mumß das jobcenter die nebenkosten- betriebrechnug bezahlen

5 Antworten

Wenn du einen Ablehnung bekommst, muss darin ja auch eine Begründung stehen. Selbstverständlich gehören die Betriebskosten zu den Kosten der Unterkunft. Ausnahme: die Stromkosten sind aus dem Regelsatz zu begleichen.

Lege Widerspruch ein. Wenn diesem nicht abgeholfen wird, steht dir der Klageweg vor dem Sozialgericht offen.

Das ist kostenlos und du brauchst auch keinen Anwalt.

Du meinst die Betriebskostennachzahlung, die du vom Vermieter bekommst?

(ich frage ja bloß, weil (auch hier) immer wieder Leute die Nachzahlung für Strom mit den Betriebskosten verwechseln.

Wenn es die BK der Wohnung sind, müsste das JC die Nachzahlung übernehmen.

Ausnahmen können natürlich sein, dass du jedes Jahr weit über dem Limit liegst und seeehr viel nachzahlen musst.

(Wenn eine Person z.B. einen Wasserverbrauch wie vier Personen hat, kann das Amt das ablehnen. Oder du hast eine viel zu große / teure Wohnung und zahlst einen Teil der Miete selber. Dann kann das auch abgelehnt werden.

Aber vielleicht schreibst du ja mal, mit welcher Begründung die Übernahme abgelehnt wurde.

nein lebe mit meinen 2 jung seit sep,in der neuen wohnung ,mein abschlag beträgt 68 euro ende okt konnte ich erst heizen und am 11 dez mußte ich den zählerstand ablesen und soll 274 nachzahlen das ist zu viel . habe meinem anbieter auch geschrieben und um eine ordentliche abrechnung gebetten .mit der antwort es wäre alles okay

@hummel63

Das könnte sich damit erklären, dass die Heizkosten ja auch als Jahresdurchschnitt in der monatlichen BK-Vorauszahlung drin sind.

Wenn du von 6 Monaten Heizperiode ausgehst, dann hast du im Sommer überhaupt keine Heizkosten. Dafür könnten sie dann (rein rechnerisch) in den anderen 6 Monaten doppelt so hoch sein, wie der monatliche Abschlag in der BK-Vorauszahlung.

Du hast natürlich Pech- du hast von 4 Monaten in der neuen Wohnung schon 3 Monate, in denen Heizkosten anfallen. Versuch mal das dem JC so zu erklären, dass es einfach eine ungünstige Konstellation war und nichts mit zu großzügigem Umgang mit Heizenergie zu tun hat.

Oder frage an, ob sie einen Teil davon übernehmen und für den anderen Teil bekommst du vielleicht ein Darlehen, was du mit kleinen Raten zurückzahlst.

Mit welcher Begründung,? Schau mal hier: Die Jahresabrechnungen werden im Regelfall in der tatsächlichen Höhe übernommen, wenn die Miete angemessen ist. Überhöhte Betriebskosten als ein Bestandteil der Bruttowarmmiete können jedoch nur zur Unangemessenheit der Wohnungskosten führen

http://www.berlin.de/sen/soziales/sicherung/umsetzung_sgbii/faq.html#betriebskosten

Eine Betriebskostenabrechnung bekommt man vom Vermieter, nicht vom Anbieter.

Um welchen Anbieter geht es denn?

Den für Heizenergie?

Wenn ja und Du erst im Oktober eingezogen bist, ist eine Nachzahlung nicht verwunderlich.

Die Abrechnung muss zunächst formal korrekt sein.
Dann muss sie auch inhaltlich korrekt sein, darf also nur solche Kosten enthlaten, die der Vermieter auch umlegen darf.

Genügt die Abrechnung diesen Grundforderungen nicht, muss das Amt zunächst gar nichts übernehmen, sondern du hast den Vermieter aufzufordern, eine ordentliche Abrechnung zu erstellen.
Wenn die Abrechnung nicht auf den ersten Blick unrechtmäßig ist, muss das Amt dich auffordern, ein Gutachten z.B. eines Mietervereins einzuholen und hat auch die Kosten zu tragen (in HH gib tes dafür z.B. Beratungsgutscheine).

Entscheidend ist also die Begründung der Weigerung der Kostenübernahme.

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