Mülltüten (Hausmüll) in der Mülltonne entleeren?

5 Antworten

der müll wird solange zusammengepresst, bis die tonnen dann auf einmal nicht mehr geleert werden kann, weil der müll nicht mehr rausfallen kann. das ist quatsch, was er mahct.

sprech mit deinen nachbarn über das problem, schliesslich zahlt ihr alle für die entsorgung.

vielleicht könnt ihr selbst eine zusätzliche tonne bei euren entsorger bestellen oder setzt ein schrieben an euren vermieter zusammen auf in dem ihr ihn auffordert eine weitere tonnen zu betsllen

klär erst mal ab ob die mülltonnen für soviel leute ausreichen,bei uns ist laut satzung 50 ltr.bis 3 personen vorgeschrieben,bei 2 wöchiger leerung.kannst bei deiner stadt oder gemeinde erfragen

Andererseits muss der Vermieter den Mietern Mülltonnen oder -container in ausreichender Anzahl zur Verfügung stellen. Es ist nicht zumutbar, dass wöchentlich entleerte Mülltonnen bereits nach der Hälfte der Woche regelmäßig bis oben hin voll sind. (AG Köln WM 85, 261).

Quelle: mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/a1/abfall.htm


Ein paar Gerichtsurteile zur o.g. Fragestellung:

Überfüllte Mültonnen: Wenn laufend die Mülltonnen überfüllt sind und der Mieter deswegen bei der Müll-Entsorgung behindert ist, dann ist eine Mietminderung von 5% gerechtfertigt (AG Potsdam, Az. 26 C 406/94, aus WM 1996, S. 760).
 

Zu wenige Mülleimer: Sind die Mülleimer bereits 3 Tage nach der Müllabfuhr wieder voll, weil den Mietern im Haus insgesamt zu wenige Mülltonnen zur Verfügung stehen, dann stellt dies einen Mangel der Mietsache dar, der zur Mietminderung berechtigt (AG Köln, Az. 155 C 3424/75, aus WM 1985, S. 261).

Quelle: http://www.mietrecht-information.de/Mietminderung-Muelltonnen-Muell.html

recht hat er: das ausleeren der tüten und nachdrücken spart platz und wenn ihr bisher eure müllabfuhr NUR NACH TONNEN und NICHT  nach gewicht bezahlen müßt, habt ihr glück gehabt. in manchen gemeinden werden die kosten nach gewichtsermittlung berechnet. also nutze jede möglichkeit, dass ihr weiter mit den kleinen behältern zurechtkommt.

Der Vermieter kann das verlangen. Jeder Haushalt muß eine Pauschale bezahlen (in meiner Region €170/Jahr), da sind adnn Dienstleistungen wie Sperrmüll drin. Die Mülltonnen gehören nicht dazu.

Dann muß jeder Haushalt entsprechende Abfallbehältnisse haben. Entweder Biotonne oder Komposthaufen, eine Restmülltonne und eien Papiertonne. Die Gebüren richten sich nach Größe des Behältnisses und Abfuhrfrequenz.

Nachbarn (also insbesondere Bewohner des selben Hauses) dürfen sich Mülltonnen teilen. So werden die Mülltonnen auf einen Haushalt (meist Vermieter) angemeldet und der fordert dann von allen die die Tonnen mit benutzen Anteilig die Gebüren ein.

Wird die Tonne nicht abgeholt weil da einer Sachen falsch reingeworfen hat (Plastik in Biotonne), dann ist das das Problem von dem auf den die Tonne läuft, also hier ist das der Vermieter. Also muß der Vermieter dafür sorgen, dass alles korrekt ist. Das mit den Müll zusammenstampfen dient dazu Geld für alle zu sparen.

Wenn einem die Regelungen nicht gefallen, dann darf man natürlich eigene Tonnen haben. Einfach dem Vermieter bescheid sagen und man bekommt einen Satz eigener Tonnen und darf sich selber darum kümmern und die natürlich auch voll bezahlen.

Das musste ich bei meinem Mieter auch machen, der hat immer alles zusammen in einen Sack gestopft und den in Papiertonne oder Biotonne versenkt. Darauf angesprochen erklärte er mir, dass ich ihm gar nichts zu befehlen habe, es wäre seine Sache. Und die ist es jetzt auch, ich habe den verboten seinen Müll in MEINE Tonne zu werfen und damit hat er sich wegen den Regionalen Regeln für einen eigenen Satz tonnen qualifiziert die er jetzt ganz alleine bezahlen darf und auch ganz alleine an die Straße stellen darf. Der zahlt jetzt so viel Abfallgebüren wie alle anderen Mietparteien zusammen. Er wollte es ja so.

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