Mündlicher Vertrag zwischen Privatleuten

5 Antworten

mündlich kann man viel vereinbaren und dann ist aussage gegen aussage,deshalb immer nur mit unterschrift gültig ,es sei denn du hast zeugen und die sind dazu bereit im falle einer verhandlung auszusagen,was die meisten nicht machen,deshalb ist ein schriftlicher vertrag rechtskräftig und sollte nur schriftlich gemach werden . ich wünsche dir viel glück.

Rechtswirkung: Genau wie bei einem schriftlichen Kaufvertrag, wirkt auch der mündlich geschlossene Vertrag bindend. Sie haben eine mündliche Abmachung getroffen und beidseitig vereinbarte Pflichten sind zu erfüllen. Es ist ein rechtskräftiges Geschäft und der Kaufvertrag ist wirksam (soweit die Geschäftsfähigkeit/ Volljährigkeit) erreicht ist. Selbst ein Handschlag als Vertrag hat noch Gewicht Die Rechtslage dürfte also geregelt sein, dürfte nur schwer zu beweisen sein.

Auch ein mündlicher Vertrag ist ein Vertrag. Denn: Ein Vertrag ist nicht, wie viele glauben, ein Dokument, sondern ein Vertrag ist eine zweiseitige Willenserklärung und diese liegt in diesem Fall vor: Person B hat gegenüber A seine Willenserklärung darüber abgegeben, dass er die Website erstellt. Person A hat seine Willenserklärung darüber abgegeben, dass sie für die Leistung zahlt. Hält Person B den Vertrag nicht ein, so ist Person A berechtigt, ihn zu kündigen. Das einzige Problem an einem mündlichen Vertrag ist, dies nachzuweisen. Wenn es aber Zeugen für diesen mündlichen Vertrag gibt, reicht das völlig aus.

Gar nichts. Soll er sich halt jemand anderen suchen wenn er nicht mehr warten will. Ihr habt keinen schriftlichen Vertrag, nichts genaues ausgemacht wie du sagst Deadline usw. Also kann er gar nichts machen. Es steht im ja frei jederzeit jemand anderes zu beauftragen. Ich find es arm wenn Leute immer gleich zum Anwalt rennen.

Person B hat die "Bezahlung" aber schon bekommen, eben durch die Verrechnung

@hendrixman

hast du dir das ggf. aufgeschrieben und evtl. einen Zeugen? Dann hättest du ggf. eine Chance, ansonsten wenig bis Null.

Hier fragt A - die B beauftragt hat....

du findest es arm, wenn B ggf. schon einiges "kostenlos" verzehrt hat und seinen Auftrag nicht erfüllt? Wegen Leuten wie dir kann man mündliche Vereinbarungen in die Tonne kloppen.

@guterwolf

Naja, ich ging davon aus, dass die "Bezahlung" auch schrittweise erfolgt. Also nicht dass der schon 20x umsonst gegessen hat und nichts gemacht. Sondern er macht was und dann kann er wieder einmal zum essen kommen. Bzw. hätte ich da schon längst gesagt: "Heute musst du zahlen oder hast du dies und jenes schon erledigt". So hätte ich das geregelt. Dann entsteht sowas nämlich nicht. Hat er die Person mal drauf angesprochen auf die ganze Problematik?

Person A kann folgendes erreichen:

  1. Geld für den Anwalt auszugeben.

  2. Die Steuerhinterziehung wird offenbar (es handelt sich mitnichten um einen Vertrag zwischen Privatleuten) mit allen damit verbundenen Risiken.

  3. Es wird somit kaum zu einer ordentlichen Fertigstellung der Website kommen.

  4. Geht es vor Gericht, wird sich sowieso verglichen.

Viel besser: nochmal auf ein Gespräche drängen und eine angemessene Frist zur Fertigstellung setzen.

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