MPU Gutachten erneut negativ

5 Antworten

Auslandsführerscheine sind unerheblich, wenn Dir in Deutschland die Fahrerlaubnis aberkannt wurde. Würdest Du kontrolliert werden, wäre das auch mit polnischem Führerschein Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Ich würde zumindest versuchen in Erfahrung zu bringen, was die Gründe für das weiterhin vorhandene Mißtrauen sind. Das geht nur über einen Rechtsanwalt.

Weiterhin würde ich auch die MPU Beratung zu Rate ziehen und eine erneute Prüfung beantragen.

Leider hört man immer wieder, dass MPUs trotz Vorbereitung und Abstinenz negativ verlaufen und die Gründe dafür im Dunkeln verborgen bleiben.

Fakt ist, dass es meiner Meinung nach gar keine vernünftige Vorbereitung gibt und mehr Glück als tatsächliche Reue zum Bestehen der MPU erforderlich ist.

nach 10 Jahren sicher sehr schwierig.

Das geht nur über einen Rechtsanwalt.

Blödsinn, das steht im negativen Gutachten auf der vorletzten Seite!!!!

@ginatilan

Blödsinn, das steht im Gutachten nicht als Reintext und ohne nähere Angaben der genauen Gründe im Detail. Dort zu finden ist lediglich ein Kurzvermerk und eine entsprechende Erläuterung. Eine Begründung über das Ergebnis ist dort nicht zu finden.

@nachtlicht1978

Eine Begründung über das Ergebnis ist dort nicht zu finden.

selbstverständlich, deswegen nennt sich der Wisch auch "Gutachten"!!

sogar mit Begründung!!!

@ginatilan

Nope. Keine Begründung im Klartext. Daran ändern auch Deine Wiederholungen nichts.

ist shcon krass. ich habe schon oft davon gehört, dass man diesen MPU Fuzzys auch willkür unterstellen kann. Die halten sich für Götter.

Meine Mutter wurde vor vielen Jahren auch mal wegen Trunkenheit "erwischt" - sie hat sich allerdings dabei recht blöd angestellt und nach etwa 14 Monaten ihren Führerschein nochmal gemacht / machen dürfen / müssen. Sie hatte übrigens ein ähnliches problem mikt Medikamenten - sie nimmt shcon ihr Leben lang Schildrüsenhormone, ihre Lberwerte waren auch VOR der Trunkenheitsfahrt shcon immer etwas erhäht bzw. grenzwertig. Auch sie hatte eine Bescheinigung des Arztes hierfür. Allerdings auch erst bei der 2. MPU.

Ich frage mal, woran könnte es liegen, dass man dich da so hinhält? Gibt es eine Begründung? Die muss es doch geben! war es der gleiche Psychologie wie beim letzten mal? Kannst du Akteneinsicht fordern? es handelt sich schließlich um DEINE Aufzeichnungen..... Je nachdem wie begründet wird, würde ich das Gutachten tatsächlich anfechten.

Gibt es eine Begründung? Die muss es doch geben!

steht doch im Gutachten drin warum es negativ wurde

war es der gleiche Psychologie wie beim letzten mal?

schon an dieser Antwort erkenne ich, das du nicht viel Ahnung von einer MPU hast!!

es wird dich nie der gleiche Psychologe ein zweites Mal begutachten!

Kannst du Akteneinsicht fordern?

nach der Exploration hat der MPU-Proband die Möglichkeit alles was er gesagt hat noch einmal durchzulesen

es handelt sich schließlich um DEINE Aufzeichnungen...

häää?

@ginatilan

ich habe nix zum nachlesen bekommen! ich lese immer wieder mein gutachten und stelle "falsche" aussagen fest... nur paar verdrehte worte, aber eben nicht so wie ich es sagte. kann ich denn noch immer eine akteneinsicht anfordern?

Außerdem wollte ich mich hier bei allen Antwortern bedanken!!! Mit soooo viel Info hätte ich gar nicht gerechnet! Vielen Dank an Alle

@Sunshine091970

ich habe nix zum nachlesen bekommen!

echt nicht????

dann könntest du zum BfF gehen und deswegen nachfragen, dann hättest du evtl ein kleine Chance gegen das Gutachten anzugehen.

aber nur eventuell!

@ginatilan

Selber hääääää! Was soll denn das?

