Mit Kind auf der Rückbank 245 kmh fahren, unverantwortungslos?

5 Antworten

"Mir ist bewusst das ich mich, meinen Sohn und andere in Gefahr bringe aber ich hatte alles unter Kontrolle" - was jetzt nun: entweder bringst du jemanden in gefahr oder du hast alles unter kontrolle.

"Was meint ihr kommt sie damit durch? " - eher nicht, weil es ja keine geschwindigkeitsbegrenzung gibt. allerdings gibt das ganze dir gelegenheit, dämlich daherzureden und dich ungeeignet erscheinen zu lassen.

  1. Wie schnell du fährst hat keinen Einfluss ob du das Sorgerecht verlierst, sondern entscheidend ist, ob du die StVO hältst (also z.B. mit 245 durch die Baustelle bretterst, dabei noch nen Bauarbeiter überfährst...)
  2. Halte ich generell 245km/h auch bei einem Kind nicht für ein Problem, sofern die Umstände passen. Die Frage ist hier immer, ob die Situation es gestattet ohne großem Risiko. Bei einer geraden Autobahnstrecke mit 4 Spuren je Richtung und kaum Verkehr ist hier bei gutem Wetter und ausreichend Abstand nichts auszusetzen. Wenn du hingegen die Geschwindigkeit auf einer kurvigen unübersichtlichen Strecke (ggf. noch schlechtes Wetter) fährst, dann ist das hingegen ziemlich gefährlich und fahrlässig. Warum ist es egal, ob ein Kind dabei ist? Man sollte immer verantwortungsvoll fahren, denn du kannst auch ein Kind in einem anderen Fahrzeug töten! Daher: IMMER VERANTWORTUNGSVOLL fahren
  3. Man sollte die Geschwindigkeit nicht nach dem Spaßfaktor wählen, sondern nach dem was auch kontrolliert werden kann. Schön, dass es deinem Kind gefällt, aber du solltest viel mehr auf die Straße achten als den Spaßfaktor Geschwindigkeit deines Kindes!
  4. So wie du schreibst klingt es, als geht es nur um Spaß und Gas, so wie du schreibst klingt das verantwortungslos und halte ich für bedenklich. Nicht dass du mal 245km/h fährst. Nein, die Art wie du die Sache siehst und scheinbar nur die falschen Dinge im Kopf hast.

Zum einen ist es heute nicht mehr so ganz einfach, einem Elternteil das Sorgerecht entziehen zu lassen.

Zum anderen: Wenn Du es so sagst: "...mit 245 km/h über die Bahn gebrettert..." Klingt das schon riesikoreich. Du selbst sagst, dass genug Platz war, also die Bahn frei und Du alles unter Kontrolle hattest. Ich setze jetzt mal voraus, dass Du Dich nicht überschätzt hast.

Eine schnelle Fahrt auf einer freien Autobahn ist deutlich weniger gefährlich als eine Fahrt mit 100 km/h auf einer Land- Bundesstraße. Oder mit 50 durch dichtem Stadtverkehr.

Unabhängig davon, dass Du dennoch ein wenig verantwortungsvoller fahren solltest. Wird eine schnelle Fahrt mit dem Auto kein Grund fürs Gericht sein, Dir das Sorgerecht zu entziehen.

DANKE

Keine Ahnung, was die Gründe für eure Scheidung waren, aber du hast dir ein Eigentor geschossen, mit deiner unverantwortlichen Autoahrt mit dem Kleinen.

Du hast alles unter Kontrolle? Glaubst du andere Autofahrer, die dich überholen oder dir entgegenkommen, haben das auch?

Wenn was passiert wäre, würdest du das dann auch noch auf die leichte Schulter nehmen?

Dann kann nicht deine Frau dir das Sorgerecht entziehen, sondern das entsprechende Gericht wird es tun und ob deine Frau noch mehr Gründe hat, die dafür sprechen, dann kann dir dein Anwalt verraten.

Aha habe gerade gelesen, du bist 21 und hast schon einen 5 Jährigen Sohn und du lässt dir von Frauen nichts sagen, außer von deiner Mutter?

Na dann wird dir der Richter was anderes erzählen und deiner Mutter auch, wenn die genauso denkt wie du.

Einen 5-jährigen mus man nicht beeindrucken, indem man wie wild losbrettert.

Sie kommt damit nur durch, wenn du insgesamt verantwortungslos (nicht unverantwortungslos) bist, also unzuverlässig bist oder schädliche Dinge tust.

245 km/h auf der Autobahn zu fahren wenn Platz ist, sehe ich jetzt nicht als Drama an.

Liebst du deinen Sohn? Denkst du an ihn? Kümmerst du dich um ihn? Sprichst du mit ihm? Kennst du seine Wünsche und Ängste? Dann passt alles!

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