mit Screenshot IP ermitteln?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also zur Ermittlung der IP über das Bild selber: Nein.

Sollte allerdings etwas wie ein Hyperlink, HTML-Page oder der Provider bekannt sein, dann lässt sich da einiges machen.

Wenn die Fake-Bilder identisch mit den originalen Bildern sind (z.B. private Fotos) kann man per Hash-Abgleich die Identität des Fotos bestimmen. Somit kann der Provider herausfinden, welcher der gelöschten Accounts das Bild hochgeladen hat. Dadurch erhälst du dann die IP. Aber hier möchte ich dir und deiner Freundin einen Tipp geben: Der Provider wird die Daten nicht herausgeben. Er muss also verklagt werden. Diese Klage wird sicherlich erfolgreich sein, aber dies dauert sehr lange. Außerdem kommen enorme Kosten auf euch zu, die zwar später, sofern der Täter ermittelt wurde, von diesem getragen werden müssen, aber sollte dies nicht der Fall sein, bleiben die Kosten wohl an ihr hängen.

Wenn es sich hierbei nicht um eine krasse Form des Cybermobbings handelt oder peinliche / intime Fotos verbreitet werden, rate ich aufgrund des Aufwands von diesem Schritt ab.

Intimes foto, würde aber gelöscht

@user372827

Ja, vom Provider. Du weißt aber nicht, auf wie vielen Rechnern das Bild schon heruntergeladen wurde. Das ist leider ein großes Nachteil vom Internet. Was einmal drinne ist, bleibt für immer dort. So wird es leider auch mit diesem Foto sein, das wird sich nicht verhindern lassen.

Chance IP zu finden in %

@user372827

Das kann ich dir schwer sagen, da aber leider nur Screenshots von dem Post existieren und keine Kopien der Originaldatei wird ein Hashwert-Abgleich unmöglich. Es gibt sicherlich noch andere Möglichkeiten, aber diese sind wahrscheinlich zu aufwendig um etwas lohnenswertes zu erstreben.

Ich würde die Chance auf maximal 20% schätzen. Die Anonymität im Internet ist leider für die Betroffenen das große Problem.

Man kann sich vllt im Freundeskreis umhören, die "Täter" prahlen meistens mit ihren ach so tollen Mobbingattacken. Vielleicht bekommt man so etwas heraus. Um derartige Probleme zukünftig zu vermeiden ist allerdings ein Austausch von intimen Bildern im Internet dringend zu verhindern.

@user372827

Ist der Name des Fake-Accounts bekannt?

schon mal was von Vorratsdatenspeicherung gehört? Klar kannst du mit einer IP einen Anschluss ausfindig machen und das über Monate die schon vergangen sind.

jo, weil sich ein 13 jähriger einen fake account gemacht hat und damit eine schulkollegin irgendwie veräppelt, da werden sie alle hebel in bewegung setzen

meinst du die suchen den für solche pimpernellen?

Für sowas kleinliches bemüht sich keiner. Außerdem ist der Account doch schon weg.

Das hat rein gar nichts zu heißen. Große Internetportale arbeiten mit SQL Servern oder SAP. Gelöschte Accounts verbleiben in der Datenbank, werden aber vom System gefiltert. Also die IP ist und bleibt gespeichert. Sollte die Datenbank regelmäßig gereinigt werden, so gibt es immer noch Protokolle vom Server. Darin wird sich dann die IP und die zugehörige Aktivität befinden...

@robert1234542X

Mit "Account ist eh schon weg" meinte ich das Facebook dem niemals nachgehen würde, da der gemeldete Content nicht mehr einzusehen ist und die Person nun nicht mehr betroffen ist. Dass diese Daten noch lange in der Datenbank gespeichert werden ist mir durchaus bewusst, gerade bei Facebook etc. Ach ja die Kommunikationsprobleme im Alltag!

@lennard98

Wie auch immer, Facebook auf die Datenherausgabe zu verklagen ist so aufwendig und wahrscheinlich aussichtslos, dass die Erfolgschance bei maximal 1% liegt. Leider ein schwerer Kritikpunkt für die "sozialen" Netzwerke.

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