Mag sein, dass ich da kein Super-Experte bin. Aber was sein darf und was tatsächlich ist, steht doch wohl oft auf zwei verschiedenen Blättern.

Ich weiß nur, dass meine Mutter 2 x die gleiche Gutachterin hatte! So! Und ihr wurde auch nichts vorgelegt, was sie sich "in Ruhe" durchlesen durfte. keine Zeit. Und selbst wenn, wie das Gesagte später ausgewertet und ausgelegt wird, dazu kann man doch nichts mehr sagen! Meine Mutter sollte nur unterschreiben und wie vielen Kandidatehn war sie froh, da bald wieder raus zu sein, denn die Gutachterin hat ihr tatsächlich Dinge unterstellt, die nicht wahr waren. Da wird man manipuliert etwas zu sagen, was man gar nicht sagen wollte. Und dann heisst es oft auch noch, man wäre psychisch labil ode rhabe isch nicht unter Kontrolle!

Der Fragesteller hat in seiner Frage keine nähere inhaltliche Begründung aus dem Gutachten angegeben, es liegt nur nahe, dass es um seine Leberwerte geht und diese Begründung hat er ja nun mal widerlegt - mit der Bescheinigung des Hausarztes. Du scheinst mehr vom Inhalt der Aussagen zu wissen, als der Fragesteller selbst. Lass mich raten - bist du auch Psychologe?

Es ist allgemein bekannt, dass bei den MPUs oft Willkür herrscht, Aussagen zum Nachteil verdreht oder ausgelegt werden. Diese Psychofuzzys wollen einfach verhindern, dass man seinen FS wieder bekommt und interpretieren überall Dinge hinein, die oft nicht stimmen! Sie sind in einer überlegenen Situation und nutzen diese Macht gegen den Kandidaten. Die Fragen, die meiner Mutter gestellt wurden, hatten nicht im entferntesten mit der Thematik zu tun! Sie fühlte sich gedemütigt! Am Ende wurde sie wütend über die teils beleidigenden Unterstellungen und das wurde ihr zum Verhängnis. Aber genau das war doch das Ziel: Sie zu provozieren bis sie einen Fehler macht.

Etwa: "Wie lange sind Sie schon Alkoholikerin? Haben sie eine Entziehungskur gemacht? Die unterstellte Diagnose wurde niegestellt! Reine Provokation! Als meine Mutter das abstritt versucht eman sie immer wieder aufs Glatteis zu führen - das einzige, was sie zugab war, dass sie restalkohol im Blut gehabt habe und es dumm war wa ssie getan habe. Im Gutachten wurde sie als verantwortungslos, leichtsinnig und cholerisch beschrieben, weil sie später der Gutachterin wiedersprach und deutlich machte, sie würde auf bestimmte Fragen nicht mehr antworten, weil ihre Antwort jedesmal verdreht würde. Da war sie dann auch noch unkooperativ. Auch ihre Leberwerte blieben selbst nach 12 Monaten totaler Abstinenz immer grenzwertig. Der Arzt bescheinigte ihr die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Erhöhung verursachten. Das wurde schlicht ignoriert.

Wie gesagt, was sein soll und sein darf - das sind tatsächlich zwei Dinge!

@Sunshine091970

Musstest du nichts unterzeichnen nach dem Gespräch?

Nimm dir einen Anwalt. Meine Mutter hat das auch gemacht. Nach 14 Monaten bekam sie den Führerschein - zwar unter Auflagen - zurück. Sie hat quasi die prüfung nochmla machen müssen.

Sie war nie auffällig geworden, nur dieses eine Mal. Der FS wurde ihr für 10 Monate entzogen. Dennoch bekam sie ihjn erst nach 14 Monaten zurück. DAnk der MPU, die sie 2 x machen musste. Und selbst als sie endlich ein "wohlwollenderes" Gutachten bekam, musste die psychologin ihr noch einen "mitgeben" - ein überflüssiger Kommentar mit der Prophezeiung, sie würden rückfällig werden und solle dringend eine Entzugskur machen. Und meine Mutter hatte bis dato keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt - die Auslegung, wann man Alkoholiker ist und wann nicht ist sehr individuell...

