Monatsabschlagsrechnung - Inkasso gerechtfertigt?

4 Antworten

Bei der ersten Mahnung bzw. bei der Inkasso Foderung hattest du die Chance einen Wiederspruch einzulegen. dies hättest mit der Kopie der Überweisung und einem kuren Schreiben dazu jederzeit denen zuschicken können. Da du das Versäumt hast ,wäre somit das Inkasso rechtens. einzig und allein der Stromanbieter könnte die forderung über Inkasso zurücknehmen wenn du Nachweisen kannst das du Vor der Mahnung das Geld überwiesen hast ( Datum ist ausschlaggebend) . Wenn deine Bemühungen nicht akzeptiert und anerkannt werden und der Fehler der Stromanbieter immer noch nicht akzeptiert ,bleibt nur noch der Weg zu einem RA und eine Anzeige bei der Polizeit an den Stromanbieter wegen Betrug. Damit kannst auch erreichen das das Verfahren seitens des Stromanbieters erstmal bis zur Klärung aufgehoben wird. So wäre dann auch dem Inkasso die Hände gebunden tätig zu werden denn Sie dürfen in einem laufenden Verfahren/Ermittlung keine Eingriffe tätigen ,damit machen Sie sich Strafbar. Wenn doch alles Protokollieren und zur Anzeige bringen. Und am besten ( auch wenn es noch so schwierig ist) wechsel den Stromanbieter ,denn bei so einem würde ich nicht bleiben wollen.

Abgesehen davon, dass deine Antwort textlich eine Zumutung ist,

  1. Blocksatz ohne Absätze
  2. Satzzeichen-Missbrauch

ist dieser auch inhaltlich falsch.

Ein Inkassobüro ist ein privater Rechtsdienstleister. Der Fragesteller hat keinen Vertrag mit dem Inkassobüro also schuldet er diesem auch nichts.

Der Stromanbieter hat evtl. Anspruch auf Erstattung der Inkassokosten, wenn

  1. diese tatsächlich gezahlt wurden, bezweifle ich hier, da Massengeschäft
  2. diese zweckdienlich und notwendig waren. Auch das ist zweifelhaft, zumal der Fragesteller die Forderung ja auch bezahlt hat, jederzeit bezahlen konnte und auch wollte, sowie sich um eine Klärung bemüht hat (Stichwort: Schadensminderungspflicht des Gläubigers).
  3. dafür eine entsprechende Rechtsdienstleistung erfolgte (zielt ehr auf die Höhe ab, da Inkassobüros oft meinen sie dürften das gleiche ansetzen wie ein Inkasosbüro, was de jure zwar stimmt, de facto aber nicht haltbar ist).

Und der Fragesteller braucht auch keinen Anwalt, denn er ist ja nicht derjenige der Geld fordert, sondern der Stromanbieter oder die Inkassospinner und hier liegt auch kein Betrug vor (davon ab, dass der Stromanbieter keine natürliche Person ist und so nach deutschem Recht auch keine Straftaten begehen kann).

Einfach dem Inkassobüro widersprechen und die Datenweitergabe untersagen. Game over. Sollten die es mit einem Mahnbescheid versuchen, wird auch dem widersprochen.

Ich weiß ja nicht, wie du auf die Idee kommst dein Beitrag sei hilfreich aber er offenbart gigantische Rechtsunkenntnis.

@kevin1905

Auch wenn du noch soviel Kommentierst. Deine Argumentation ist Schlichtweg FALSCH . Ich hab schon öfter mit anderen Stromanbietern zu tun gehabt und die Erfahrung ist eine Sache die man macht die keine Theorie der Welt Wiederlegen kannt. Daher sehe ich deine Argumentation einfach als Dummfug an und kann nur drüber Lachen.

@Silberfan

Persönliche Erfahrung alleine formuliert keine Tatsachen.

Die Deflektion auf den Stromanbieter in deinem Kommentar allerdings auch nicht.

Es geht nicht primär um den Anspruch des Stromanbieters. Der ist dem Grunde nach unstrittig. Dieser muss nach § 366 BGB Forderungseingänge allerdings zuerst mit der ältesten Forderung verrechnen, besonders wenn der Folgeabschlag noch gar nicht fällig war.

Es geht primär darum, dass das Inkassobüro gerne Geld hätte und sich hierfür an den Fragesteller als Schuldner wendet. Das ist so aber nicht ohne weiteres statthaft.

Inkassokosten können Verzugsschaden sein, Verzugsschaden ist Schadenersatz. Wenn aber der Stromanbieter die Inkassokosten nicht VORHER ans Inkassobüro bezahlt hatte, dann gibt es keinen Schaden, der ersetzt werden müsste.

Und dazu braucht er keinen Anwalt, er braucht einfach exakt gar nichts machen. Eine Stromsperre ist unzulässig bei weniger als 100,- € Ausständen. Inkassobüros können immer noch nicht für ihre Auftraggeber klagen. Und alles was nicht vom Gericht kommt ist auch nur bedrucktes Klopapier.

Mir pers. ist es egal welchen Schwachsinn du glaubst, ich wäre dir nur dankbar, wenn du diesen nicht weiterverbreitest und damit Fragesteller verwirrst statt ihnen zu helfen.

JEDE Aussage, die ich tätige kann ich belegen durch Urteile und §§.

@silberfan : Alles falsch was Du schreibst

Geht das so einfach oder muss bei Abschlägen nicht erst der älteste offene Betrag beglichen werden?

Du hast Recht - § 366 (2) BGB.

Lass Dir keinen Bären aufbinden. Übrigens sind Inkasso Gebühren externer Inkassounternehmen im Zusammenhang mit Geschäftserfahrenen Stromversorgern selbst im Verzug nicht explizit Durchsetzungsfahig.

Die Gerichte würden dezimieren oder komplett streichen.

Schon schriftlich die Forderung zurück gewiesen ?

Unterlass Telefonanrufe

bis jetzt habe ich die Forderung nur per Mail zurück gewiesen. Die Inkasso-Forderung kam bis jetzt auch nur per Mail. Ich schreibe sicherheitshalber nochmal per Einschreiben-Rückschein.

@Kevin1905. Theoretisch war die neue Rate am Tag meines Geldeinganges beim Unternehmen fällig (01.08.2018). Da die Zahlungsaufforderung aber erst vom 31.07.2018 war, konnte ich in diesem Fall nicht früher zahlen (bzw. hätte ich schon, wenn ich nicht vom SEPA-Mandat ausgegangen wäre).

Danke für eure Antworten, bin jetzt relativ gelassen und warte was noch kommt.

@Stromkonsument

Brauchst eigentlich erst zu reagieren wenn echte Briefpost kommt. Dann nochmal Posten hier im Threat

Sollte ich das Inkasso bezahlen oder haben die vor Gericht, falls es soweit kommt, bei dieser Konstellation kommt wenig Erfolg?

Null.

Inkassobüros können nicht für ihre Auftraggeber vor Gericht gehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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