Müssen die Wasseruhren der Eigentumswohnungen geeicht sein?

2 Antworten

Nach lfd. Rechtsprechung sind Wasseruhren und auch die Absperrventile gem. WEG Gemeinschaftseigentum. Insofern sind Änderungen nur auf Beschluss der WEG möglich; hier dürfte wohl eine einfache Mehrheit genügen. Es sollte allerdings bedacht werden, dass - wenn dies schon thematisiert wird - zumindest zu überlegen wäre, die Wasseruhren nicht zu kaufen, sondern gleich zu mieten (vom örtlichen Versorger). Denn dann hat der die Pflicht, die Uhren turnusgemäß auszutauschen. NB: auch bei abgelaufenem Eichsiegel sind die Messergebnisse deswegen nicht unbrauchbar.

Danke für die Info, aber heißt das nun, dass wir gar nicht tauschen müssen wenn von 3 Eigentümern nur 1 den Tausch möchte? Wie Sie ja auch sagen, sind die Abweichung der Messergebnisse nicht allzu hoch. Falls es doch zum Tausch kommen sollte, kann es dann von den Rücklagen abgerechnet werden oder muss jeder seine Uhr selber bezahlen? Wissen Sie zufällig was die Miete kostet, der Tausch kostet pro Wasseruhr ca. 100 Euro.

@hapss

Danke für die Info, aber heißt das nun, dass wir gar nicht tauschen müssen wenn von 3 Eigentümern nur 1 den Tausch möchte?

Ja.

Falls es doch zum Tausch kommen sollte, kann es dann von den Rücklagen abgerechnet werden oder muss jeder seine Uhr selber bezahlen?

Da es sich um Gemeinschaftseigentum handelt, wird das über die Rücklagen abgerechnet. Sind die erschöpft, muss eine Sonderumlage von allen Eigentümern erhoben werden. Wenn wie beschrieben nur 1 Eigentümer den Tausch will, kann das die WEG natürlich für den einzelnen Zähler auf Kosten des betreffenden Eigentümers zulassen. Die Fragestellung deutet aber m.E. daraufhin, dass der Betreffende mit der Gesamtabrechnung unzufrieden ist und zudem die Kosten auf die WEG umlegen will.

Wissen Sie zufällig was die Miete kostet, der Tausch kostet pro Wasseruhr ca. 100 Euro.

Das hängt von der Preisgestaltung des örtlichen Versorgers ab. € 100.-- für den kompletten Tausch erscheint mir sehr günstig, wenn das die Kosten für den Zähler samt Aus- und Einbau darstellt. Ob sich das lohnt, kann man nur schwer abschätzen. Waren denn die Abrechnungen (Kaltwasser) in der Vergangenheit sehr hoch? Bei uns ist Wasser ausgesprochen billig; wir verbrauchen dennoch für 4 Einheiten im ganzen Jahr keine 350m³.

tauschen, das ist das vernünftigste

Was tun: Es soll hohe Nachzahlung wegen falscher Wasserkostenabrechnungen aus den Vorjahren gezahlt werden?

