Morgentliches Hundegebell aus Nachbar´s Garten - wie seht Ihr das?

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Ich wäre in dieser Situation vorsichtig mit Mutmaßungen über die Haltungsbedingungen. Mich hat auch einmal ein entfernter Nachbar angesprochen, der sich darüber aufgeregt hat, dass ich mit meinen armen Hunden nur früh morgens und spät abends eine kleine Runde um den Häuserblock gedreht habe. Dass ich zwischenzeitlich täglich mindestens 2 Stunden mit den Hunden im Waldgebiet oder auf dem Feld war, hat er nicht gesehen und sich damit vor mir ziemlich lächerlich gemacht.

Die Haltungsbedingungen sind ja auch gar nicht Dein Thema, sondern der Lärm und das, wie ich finde, absolut berechtigt.

Ich würde zunächst noch einmal mit den Nachbarn reden, bevor ich weitere Schritte einleite. Ein paar rechtliche Informationen findest Du hier:

http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/wer-hat-recht/wer-hat-recht/faq-laerm100.html

Mich würde das Gekläffe auch nerven und ich stelle mir auch immer wieder die Frage warum solche Leute einen Hund haben.

Wenn Ihr es im guten schon versucht habt bleibt Euch wohl nichts weiter übrig als den nächsten Weg zu gehen oder Euch damit abzufinden.

Wie sieht es denn mit den anderen Nachbarn aus? Bekommen die das auch mit?

 Vielleicht könnt Ihr Euch zusammentun und dem Nachbarn erst mal einen Brief schreiben in dem Ihr freundlich erklärt das es so nicht weitergehen kann.

LG

Da er den Hund bereits seit zwei Jahren habt, könnt ihr da auch schlecht etwas unternehmen. Ihr habt es ja bislang toleriert, dass dieser Hund morgens im Garten ist.

Man kann niemand verklagen, weil der Hund bellt, Hunde machen das nunmal.

Vielleicht muss der Hund morgens um 07.00 h dringend? Kann man schlecht beurteilen, inweitweit das notwendig ist, das Tier um diese Uhrzeit rauszulassen. Ihr könntet höchstens darauf bestehen, dass das Tier wieder reingeholt wird und später nochmal raus darf.

Das Morgengeschäft bei einem Hund dauert in der Regel nun wirlich nur ein paar Minuten. Sprecht nochmal mit den Leuten. lg Lilo

..also wir haben dies nicht toleriert, sondern sind ja bereits zwei Mal auf den Nachbarn zugegangen - es gab dann einigen Wochen Besserung - aber eben nicht konsequent.

Verklagen? Da sind wir glaube ich ganz weit weg von...

@Sandperle

Dann müsst Ihr das Ordnungsamt einschalten, die sind für Ruhestörungen zuständig. Wird aber die Nachbarschaft nicht grade freuen, die werden ja sagen müssen, dass sich jemand beschwert hat. Ob die Namen nennen, weiß ich nicht, aber der Nachbar wird sich schon seinen Teil denken.

In dem Moment, wo ihr das Ordnungsamt informiert, ist das eine Anzeige!

@LiselotteHerz

...ist es keine Anzeige, sondern eine offizielle Beschwerde, die das Ordnungsamt verfolgen muss.

Nun ich denke, wir waren nun zwei Jahre extrem tolerant. Wir haben diesen Schritt wirklich extrem probiert zu vermeiden - auch, dass wir hier in dem Forum noch mal fragen zeigt doch, dass wir nicht mal eben einfach beim Ordnungsamt anrufen.

Der Nachbar macht sich allerdings nicht allzu viele Gedanken, ob wir gestört sind, er verfällt aus Bequemlichkeit immer wieder in ein Ritual, was definitiv auf Dauer keinem zu zumuten ist und fragt sich offensichtlich auch nicht, ob wir uns freuen oder das nicht gut finden....

Der Hund ist arm und diesem Hund ist fad, deswegen sucht er sich halt ein anderes Ventil und keifft und bellt halt im garten.

Ich würde das melden, dass der Hund nichts ausser das Grundstück kennt geht gar nicht. Mit den Besitzern weiterhin zu diskutieren wird nicht viel ändern, das wäre der erste schritt.

...ja vielleicht hast Du Recht - ich sehe täglich zig Nachbarn hie und da mal mit ihren Hunden Gassi gehen. Diesen Hund haben wir noch nie! mal auf der Strasse gesehen. Er kennt nur den Garten. Terrassentüre auf - Hund raus - dann jagt er den Vögeln hinerher - klefft ohne Ende - dann will er irgendwann rein - klefft ohne Ende - Terrassentüre auf - Hund rein.

Wenn er mal Glück hat - leistet ihm draußen das Herrchen genau eine Zigarettenpause Gesellschaft.

Nur, weil der Nachbar den Hund mehrmals am Tag in den Garten läßt, heißt das nicht, daß er nicht auch mit ihm spazieren geht.

Und daß ein Hund im Garten kläfft, kann viele Gründe haben - da muß er nicht zwingend "arm" sein.

@Berni74

Faktisch scheint die Tierliebe  und Verantwortung dann aber nicht groß genug, sich morgens mit dem Tier (oder wenigstens ab und zu morgens...) mal auf einen kleinen Spaziergang zu begeben - oder?

@Sandperle

Wenn man die Leute nicht kennt und nicht weiß, wie sie tatsächlich mit ihrem Hund umgehen, was sie mit ihm unternehmen und wie sie ihn beschäftigen, dann kann man auch nicht über ihre Tierliebe und ihre Verantwortung urteilen.

Hätte ich ein großes Grundstück, würde ich früh morgens auch nicht mit meinem Hund spazieren gehen. Er würde seine Beschäftigung zu anderen Tageszeiten bekommen. Ich find es nicht schlimm, ihn früh in den Garten zu lassen, um sich zu lösen.

Und was genau die Leute tagsüber mit ihrem Hund machen, wirst Du auch nicht wissen, Du wirst ja nicht 24 Stunden zum Fenster rausschauen und die Leute beobachten.

Versteh mich nicht falsch, mich an Deiner Stelle würde das auch nerven. Aber Du wirst dagegen rein rechtlich wahrscheinlich nicht viel machen können.

Das was der Nachbar macht, finde ich auch nicht richtig, obwohl ich selber keinen Hund habe!

nur fürchte ich, daß du nicht viel dagegen machen kannst, da er ihn ja nicht mißhandelst, oder dergleichen

Frag doch einfach mal bei einem Tierheim nach u. erkundige dich auch beim Ordnungsamt, ob du etwas dagegen unternehmen kannst?

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