Mit auf die Abifahrt gehen oder nicht?

5 Antworten

Ich wäre froh gewesen, hätte es bei uns eine Abifahrt gegeben. Auch wenn es hauptsächlich aufs saufen rausläuft, so ist sowas doch eine Erinnerung, an die man sich lange noch erinnert. Was du machst, musst du wissen, nur ist es blöde, wenn alle anderen mitmachen außer dir.

Unsere klasse damals war die einzige die keine Abifahrt hatte und das hatte einen ziemlich blöden Nachgeschmack. Die anderen Klassen saßen am letzten Prüfungstag mit Koffern da und nach der Prüfung sind die zum Teil an den Flughafen oder zum Reisebus.

Ich an deiner Stelle würds machen! Ist aber nur meine Meinung. Sicherlich finden sich auch ein paar Leute, die nicht so viel saufen und eher was gediegeneres machen wollen. Insofern kann es durchaus eine Bereicherung für dich sein.

Ich rate dir hinzugehen! Auch wenn du jetzt vielleicht denkst das wird doof, später wirst du es bestimmt bereuen - ich hatte auf die letzte Klassenfahrt auch gar keine Lust, aber jetzt im nachhinein bin ich froh, dass ich mitgefahren bin.

So wie du es schilderst denke ich du solltest dann Zuhause bleiben denn das geld kannst du lieber woanders ausgeben später und dir zurücklegen.

Hm, ich kann dein Dilemma nachvollziehen. Für beide Seiten gibt es Für und Wider - im Endeffekt musst du das selbst entscheiden. Wie wäre es, wenn du dich mal mit deinen Freunden darüber unterhältst?

Ich weiß nicht, was das für ein anderer Termin ist, den du hast, und wie schwer es wird, diesen zu verschieben. Sollte das nicht möglich sein und es ist ein wirklich wichtiger Termin, dann lass die Abifahrt sausen.

Aber ansonsten würde ich dir ans Herz legen, wirklich mitzufahren. Die Unterbringung ist nicht ideal, da gebe ich dir Recht, und ich würde mich an deiner Stelle mal ernsthaft mit demjenigen unterhalten, der das ausgesucht hat. Billig ist ja schön und gut, nicht jeder hat ein paar hundert Euro mehr auf dem Konto, um eine bessere Unterkunft zu bezahlen, aber wenn es wirklich nur ein "Loch" ist, wie du sagst, ist das natürlich blöd.

Für mich war die eine Woche Kursfahrt, die wir mit drei Kursen auf Sizilien verbracht haben, die beste Woche überhaupt. Wir haben in Karavan-ähnlichen Bungalows gewohnt - wirklich Luxus war das auch nicht, da konnte man sich eigentlich nur zum Schlafen zu viert aufhalten, weil man sich sonst auf die Füße getreten ist. Kochen mussten wir immer mit weit offenem Fenster, weil wir Ende Juni da waren und wir uns sonst drinnen eine Sauna fabriziert hätten.

Alkohol gab's natürlich auch nicht zu knapp, knapp die Hälfte ist mindestens eine Nacht ordentlich über die Stränge geschlagen (was dann natürlich in Erbrechen und ähnlichen Eskapaden geendet hat). Ich hab mich da eher zurückgehalten, das macht aber nichts. Es ist sogar ziemlich witzig, sich mit ein paar anderen noch halbwegs Nüchternen darüber lustig zu machen, wie die anderen reden oder laufen. Man kann unsere Kursfahrt ohne schlechtes Gewissen auch als Sufffahrt bezeichnen, aber ich fand's trotzdem klasse. Getrunken wurde nur abends/nachts, tagsüber waren wir auf der Insel unterwegs - wer abends übertrieben hat, dem gings dann eben eher weniger gut, aber es ist nicht so, dass man mit den anderen dann überhaupt nichts mehr anfangen konnte.

Ich glaube, du hast ein bisschen die Befürchtung, dass da den ganzen Urlaub nur gesoffen wird. Kann sein, dass die dann abends ihr Geld für Alkohol ausgeben, aber wenn man die ganze Zeit trinkt, kann man genauso gut zuhause bleiben - dafür fährt keiner nach Amsterdam. Schließ dich mit deinen Freunden zusammen und macht vormittags und nachmittags Stadttouren - ihr müsst ja nicht immer mit dem ganzen Pulk unterwegs sein. Ich habe tolle Erinnerungen an meine Kursfahrt in Sizilien und ich hatte den Spaß meines Lebens. Die Typen, die sich da jede Nacht weggesoffen haben, gehören eh nicht zu meinem Freundeskreis, und gegen ein paar Bier hab ich nichts einzuwenden, solange man sich normal unterhalten und Spaß miteinander haben kann. Sieh das nicht so eng und entspann dich, dann wirst du auch Spaß haben! Wenn du dir das jetzt schon durch negative Gefühle vermiest, dann bringt es nichts, mitzufahren. Ich würde es auf jeden Fall machen.

Wenn du keinen Bock drauf hast, dann lass es. Ich war auch nicht auf der Abifahrt damals, weil ich auch keine Lust auf ne Sauftour hatte (schon gar nicht mit den Leuten, die in meiner Stufe waren....).

Hast du es jemals bereut?