Ich habe den MPU selbst früher bestanden, indem ich alle Bücher gelesen habe, die an sich sonst nur die Prüfer, die Psychologen lesen, die die MPU s leiten. Du musst Dir etwas von deren Fachwissen selbst aneignen und Dich in die rein versetzen und denen sagen, was sie hören wollen und es ist besser, wenn Du wirklich gar Nichts mehr trinkst. Ich trinke auch gar keinen Alk mehr. Ich bekam den Lappen wieder nach 9 Monaten. Teure Kurse würde ich nicht machen an Deiner Stelle und Auslandsführerschein bringt Nichts mehr, weil der nicht mehr anerkannt wird in Deutschland. Trink gar Nichts mehr. Sorge für echte gute Blutwerte. Lies das, was die Psychologen auch lesen, deren eigene Testprüfervorbereitungsbücher. Und dann suche Dir auch Alternativen für das Auto überhaupt. Autos schädigen eh nur die Umwelt. Ich fahre auch keines mehr, obwohl ich den Führerschein wieder habe. Fahr halt Rad und Bahn und Bus. Und geh es locker an in der Prüfung beim MPU. Verkrampft wird es nie was. Sag denen, ja es wäre ok, wenn Du den Führerschein wieder bekämst, wäre beruflich und privat schon gut für Dich, aber Dein Leben hängt nicht von ab. Sag denen, Du trinkst gar keinen Alk mehr und Dir geht es gut und hättest Dich mit früheren Gründen für Dein Trinkverhalten in einer Therapie oder privat mit Büchern usw auseinander gesetzt, aber mach Dich nicht klein vor den Prüfern und wenn es nicht klappt, dann eben gehörst Du zu den Leuten, die nichht den Planeten mit Abgasen verseuchen und dann sieh auch das mit Stolz und Freude, selbstbewusst und stark. Alles Gute.

Soweit ich weiß, funktionieren diese Schlupflöcher mit anderen Ländern nicht mehr, aber die Schache ist so kompliziert, da solltest Du Dir vielleicht Rat bei einem Anwalt holen. Ich weiß, kostet wieder was, aber so eine 100%ige Antwort kann Dir hier wahrscheinlich keiner geben. Warum habt Ihr Euch denn für kontrolliertes Trinken entschieden? Das kommt bei den Gutachtern nie gut an, auch wenn es als Möglichkeit gilt! Habe ich richtig verstanden, dass Du schwarz gefahren bist, wurdest Du dabei erwischt? Ich weiß nicht was mehr Nerven kostet, den MPU ein drittes Mal machen, oder das Ganze anzufechten(musst Du mit einem Anwalt besprechen, ich persönlich glaube nicht, dass Du damit durchkommst, da kenn ich ganz andere Fälle!) Falls Du Dich dazu entschließt den MPU nochmal zu machen: trinke nichts die gesamte Zeit über! Du musst Ihnen unmissverständlich klar machen, dass Du keinen Tropfen mehr trinkst und das nicht nur für das Gutachten, sondern für Dich! In deren Augen bist Du ein Alkoholiker und Du musst sie glaubhaft davon überzeugen, dass Du keiner mehr bist! Klingt komisch, ist aber so ;-) Wünsche Dir viel Glück!

Hallo Sunshine

ich beantworte mal deine Fragen:

. Meine Fragen nun: Macht es Sinn das Gutachten anzufechten? Wie lange dauert so etwas?

du kannst jederzeit ein Gutachten anfechten, dann passiert folgendes:

es wird ein Obergutachten erstellt, zahlst natürlich DU.

bis das Obergutachten erstellt wird dauert es ca. 1 Jahr

Wie sieht die Rechtslage mit einem polnischen Führerschein aus?

die Rechtslage sagt folgendes:

Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum

(4) Die Berechtigung nach Absatz 1 gilt nicht für Inhaber einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis, ** 3.denen die Fahrerlaubnis im Inland vorläufig oder rechtskräftig von einem Gericht oder sofort vollziehbar oder bestandskräftig von einer Verwaltungsbehörde entzogen worden ist, denen die Fahrerlaubnis bestandskräftig versagt worden ist oder denen die Fahrerlaubnis nur deshalb nicht entzogen worden ist, weil sie zwischenzeitlich auf die Fahrerlaubnis verzichtet haben,**

http://www.fahrerlaubnisrecht.de/FeV/FeV28.htm

in deinem Fall kannst du das abschminken

Wir einigten uns auf "kontrolliertes Trinken".

das ist schon einmal der falsche Weg, DU ALLEINE entscheidest wie du in Zukunft mit Alkohol umgehen willst, nicht dein VP

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