MPU - Nachweise Abstinenz oder kontrolliertes Trinken?

5 Antworten

Eine MPU oder auch allgemein Idiotentest genannt ist eben nicht nur die Abstinenz oder falls ausreichend das kontrollierte Trinken. Viel mehr geht es bei der MPU auch um die körperlichen und psychologischen Verfassungen.

An dieser Stelle sei aber auch zu erwähnen, dass die meisten Begutachtungsstellen beim Scheitern des Reaktiontestes lediglich eine zusätzliche Prüffahrt verlangen.

Was viele nicht wissen, der Reaktionstest ist von Stelle zu Stelle anders und im besonderen für LKW-Fahrer schwerer, da diesen auch höhere Anforderungen an den Straßenverkehr angerechnet werden.

Der Hauptgrund für ein Scheitern ist jedoch die fehlende Vorbereitung auf den psychologischen Teil der MPU. Ich empfehle daher immer sich professionellen Rat zu suchen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Motive, also die Gründe Ihrer Tat genau erklären können und warum sie sich nun gegen Alkohol oder Drogen aussprechen.

Aber bitte lügen Sie niemals, ein guter Psychologe fragt evtl. einen Gegenfrage zu einem späteren Zeitpunkt, die Sie dann evtl. abweichend beantworten.

Zudem gibt es diverse Hypothesen, d.H. Fragestellungen zu einem Sachverhalt, sodass Sie evtl. nicht nur zu einem Thema befragt werden, sondern z.B. Straftaten mit im Raum stehen.

So ein Quatsch, mit 1,6 Promille ein Alkeholproblem. Das wird nur von den Behörden so gedeutet ( weil se alle Geld machen wollen ) . Ich bin auf Montage, ich und meine Arbeitskollegen haben uns das alte Gerät der Polizei von der Firma Dräger gehollt, weil auf den üblichen billiggeräten kein verlass ist. Wir haben es schon öffter getestet, dabei waren viele über den Wert 1,6 Atemwert ( will nicht wissen, was Sie in Blut hatten :), ist ja meisstens höher ) und konnten sich noch einigermaßen normal verhalten. Die meissten haben von uns ein Führerschein und ein geregeltes Leben Familie und so.

und konnten sich noch einigermaßen normal verhalten.

sag ich doch, Alkoholproblem

@ginatilan

Will nicht wissen wie oft du schon über den Wert 1,6 Promille Atemwert erreicht hast ohne das du es wusstest. Nun sag mir nicht, du hast jedesmal mit ein Alkomat nachgemmesen. Die meissten Wissen gar nicht, wie wenig 1,6 Promiile doch sein kann und wie schnell das erreicht ist. Viele wollen sich dazu äussern dabei haben se selber keine Ahnung.

@bigeuro

bigeuro

1,6‰ sind ca. 10-12 Bier a 0,5 Liter

(je nachdem in welcher Zeit er das trinkt kann es sogar noch mehr als 12 Bier sein)

diesen Wert (und noch viel höhere) hatte ich vor 6 Jahren fast täglich, jetzt trinke ich gar nichts mehr

. Viele wollen sich dazu äussern dabei haben se selber keine Ahnung.

was Alkoholkonsum usw... angeht habe ich leider sehr wohl eine Ahnung, das kannst du mir glauben oder nicht.

noch einmal:

wer eine solche Promillezahl erreichen kann, ohne vorher sich zu übergeben zu müssen, hat sehr wohl ein Alkoholproblem an der Backe!

@ginatilan

10-12 Bier, aber lass mal 6-7 kurze auch noch dabei sein oder zb Mische. Ich zb trinke Silvester ca 10 Bier und neben bei noch Mische Goldbrand-Cola ( wir Feiern auch ziemlich lange, ca 12h ). Bin dann meisst wenn wir schluss machen ziemlich angeheitert aber selten ein Filmriss oder ähnliches. Also weiss schon noch was ich tuhe. Darum gehts ja bei mein Kommentar: Lass mal jemanden von einer ausgiebig spritziegen Sommer Grill-Geburtstagsparty kommen und er wird auf den weg nach Hause von einer Polizeistreife angehalten zu fuß natürlich. Angenommen er hat einen Wert von 1,9 Promille drinne. Heisst es gleich, Gewohnheitstrinker und der Führerschein ist in gefahr obwohl er schon zu Fuß gegangen ist. Im E-Fall kriegst du noch ne MPU aufgebrumt. Sowas find ich einfach nicht korrekt.

