Muss bei einer Kontopfändung von der Bank als Drittschuldner die Kontoauszüge herausgegeben werden?

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Die Bank wird in ihrer Drittschuldnererklärung nur mitteilen, dass ein P-Konto besteht. Alles andere hat den Gläubiger nicht zu interessieren.

Doch die muss den noch Pfändbaren Betrag auszahlen wenn ein entsprechendes Schriftstück vorgelegt wird.Sie darf den nicht  Pfändbaren Betrag behalten. alles andere geht dem Gläubiger was an. Nach dem Motto. Haus anzünden, und durch Privatinsolvenz wieder lustig leben. Strafsachen kommen nicht in die Privatinsolvenz,

Die Bank wird keine Kontoauszüge an dem Gläubiger herausgeben oder sonstige Informationen weiterleiten. Sie kehrt alle Beträge oberhalb der Pfändungsfreigrenze an den Gläubiger aus und darüber erhält er eine Ibfornation. Mehr nicht.

Die Kontoauszüge braucht die Bank nicht herausgeben. Ein Anruf beim Insolvenzgericht und der Verwalter wird dem sagen müssen ob pfändbare Beträge vorhanden sind, auch nachweisen.

Zunächst:  Wir sind NICHT deine lieben!

Beim P-Konto ist sie ab 1.07.2015 mit 1.073,88 € monatlich geschützt! ( vor dem 1.07.2015 sind es 1.045,04 € )

Der Freibetrag von 1.079,99 € betrifft Lohnpfändungen beim Arbeitgeber!

Die Bank muss dem Gläubiger nur mitteilen, ob ein P-Konto geführt wird.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/die-freibetraege-auf-dem-pfaendungsschutzkonto-werden-zum-erhoeht_068913.html

Er hat doch gar nicht von "Seinen" lieben gesprochen, sondern allgemein von "Ihr lieben". Man muss sich dann ja nicht angesprochen fühlen.

@BurgN

Es ist eine "Sie" !

Ich habe auch nicht geschrieben, dass von "seinen" getextet wurde!

es gibt da gewisse Unterschiedchen bei den Gepflogenheiten der Bankstern, am Besten wird es sein du fragst die entsprechende Bank. 

LG Coonz

Bankster? Ernsthaft? Die Bank macht das, was die Gesetze ihr vorschreiben. Man kann froh sein, dass es in Deutschland P-Konten gibt und der Freibetrag so großzügig ist.

@RubyC

Die Bank macht das, was die Gesetze ihr vorschreiben,

Zu pauschal und somit falsch. Wäre schön, wenn es so wäre! Wäre es so, dann hätten sämtliche Banken nie zusätzliche Gebühren für P-Konten verlangt!

Aufgrund von § 850k, (7) ZPO hatten die Banken nie eine rechtliche Grundlage, zusätzliche Gebühren beim P-Konto zu verlangen. Der BGH bestätigte das am 13.11.2012 und am 16.07.2013 .

Na das ist mal wieder Pauschalkritik an Banken. Aber das ist man ja mittlerweile gewohnt. Ich bezweifle außerordentlich, dass auch nur eine Bank Informationen wie Kontostände oder Kontoauszüge an Gläubiger mitteilen, mit denen sie oftmals noch nicht einmal in einer direkten Geschäftsbeziehung steht. Wieso sollte eine Bank ihre Reputation wegen nichts dermaßen aufs Spiel setzen?

@Bankrevisor

Weil Banken gerne mit den §§ 263 und 266 des StGB spielen! Siehe P-Konto Gebühren!

Nein ,warum sollte die Bank das machen,die führen Geld ab ,wenn Überschuss da ist,aber sonst ist es nicht denen ihre Aufgabe ,den Gläubiger ,wer weiss was zu zeigen.

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