Mit Asthma noch zur Polizei?

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Hi germansoldier,

ich würde sagen, dass man grundsätzlich schlechte karten hat, wenn man akutes Asthma beim bewerbungsverfahren hat.

Aber ich hatte auch als Kind /Jugendlicher starkes Asthma und war auf Sprays angewiesen. Habe dann einfach auf diese Spray verzichtet (hat mir anfangs einige schlaflose Nächte beschert). Aber zusammen mit viel Sport hab ich es dann in den Griff bekommen und seit ein paar Jahren habe ich nicht im geringsten mehr Anzeichen davon.

Ich denke , wenn du einfach genug Sport treibst, dann kannst du es schaffen . Du solltest dich auch versuchen von den Medikamenten zu distanzieren. Die helfen dir zwar in dem Moment aber verbessern die Gesamtlage nicht.

Es ist zwar möglich mit nen bestimmten Akutheitsgrad von Asthma noch in ein EAV eingeladen zu werden ( primär in Ostdeutschen Bundesländern), aber du solltest dich selber fragen, ob du damit im Einsatz nicht andere gefährdest. ich weiß halt nicht wie schlimm das bei dir ist, aber manchmal drücken die auch ein Auge zu.

gruß doelmar:)

Viele Polizisten rauchen auch , da glaube ich kann man sich dann auch mit Asthma bewerben !!

Was hat das eine mit dem Anderen zu tun?

Es wird kein Unterscheid bei den Einstellungsvorraussetzungen gemacht, wo jemand später mal arbeiten möchte - es soll jeder überall eingesetzt werden können. Außerdem kommt man in der Regel nicht gleich in den Innendienst. Zum Einstellungstest gehört ein ganzer Tag medizinische Untersuchung und etliche Fragebögen zu Vorerkrankungen, auch die Ärzte der letzten fünf Jahre werden abgefragt. Es sind während meinem Einstellungtest so viele "aussortiert" worden, wegen aller möglichen "Kleinigkeiten"... Zahnlücke, Fußfehlstellung, Lebensmittelallergie... und die meisten werden erst gar nicht eingeladen, wenn Sie den Bewerbungsbogen zur Gesund schon Wahrheitsgemäß beantwortet haben. Ich denke mit Asthma wirst du in keinem Bundesland angenommen.

Was das polizeiliche angeht, kann ich nichts zu schreiben, nur unter welchen Bedingungen du die Asthmamedikamente absetzen könntest. Kommt drauf an, nach welchen Ursachen du Asthmaanfälle bekommst. Ist es nur unter Sportlicher Betätigung, ist das sicher trainierbar. Da würde ich empfehlen erstmal weiterhin die Medikamente zu nehmen und die Lunge unter den Maße zu trainieren, wie es von dir verlangt wird für die Ausbildung, dann kann es ausgeschlichen werden. Versuchshalber. Da stehen die Chancen gut. Anders schaut es aus, wenn Ursachen für Atemnotanfälle Allergien auf Pollen, Tierhaare oder psychische Ursachen Z.B. Stress ist. Weil dem wirst du nicht so einfach ausweichen können. ;-) Ich wünsche dir viel Glück :-)

Aber auf jeden Fall die Sachlage mit Lungenarzt, Atemtherapeut ansprechen. Da kannst du gute Trainingsmöglichkeiten erfahren. Immerhin: gibt es nicht wenige Olympiasportler, die auch Asthmatiker sind :-)

@HHVerliebt

kann ich nur bestätigen :),

bei mir war es so neh Mischung aus stress- und anstrengungsbedingten Asthma. Wie bereits gesagt hat man da relativ gute Chancen , wenn man erstmal auf Medikamente verzichtet (bzw. sich langsam davon trennt) und dann regelmäßigen Ausdauersport betreibt.

Seit einigen Jahren ist es "ganz" weg. ich habe nicht einmal mehr probleme bei starken Stresssituationen. Hoffe mal, dass das auch so bleibt.

Wenn du am ball bleibst und dich vielleicht nochmal mit einen Experten zusammensetzt, wie HHverliebt das schon sagte, dann hast du gute Chancen (allerg. Asthma mal außen vor gelassen, aber da gibs auch mittel und wege:))

Viel Erfolg,

Gruß doelmar;)

Hi

ich hab dasselbe Problem und hab gerade mit meinem Arzt darüber gesprochen. Er hat gesagt dass es darauf ankommt wie schlimm es ist, denn er hat auch Patienten die trotzdem genommen wurden.

Liebe Grüße ;)

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