Müssen bei einer Vereinsgründung alle Gründungsmitglieder anwesend sein?

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Die Gründungsversammlung mit körperlicher Anwesenheit der Teilnehmer ist die übliche, herkömmliche Art und Weise, auf die ein Verein gegründet wird. Deshalb findet man auch beinahe ausschließlich Informationen darüber, wie eine solche Gründungsversammlung durchzuführen ist.

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Dennoch kann ein Verein grundsätzlich auch ohne eine solche Gründungsversammlung gegründet werden. Es muss lediglich dafür gesorgt werden, dass der Wille der Gründer, den Verein zu gründen, klar aus den Unterlagen hervorgeht. Auch die Bestellung des Vorstandes muss klar dokumentiert sein. Außerdem muss die Satzung durch sieben Personen unterzeichnet werden (Name, Anschrift und Unterschrift.)

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Um sicher zu gehen, sollte man bei dem für den geplanten Sitz des zuständigen Amtsgericht (Vereinsregister) nachfragen, wie die Unterlagen für diesen Fall auszusehen haben.

Im Gesetz steht nichts vorschreibendes zur Gründungsversammlung. Es gibt nur die Zahl der 7 Mindestmitglieder vor (und die darf später nach Registrierung auch noch wieder absinken!!!)! Also Gründung auch per Versammlung von 2 Gründern möglich, der Rest tritt dann dem bei (Unterschriften unter Satzung!), und ab zum Notar und Registergericht!

ja es sollten die bevorstehenden Mitglieder oder Vorstandsmitglieder vorhanden sein sonst kannst du eine Wahl nicht machen . Du brauchst einen Obmann-Omannstellvertreter-Kassier-Kassierstellvertreter-Schreiber-Schreiberstellvertreter,beistzer hat man nur einen der kann bei Gleichstand der stimmen die letzte Entscheidung treffen oder enthält sich derStimme da gehts nur um die mherheit der Stimmen um was beschliessen zu können .Bei Rückfragen gerne unter : (D) 01743993120 oder (A) 0676/4940497 mfg. Pino

 - (Verein, Vereinsrecht)

Es macht Sinn, dass bei die Gründungsmitglieder bei der Gründung anwesend sind.

Ein Verein kommt durch eine Willensbildung (gem. §33 BGB) zu Stande. Die bei der Gründung eines Vereins anwesenden Personen werden sind als die Gründungsmitglieder automatisch per Unterschriftsleistung in der Anwesenheitsliste und damit verbundener schriftlicher Erklärung Vereinsmitglied. Sie haben dort auch die Möglichkeit, von einer ordentlichen Mitgliedschaft Abstand zu nhemen. Alle weiteren Interessenten können dann nur im Rahmen eines Aufnahmeverfahrens/ einer Beitrittserklärung Mitglied des Vereins werden. Wer also nicht auf der Gründungsversammlung dabei ist, der kann nur im Nachhinein aufgenommen werden. Der Interessent am Verein, der nicht anwesend ist, hätte vielleicht bei Kenntniserlangung und unter Abwägung der auf der Gründungsversammlung erfolgten Argumente und Formulierung der Ziele des Vereins z.B. gar kein Mitglied werden wollen. Somit bleibt der wirkliche Wille des nicht Anwesenden fraglich. Schlechtenfalls wäre er in Abwesenheit Mitglied eines Vereins geworden, mit dessen Ziele z.B. er sich gar nicht identifizieren kann.

Ist die Gründungsversammlung denn direkt bei der Eintragung nötig? So wie ich das bisher gelesen habe wird die Gründungsversammlung vor der Eintragung gehalten und bei der Gründungsversammlung wird ja auch alles festgelegt (Vereinssatzung) so dass die Mitglieder eigentlich informiert sind was der Verein für Ziele verfolgt. Bei der Gründungsversammlung unterschreiben die Mitglieder und dann erst wird die Satzung und der Antrag dem Amtsgericht vorgelegt um sich ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Oder ist die Gründungsversammlung am Tag des Eintrages und im Amtsgericht?!

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