Müssen die Wasserkosten aus vergangenen Jahren, die damals nicht in Rechnung gestellt wurden, nicht im Rahmen der Nebenkostenabrechnung abgerechnet wurden und erst in die Rechn. 2014 geschoben wurden, jetzt im vollen Umfang bezahlt werden? Hintergrund: Die Nebenkostenabrechnungen für die Jahre 2011, 2012, 2013 wurden von unserem Vermieter nicht gemacht. Er teilte nur mündlich mit, dass die umlagefähigen Betriebskosten in Summe ca. den entrichteten Vorauszahlungen entsprechen, sodass es keine Anpassung notwendig wäre. Das war alles. Die NKostAbrechnung für 2014 steht noch aus. Hier aber gibt es ein Problem! Vom Vermieter wurde bereits kommuniziert, dass eine hohe Nachzahlung für die Wasserkosten 2014 zu erwarten wäre. Grund: in Jahren 2011 bis 2014 erstellte eine Firma X Rechnungen für den Wasserverbrauch mit Fantasieablesewerten. Somit wurde für drei Quartale 2011 ein Verbrauch von weniger als 2,0 m3 in Rechnung gestellt, für das ganze 2012 weniger als 2,5 m3, für das ganze 2013 sogar weniger als 1,0 m3. Wir haben die Wasserrechn.der Firma X nie zu Gesicht bekommen. (Anm.: im Durchschnitt verbraucht ein Bundesbürger täglich (!!!) 126 Liter (0,126 m3) Wasser.). Ende 2014 wurde „X“ durch einen anderen Dienstleister „Y“ ersetzt, der die tatsächlichen Stände der Wasseruhren ermittelte und diese zur Abrechnung gebracht hat. Daraus resultierte für das Jahr 2014 eine Wasserkostenrechnung für fast 190 m3 (das sind über 800 Liter pro Tag)!!!! Der Vermieter hat die falschen Rechnungen von „X“ Jahrelang nicht erkannt, die Verwaltung auch nicht. Wir haben sie nie gesehen, geschweige detaillierte Jahresabrechnung der Nebenkosten inkl. Wasserkostenrechnungen zu bekommen. Müssen diese Wasserkosten, die aus vergangenen Jahren resultieren, damals nicht in Rechnung gestellt wurden und erst fast auf einmal in die Rechnung 2014 geschoben wurden, jetzt im vollen Umfang bezahlt werden? Was ist mit den getätigten Vorauszahlungen in den vergangenen Jahren, die doch auch Vorauszahlungen für Wasser enthielten (selbst wenn prozentual nicht festgelegt)? Weiß jemand ein Rat?

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Hund kaufen - Brauche zustimmung der Nachbarn?

Hey,

hab immer schon einen Hund gehabt, jetzt allerdings ist "mein" (gehörte dem Mitbewohner aber ich behandelte ihn wie meinen eigenen) Hund ausgezogen und ich lebe jetzt mit noch einem anderen Mitbewohner in einer Eigentumswohnung. Der besagte Hund hatte immer gebellt wenn es geklingelt hat.

2 der Nachbarn hatten sich dann aufgeregt und 1 davon hat sogar eine Unterschriftensammlung gestartet in der es darum ging uns den Hund zu nehmen. War nur ein sehr kleiner der niemandem was tut, nur das bellen störte sie.

Nun aber da kein Hund mehr bei mir ist sehne ich mich nach einem. In der Hausordnung allerdings steht dass ich dafür das Einverständnis der Nachbarn brauche. Brauche ich die Zuwilligung aller Nachbarn, oder muss nur die Mehrheit dafür sein? Manchmal findet so eine Nachbarsitzung in unserem Block statt in der ich die Möglichkeit hätte das mal zur Sprache zu bringen. Falls allerdings jeder einzelne zustimmen muss, sehe ich die Chancen sehr gering da eben diese 2 grimmigen alten Parteien wahrscheinlich was dagegen hätten. Gäbe es dann noch die Möglichkeit einen Vertrag zu machen in dem festgehalten wird, dass der Hund weg muss sofern es Probleme gibt? Denke das würde die Chancen sehr erhöhen. Würde mir einen Labrador-Retriever holen und mit ihm die Hundeschule besuchen. Hab schon mal einen Hund erzogen, Jack Russel Terrier der mir aufs Wort gehorcht hat. Der letzte Hund, der jetzt ausgezogen ist unterlag leider nicht meiner Obhut, somit hatte ich nicht sonderlich viel Einfluss in die Erziehung und folgedessen bellte er, weil bei dem Besitzer die Erfahrung fehlte und er sich nicht reinreden lassen wollte. Hoffe ihr habt meine Fragen aus diesem Absatz herauslesen können. Falls nicht, hier nochmal herausgeschrieben:

Müssen ALLE Nachbarn einwillig oder nur die Mehrheit? Macht es Sinn einen solchen Vertrag abzuschließen und ist dies überhaupt möglich?

FALLS, der Vertrag machbar ist und die 1% wahrscheinlichkeit Auftritt dass mein Hund die Nachbarn stört, wovon ich keinesfalls ausgehe, könnte ich mit ihm zu meiner Mutter in eine Riesenvilla mit Garten ziehen die mir eh schon lange angeboten hat bei ihr in den ausgebauten Dachboden zu ziehen. Das würde ich in Kauf nehmen, denn Hunde gaben mir immer sehr viel und ich liebe diese Tiere. Kann mir leider ein Leben ohne nicht vorstellen, deshalb der Aufwand.

Liebe Grüße

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