Mobbing und üble Nachrede vom nachbarn

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Also so etwas ist ganz furchtbar (hier neben uns läuft ähnliches ab). Es kann das eigene Leben sehr beeinträchtigen. Die einzige Möglichkeit sehe ich darin ihr klipp und klar zu sagen, sollte dir noch einmal zu Ohren kommen, dass sie Unwahrheiten über dich verbreitet, würdest du sie wegen übler Nachrede anzeigen! - Google unter: Ombudsmann in eurem Ort. Dort hast du die Anlaufstelle um deine Warnung in die Tat umzusetzen. Das sollte dann ein für alle Mal helfen. L.G.

sprecht mit den anderen Parteien (Mietern im >Haus) und dann müsst ihr einen gemeinsamen Brief schreiben und an den Vernieter schreiben. Habt ihr den selben Vermieter? sind es Eigentumswohnungen?

macht sie auch sowas mit den anderen nachbarn?oder ist etwas vorgefallen,wo sie bei euch nun das haar in der suppe sucht?wenn vorher nie probleme waren mit irgendwelchen nachbarn,würde ich erstmal mit dem vermieter sprechen,wenn wegen der dame der haussegen schief hängt,kann der vermieter erstmal sich mit der dame auseinandersetzen

Ich würde lieber einen Anwalt einschalten und ein wenig Geld bezahlen, als diesen ständigen Terror mitzumachen.. Oder du kannst die auch direkt anzeigen, das kostet nichts..

Das würde den Streit nur verlängern (Briefe, Briefe...) und nur Geld kosten.

@Nirakeni

Und wie lang soll sie sich das noch gefallen lassen? Gespräche haben ja anscheinend nichts gebracht und ausser auszuziehen bleibt ihr dann ja nichts mehr anderes übrig.. Ich bin halt jemand der von den Problemen nicht davon rennt, sondern zuerst alles ausschöpft was geht, aber natürlich ist es die Entscheidung von jedem selbst, ob er das einfach hinter sich lassen will oder ob er für etwas kämpfen will (ist halt auch schwer zu beurteilen, wie viel der Fragestellerin an der Wohnung liegt, ob es überhaupt möglich ist auszuziehen usw.)

Oh, du kannst verschiedenes machen!

Reden scheint ja nichts gefruchtet zu haben Also könntest du folgende drei Geschütze auffahren:

Zivilrechtlich Über einen Anwalt strafbewehrte Unterlassungserklärung zugehen lassen, ggf danach Unterlassungsklage (Amtsgericht) erheben. So etwas ist im allgemeinen Rechtsschutz mit versichert.

Strafrechtlich Strafanzeige und Strafantrag wegen fortgesetzter Nachstellung und Verleumdung. Die Behauptung, ihr hättet ihren briefkasten aufgebrchen udn ihre Post "beschädigt" unterstellt euch vorsätzliche sachbeschädigung und Verletzung des Briefgeheimnisses, beides an sich Straftaten. Und gegen diese Behauptung erhebt ihr Strafanzeige!

Mietrechtlich Mit den Kopien (Aufforderung zur Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung und Kopie der Strafanzeige bei der Polizei) meldet ihr dem Vermieter einen Mietmangel an. Der nennt sich "fortgesetzte Störung des Hausfriedens" durch besagte Dame. Fordert mit Fristsetzung Abhilfe. Und kündigt im Schlussabsatz auch an, dass ihr, wenn die Dame ihr Verhalten nach Fristablauf beibehält, ihr über eine Mietminderung nachdenkt.

Die Störung des Hausfriedens ist durch die Straftat der Dame nachgewiesen, da kann der Vermieter sich nicht raus reden.

Das dauert zwar, funktioniert aber einwandfrei.

ich hatte ähnliche Mitmieter, die mir unterstellten, den Müll nicht zu trennen und mir dann eine volle unsortierte Mülltüte (war nicht meine) vor der Wohnungstür leerten und ein beleidigendes Schreiben oben drauf pickten.Die bekamen vom Amtsgericht dann 3 Monate aufgebrummt (auf Bewährung).

ich bin genauso vorgegangen. Der Anwalt war über meinen Rechtsschutz (habe Allgemein und Mietrecht abgeschlossen) bezahlt. Mein vermieter versuchte sich raus zu winden...die dann folgende Mietminderung hat seine Einstellung schnell geändert. die böswilligen Nachbarn bekamen eine FRISTLOSE Kündigung und mussten ausziehen.

Seitdem ist wieder Ruhe im Haus, mit den Nachmietern verstehen wir und die anderen Nachbarn uns nämlich blendend, erst gestern haben wir alle gemeinsam gegrillt!

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