Mein Mann hatte auch mal so ein Problem! Glaube nicht, daß es mit 0 Alkohol getan ist! Mein Mann hat keinen Tropfen mehr angerührt, hat den MPU trotzdem nicht verstanden. Ich habe dann mal einen früheren Freund von mir angerufen, der das selbe Problem hatte. Er hat mir geraten, eine Psychologin - nennt man heute auch Verkehrstherapeut - anzuheuern, die ihm "Privatstunden" gab, danach eine Bescheinigung über abgeleistete Stunden. Damit hat er seinen MPU in der Tasche gehabt. Und man soll es nicht glauben, mein Mann hat das dann auch genauso gemacht - schön Geld der Psychologin für eine "Bestätigung" hingelegt, dem MPU beim nächsten Test vorgelegt und schon war der Führerschein in der Tasche!

Ich wünsche Dir viel Glück und bleib abstinent - Alkohol bringt in jeder Hinsicht nur Probleme !!!

LG

Hallo vega

bei freiwilliger Abstinenz benötigst du mind. 6 Monate Abstinenznachweise in Form von Screenings oder 2x Haaranalyse.

bei geforderter Abstinenz 12 Monate

wenn das deine erste Auffälligkeit mit Alkohol war kannst du jederzeit mit KT deine MPU angehen, dazu kannst du dann Leberwerte dem Gutachter vorlegen (ist aber keine Pflicht)

weißt du überhaupt was KT bedeutet?

höchstens 12 Trinkanlässe im Jahr

nie über 0,3‰

nur zu besonderen Gelegenheiten (z.B Geburtstage, Hochzeiten)

führen eines Trinktagebuchs (kannst du im Internet runter laden)

dass du jetzt gerade eine Trinkpause einlegst ist schon einmal sehr gut, du musst aber bald entscheiden wie du die MPU angehen willst da das KT oder die AB 6 Monate nachweislich gelebt werden muss.

ich würde nicht zum TÜV gehen, gehe lieber zur PIMA

Nun, ich schreibe Dir mal, was der GA von Dir erwartet:

  • Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts

  • Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert

  • Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten

  • Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

Du musst:

Dein Trinkverhalten in der Vergangenheit erklären können, insbesondere musst Du erklären können, mit welchen Getränken Du die 1,60 Promille erreicht hast, und Du musst erklären können, wie es zu dieser hohen Trinkfestigkeit gekommen ist.

  • Du musst die inneren und äußeren Motive für Dein Trinkverhalten aufarbeiten

  • Du musst angeben, warum Du in Zukunft (also die nächsten 80 Jahre Deines Lebens) abstinent bleiben willst

  • Du musst Strategien für den Fall benennen können, dass Du wieder in Versuchung kommst, Alkohol zu trinken, und Du musst Strategien entwickeln, wie Du Dich im Falle eines Rückfalles verhältst.

Verkehrspsychologen http://www.psychologenakademie.de/register_verkehr/

du kannst dich auch bei verkehrsportal.de anmelden, eine sehr gute Seite für eine MPU-Vorbereitung

hi ginatilan,

danke für die antwort,

ist meine erste auffälligkeit überhaupt. wer ordnet mir denn die mpu an? das müsste ich noch wissen an wen ich mich da wenden muss, oder kommt da post?

@vega636

wenn du deine FE wieder beantragst wird die MPU von der Fsst angeordnet, deswegen solltest du 3 Monate vor Ablauf der Sperre beantragen

lese auch den Link in einer meiner Kommentare!

@ginatilan

kann ich den fs auch eher als 3 monate vor ablauf der sperre beantragen? hatte vorher ein telefonat mit einem MPU Vorbereiter, wollte nur wissen wie lange AZ oder KT der meinte 12 Monate AZ... ich kenn mich halt nun garnicht mehr aus... meine Anwältin weiss es auch nicht wirklich...

@vega636

3 Monate vorher, früher nicht

bei deinen Aussagen weiter unten ist es besser für dich ganz abstinent zu leben, also 12 Monate nachweise.

deine Anwältin brauchst du nicht mehr, die kann dir nicht mehr helfen

Ist den schon eine Mpu angeordnet ??

nein, ich weiss ja auch nicht von wem diese angeordnet wird... führerscheinstelle? landratsamt? weil ich muss ja vorher die screens alle machen bevor ich mpu machen kann...sonst dauert das ja alles noch viel länger...fs kann ich doch erst wieder neu beantragen wenn ich mpu gemacht habe oder?

@vega636

nein, ich weiss ja auch nicht von wem diese angeordnet wird... führerscheinstelle?

wenn du deine FE wieder beantragst wird die MPU von der Fsst angeordnet, deswegen solltest du 3 Monate vor Ablauf der Sperre beantragen

kann ich doch erst wieder neu beantragen wenn ich mpu gemacht habe oder?

Fragen zur MPU: http://www.avus-mpu.de/mpufaq.htm

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