mündlicher Kaufvertrag beim Hauskauf.Verkäufer will plötzlich mehr Geld. ist der Vertrag bindend?

14 Antworten

Sie muss die mündliche Preiszusage nicht einhalten - sie kann. Genau wie ihr auch.

Da sie wahrscheinlich etwas unter Druck steht, würde ich an eurer Stelle den Preis nicht zahlen. Kommt im Grunde genommen darauf an wie sehr ihr das Haus wollt...evtl. könnte man sich in der Mitte einigen.

Wenn ihr der Meinung seid ihr findet ein adäquates Haus sagt ihr ab, vielleicht lenkt sie ein.

Sie muss die Zusage einhalten. Ein gültier Vertrag ist zusande gekommen.

Ein Kaufvertrag über ein Grundstück (das Haus ist ja Bestandteil des Grund und Bodens, wenn es kein eigenes Gebäudegrundbuch gibt) bedarf der notariellen Beurkundung. Vorher können Absprachen getroffen werden, diese sind aber nicht bindend. Sie kann sich immernoch andere Käufer suchen. Der Kaufvertrag ist erst rechtskräftig, wenn Verkäufer und Käufer vor dem Notar unterschrieben haben, dann sind alle Parteien verpflichtet, sich dran zu halten. Alles andere ist Verhandlungssache. Vielleicht habt ihr aber Glück und sie findet niemanden, der mehr für das Haus bieten würde. Ich weiß ja nicht, in was für einer Gegend ihr wohnt.

Hallo, ich kann mich nur denen anschließen, die geschrieben haben, dass letztlich ein Vertrag über Immobilien nur beim Notar geschlossen wird. Auch danach kann es noch zu einer Rückabwicklung kommen, wenn die Finanzierung des Käufers platzt. Mündlich abgesproche Verträge bzw. unterschriebene Objektreservierungen haben vor dem Gesetz keinen Bestand.

man kann keinen mündlichen Immobilienvertrag abschließen. Nur notarielle Verträge sind bei Immobilien gültig. Auch ein schriftlicher Vertrag wäre ohne Gültigkeit. Ihr müßt nicht zu einem höhren Preis kaufen. Sie muß euch aber auch gar nicht verkaufen, sondern kann sogar an einen anderen billiger verkaufen

Verbindlich ist, was schriftlich ist. Sie kann Euch nicht zwingen, zu einem höheren Preis zu kaufen, aber ich fürchte, Ihr werdet auch wenig Chancen haben, sie zu dem niedrigeren Preis zu "zwingen".

auch schriftlich wäre nicht gültig solange nicht notariell bestättigt

@Mismid

Stimmt, das macht Sinn.

grundsätzlich sind natürlich auch mündlich geschlossene verträge gültig. allerdings sind grundstücksgeschäfte verpflichtend über einen notar abzuwickeln

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