart ihr nicht nur Steuern und Versicherung, sondern auch noch die Provision für den Händler.

Hallo,

der Händler ist ein Schlitzohr, was er da macht dient einzig und alleine dem Umgehen der gesetzlichen Gewährleistung.

Im Kundenauftrag heißt nämlich nichts anderes, als das nicht der Händler der Verkäufer ist, sondern sie.

Warum sollte der Händler seine roten Nummern für ein Auto verwenden, das ihm gar nicht gehört. In diesem Fall ist es ja wohl wirklich ein reines Vermittlungsgeschäft und kein Vorgetäuschtes. Außerdem hat er wohl auch kein großes Interesse das Fahrzeug zu verkaufen, sonst wäre es sicher innerhalb von drei Monaten verkauft gewesen. Er bekommt von deiner Bekannten ja nur eine Vermittlungsprovision. Er wird immer versuchen erst mal seine eingenen Fahrzeuge zu verkaufen.

Holt das Auto dort wieder weg und ab zu mobile.de

Wenn deine Bekannte aber Pech hat, kann der Händler sogar noch Standgebühren verlangen.

Warum sollte der Händler seine roten Nummern für ein Auto verwenden, das ihm gar nicht gehört.

Um sich seine Provision zu verdienen.

@PatrickLassan

Es gibt aber auch reichlich "Vermittlungshändler" die gar keine roten Nummern haben oder überhaupt bekommen.

Der Haendler hat ihr gesagt, dass sie es nicht abmelden darf und auch die Versicherung nicht kuendigen, da es ja versichert und angemeldet sein muss, wenn es Probe gefahren wird.

 

Dann sollte sie sich schnell einen neuen Händler suchen. Denn genau für solch einen Fall haben die Händler ihre roten Kennzeichen.

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