Müssen Versicherungen die Rechnung für den Kostenvoranschlag auch übernehmen?

5 Antworten

Also, ein Anspruchsteller hat ja seinen Schaden gerichtsfest zu belegen und wenn er dies (nur) mit einem Kostenanschlag (Oft fälschlicherweise auch Kosten vor anschlag genannt) vornimmt, ist das kein Verlangen der Versicherung sondern schlichtweg notwendig. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ist allerdings so ein Ding kostenfrei zu erstellen und deshalb: NEIN, aber sie kann übernehmen, wenn denn die Werkstatt abzockt.

Du hast ein RECHT auf einen Kfz-Sachverständigen-Gutachten bei einem dir zugefügten Haftpflichtschaden. Ein Kostenvoranschlag eines Autohauses / Autowerkstatt ist da völlig fehl am Platz.

Ja müssen sie. Du kannst dazu noch eine Kostenpauschale in Höhe von 25€ verlangen für Briefverkehr, Anrufe ect.

Normalerweise werden die Kosten für den Voranschlag bei der Rechnung wieder gutgeschrieben. Wenn du dann allerdings nach Kostenvoranschlag abrechnest, wird die MwSt heraus gekürzt und die Kosten für den Voranschlag bleiben bei dir.

Du kannst ja ohne weiteres den Gutachter der Versicherung in Anspruch nehmen. Der kostet dich nichts extra

Ich habe noch nie erlebt, dass man für einen Kostenvoranschlag seiner Kfz-Werkstatt noch zusätzliche Gebühren zahlen muss.

Oder meinst Du - Kostenvoranschlag lass ich machen, aber die Reparatur lasse ich nicht durchführen ? Dann wird auf jeden Fall die MwSt. abgezogen, also spart der Versicherer noch etwas.

Gruß Kematef

Genau aus diesem Grund wird der KFZ-Betrieb eine Gebühr für den Voranschlag verlangen. Die arbeiten auch nicht gerne kostenlos, damit der "Kunde" das Geld einstreichen kann.

Bei der Auftragsvergabe werden die Kosten ja wieder verrechnet.

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