Müllgebühren 2 mal zahlen?

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Also, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Vermieter so ein Ding so nennt. ALG 2 bezahlt ja die kompletten Kosten schon für die Unterkunft und zwei Mal kassieren wird nicht klappen, fürchte ich. Trotzdem viel Glück.

Nachsatz: Ich halte die AR des Vermieters für nicht ordnungsgemäß. Er hat alle Kosten und Lasten des Grundtsück, auch die nicht umlagefähigen und die von anderen bezahlten, in seine AR einzustellen und erkennbar für den Mieter diese Kostenanteile wieder herauszurechnen. Rüge als die AR und eine Nachforderung sowie veränderte Vorauszahlungen werden derzeit nicht fällig.

zuerst würde ich den vermieter schriftlich über die bereits gezahlten Müllgebühren informieren, am besten eine Kopie des Gebührenbescheides mit dazu tun. Mit ALG II kenne ich mich nicht aus, könnte mir aber das so vorstellen, dass ihr eine Miete in Zukunft zahlt, in der diese Nebenkosten enthalten sind. Die Miete bekommt ihr ja vom Amt. Wenn das dann so ist, muss die Abfallwirtschaft entsprechend informiert werden. Sind die Kosten, die der Vermieter ausweist denn genauso hoch wie die Gebühren, die ihr schon zahlt?

nein, niedriger

Die Müllgebühren gehören zu den Kosten der Unterkunft. Also kannst du auch die Schlussabrechnung beim JobCenter einreichen. Da war scheinbar die Abschlagszahlung zu gering bemessen.

Habt Ihr einen eigenen Vertrag mit dem Entsorger?

Wenn ja wäre die nochmalige Abrechnung über den Vermieter nicht rechtens.

Nö, ich zahl direkt übers LRA, weil das die Angestellten aufm Einwohnermeldeamt gesagt haben...

@GerMi11711

Bei Abfallgemeinschaften werden intern aber lediglich die Behältergebühr über die Nebenkosten abgerechnet. Die Jahresgebühr - ähnlich einer Grundgebühr - muss hingegen von jedem Haushalt einzeln und immer direkt an das Abfallwirtschaftsamt bezahlt werden. Sie zahlen also auf keinen Fall doppelt.

Na da haben wir es doch. Das eine sind die Grundgebühren und das andere Leerungsgebühren.

Da die Kosten der Müllentsorgung zu den Nebenkosten gehören müßte m. M. n. Dir das Jobcenter die 111 € erstatten.

Geh mit dem Bescheid dahin und beantrage die Erstattung.

@anitari

danke :)))

aber ich hab gerade folgendes auf der LRA Seite gefunden:

(4) Ich zahle meine Abfallgebühren bereits über die Nebenkosten an meinen Vermieter - warum soll ich nun noch einmal Abfallgebühren an das Abfallwirtschaftsamt zahlen ? Die Abfallgebühren des Bodenseekreises bestehen aus zwei Bestandteilen:

Der personengebundenen Jahresgebühr und der (Restmüll-)Behältergebühr.

Bei Abfallgemeinschaften werden intern aber lediglich die Behältergebühr über die Nebenkosten abgerechnet. Die Jahresgebühr - ähnlich einer Grundgebühr - muss hingegen von jedem Haushalt einzeln und immer direkt an das Abfallwirtschaftsamt bezahlt werden. Sie zahlen also auf keinen Fall doppelt.

@GerMi11711

Dann hast Du ja die Antwort...

das war jetz n paar ma zu viel -.-

Ihr müsst doch eine Mülltonne haben und wissen, ob Ihr oder der Vermieter dafür zahlt. Für diese Mülltonne müsst Ihr zahlen, und nur für diese...

Oder wird bei Euch der Müll in Säcken abgeholt und Ihr müsst die Säcke kaufen? Dann zahlt Ihr die Säcke und der Vermieter eine Grundgebühr, die er auf Euch über die Nebenkosten umlegen kann...

Denkbar ist auch, dass es sich bei den Müllgebühren des Vermieters z.B. um eine Biotonne handelt...

Die Kosten für die Müllabfuhr sind in den KdU und dem Regelbetrag bereits enthalten und können nicht ersetzt werden...

also wir sind eine Wohnanlage und der Vermieter zahlt für die Mülltonnen. Säcke gibt es nur für Plastik.

Untermietvertrag - WG

Hallo zusammen! :)

Wir leben momentan zu 4. in einer WG. Eigtl. waren wir zu 3., doch da unser neuer Mitbewohner "X", damals "ohne festen Wohnsitz war/ist, dachten wir, dass wir ihn mit einziehen lassen. Im Juli zog er dann auch ein... Allerdings kümmerte er sich 2 Monate lang nicht um den Schreib-Krams, was die Vermietung noch benötigte. Dass sie ihn schon so lange deswegen abmahnten, haben wir erst vor ca. 3 Wochen erfahren. Er ist arbeitslos und bekam den letzten Monat auch kein ALG II, weil er eben keinen gültigen Untermietvertrag vorweisen konnte. Lange dachte wir, dass er sich bzgl. der Sachen gekümmert hätte. Nun bestätigte und die Vermietung - nach langem hin und her und nach Abgabe der Unterlagen - dass X einziehen darf. Nun setzte ich einen neuen Untermietvertrag auf... Er ist diesmal auch ziemlich umfangreich. X klaut aber auch gerne Lebensmittel oder andere Dinge (benutzt Rasierer, Duschgel, Shampoo von anderen) und das geht auch mega ins Geld. X lässt auch gern einfach den Rechner die ganze Nacht an und ist an den Putztagen selten anwesend und hält auch sonst kaum Ordnung. Überall in der Küche sind Fruchtfliegen... -.- Desweiteren hat er schon einen Toaster, Sandwich-Maker und die Glastür kaputt gemacht.

Folgendes: Die Mehrheit der WG hat beschlossen, dass wir ihm noch eine Chance geben. Also folgt dem ein neuer Untermietvertrag (da der alte ja nicht gültig!). Meine Frage ist, kann man in einen Untermietvertrag WG-Regeln mit einbringen? Wann kann ich ihn bei solchen Dingen kündigen und mit welcher Begründung? Habt ihr eine Idee wie ich bzw. der Rest der WG sich absichern kann?

LG! Danke!

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