@quertz

Nö. Kein bisschen.

Arbeitssklave?

Moin , ich habe vor etwa 2 Wochen meine Ausbildung zum Fachlagerist beendet. Da mir meine Firma erst 2 Tage vor der Abschlussprüfung mitteilte , das ich nicht übernommen werde , hatte ich kaum eine Chance neue Arbeit zu finden. Eigendlich lehnte ich es gedanklich ab , bei einer Fremdarbeitsfrima anzuheuern. Ich meine , ich bin 23 , habe eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft und hatte mir das alles etwas anders vorgestellt. Nun bin ich durch das Arbeitsamt dazu gezwungen , mich überall zu bewerben. Heute bekam ich einen Anruf von einem der Zuhälter (Zeitarbeitsfrima) und vereinbarte einen Termin für morgen. Es graust mir schon jetzt davor , 3 Schichtbetrieb , angestellt als Helfer und nicht als Fachkraft und dementsprechend auch sicherlich eine schlechte Bezahlung. Ich weiss jetzt schon das ich auf solche Schichten nicht klar kommen werde , ich werde mit Schlafstörungen und Übermüdung zu kämpfen haben. Das wäre auch vereinnehmbar wenn die Bezahlung stimmen würde. Aber nun muß ich also 3 Schichten arbeiten, als Helfer und das alles für etwa 8€ brutto die Stunde. Durch den Schlafmangel werde ich die Umgebung wohl nur noch surreal warnehmen können , dann kommt noch die verbitterung durch den schei... Job hinzu und ein neuer Amokläufer ist geboren. Muß ich den Job tatsächlich annehmen , da ich sonst Probleme mit dem Amt bekomme , oder habe ich hier auch eine gewisses Mitspracherecht? Ach wieso frage ich das überhaubt , natürlich habe ich hier keinerlei rechte , ich muß ein guter Sklave sein und mich beugen. Sollte das Angebot morgen tatsächlich so schlecht sein , werde ich im weiteren Gesprächsverlauf wohl offen legen , das ich ein Drogensüchtiger Alkoholiker bin , der dem ku klux klan angehört und unter zwangsneurose leidet. Was erhoffe ich mir nun durch diesen Post? Keine Ahnung , ich wollte mir nur etwas Frust von der Seele reden , wie entäuscht ich von Staat und System bin.

...zur Frage

Medizinisches Gutachten mit menschenverachtenden Methoden , was tun?

Hallo ich habe folgendes Problem. Ich bekomme vom Sozialamt Leistungen, da ich wegen psychischen Problemen einen erschwerten Alltag habe. Ich bin noch keine 30Jahre alt , das Sozialamt musste mich aber einmal zur Rentenversicherung verweisen. Nun hatte ich den Termin für das Gutachten bekommen. Ich war schon einmal beim medizinischen Dienst, aber so etwas grenzwertiges habe ich noch nie erlebt . Es herrschte von seiner Seite ein herablassender Ton, eine dreiste und kalte Fragerei, die sehr verletzend war. Dann frug er frug mich, wie die Diagnosestellung sein kann, ich erwies darauf hin, dass ich einen Elternteil früh verloren hab , und dass es noch andere Faktoren dazukamen (zu der Zeit und auch später) Er erwiderte nur hastig und schroff. Ja und... Weiter !? Mich belastet dieses Thema sehr, ich kann generell schlecht hierüber sprechen, und aufgrund seiner Art konnte ich es erst recht nicht. Ich sagte ihm dies , und er meinte nur "Dann war es auch nicht von Bedeutung" ! Ich war wie gesteinigt, wie kann ein Neurologe einem nur vorwerfen, dass ein schreckicher verlust nicht von Bedeutung für einem wäre. das ganze Gespräch verlief ähnlich, ich konnte und wusste nicht mehr zu antworten, habe kaum noch was rausbekommen. kaum eine antwort geben können, wenn ich dann etwas erklären wollte , wieso ich z.b für Erledigungen länger brauche, kamen nur Kommentare wie : "das ist keine antwort" "halbe stunde haushalt und den rest des tages würde ich wohl inaktiv verweilen" oder ich wurde sofort unterbrochen . Er stellte mich in dem bericht, den er beim eintippen vorlies , komplett falsch da. Ich konnte aber nichts sagen, weil er mich einfach an einer Wunden stelle getroffen hat. Zu guter letzt, durfte ich mir noch anhören, dass ich es schulisch wohl auch nicht gebracht habe. auf meine Nachfrage reagierte er nicht. Ich bin innerlich total zerissen, habe sowas unmenschliches noch nie erlebt. meine hausärztin wurde von meiner verwandschaft darüber informiert, diese war sehr wütend da sie mein trauma und meine vorgeschichte kennt, und meinte dass wir gemeinsam einen Brief zur Krankenkasse schreiben müssen, um dies zu melden. hiervor habe ich große Angst. Hat jemand schon ähnliches erfahren müssen, oder weis jemand , was nun auf mich zukommt? Ich habe echt Panik vor den Folgen, vor allem auf den Bericht, der mich ganz falsch dastellt, da er mich psychisch so niedergemacht hat. Es hängt ja auch mit der weiterzahlung des sozialamts denke ich. Tut mir leid wegen den langen Text. Liebe Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?