Mündlicher Untermietvertrag

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mal abgesehen davon, dass weder du noch dein Untermieter länger eine Bleibe hätten, wenn der Vermieter mangels Zustimmung auf ungerechtfertigte Gebrauchsüberlassung Dritter n. § 540 BGB klagt und Kündigung ausspricht:

Genau aus diesen Gründen regelt man so etwas nachweislich.

Würde dein Untermieterin nur eine (!) deutlich niedrigere Summe mit Verwendungszweck "Untermiete" überweisen, wäre konkludent Mietvertrag geschlossen :-O

Sofern du nicht ein vollmöbliertes "Hotelzimmer" vermietest und dies mit 14tägiger Frist kündigen kannst, hätte sie einen Untermietvertrag mit Kündigungschtz herbeigeführt :-(

Den kannst du nur gem. § 573 a (2) BGB mit 6 Monaten Frist kündigen :-((

Bei Barzahlung kannst du natürlich Zustandekommen eines Untermietverhältnisses abstreiten und das mit Auswechslung des Wohnungstürschlosses durchsetzen.

Für weitere Bemühungen:

  1. Untermietvertrag anbieten und vom Untermieter unterschrieben lassen
  2. Dem Vermieter mit der Bitte um Zustimmung und Gegenzeichnung zuschicken
  3. Genehmigten UM-Vertrag selbst unterschreiben
  4. Schlüssel und Vertragskopie aushändigen

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=11&ved=0CFcQFjAK&url=http%3A%2F%2Fwww.studentenwerk-aachen.de%2Finternational%2Funtermietvertrag.pdf&ei=OxADU4avLsPpswa3roHADw&usg=AFQjCNGFlsdXOjYISvPQVGdRBY_YDtgRiw&bvm=bv.61535280,d.Yms

G imager761

Auch ein mündlich geschlossener Vertrag ist gültig. Bei Streitigkeiten ist natürlich der Nachweis schwierig zu führen. Aber SMS-Verkehr würde als Beweis heran gezogen werden können.

Die Frage hast du dir doch schon selbst beantwortet. Im Streitfall musst du das Mietverhältnis beweisen. Das kann mit ein paar SMS gelingen, aber das kann dir auch niemand garantieren.

wie oben beschrieben, ist ein mietvertrag grundsätzlich formfrei, dh auch mündliche verträge sind bindend. falls es hart auf hart käme, hättest du beweisschwierigkeiten.

aber: selbst ohne mietvertrag ist der mitbewohner zur zahlung verpflichtet und zwar von ersparten aufwendungen, das heißt, die miete die er sich in der zeit gespart hat, nämlich die miete für ein vergleichbares zimmer.

Was habe ich, rechtlich gesehen, in der Hand, um dieses Geld nun auch zu bekommen

Das Zimmer.

Entweder er zahlt bei Einzug den vollen Betrag im Voraus oder schläft unter der Brücke.

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