Mit 19 eigene Wohnung! Bab antrag? wohngeld? Ausbildung

5 Antworten

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Rechtlich sind deine Eltern verantwortlich - da springt kein Amt freiwillig ein, wenn du nicht nachweisen kannst, dass

  1. die Situation zuhause für dich nicht mehr erträglich ist (ärztliches Gutachten, evtl. Amtsarzt oder andere Überprüfung) und

  2. deine Eltern nicht für deine eigene Wohnung/ Zimmer aufkommen können.

Das findet üblicherweise beim Arbeitsamt statt.

Danach werden als erstes deine BAB-Ansprüche geprüft, dann stellt sich die Frage, ob du HartzIV aufstocken kannst (während der Ausbildung oft schwierig) und als letzte Möglichkeit käme das Sozialamt...

Wende dich an eine Sozialberatungsstelle (z.B. Diakonie, Caritas, Awo...) oder direkt ans Bildungswerk (die haben da sicher auch schon Erfahrungen), bevor du IRGENDEINEN Antrag stellst! Wenn der falsch ausgefüllt ist, kann das schon versuchter Betrug sein. Und wenn er abgelehnt wird, kannst du nicht einfach so immer wieder einen neuen stellen...

Mehr Infos zu BAB findest du unter:

http://www.experto.de/verbraucher/geld-sparen/verbrauchertipps/die-berufsausbildungsbeihilfe.html

Unsinnige und falsche Antwort.

Das Jobcenter kann dir auf jeden Fall weiterhelfen, wenn du zu einem Psychologen gehst, dem die Lage schilderst, und der bestätigt, dass ein Leben mit deinen Eltern zusammen für dich psychisch nicht tragbar ist. Mit 19 kannst du aber auch noch zum Jugendamt gehen, die werden dir auch helfen.

Für Azubis gibt es BAB. Das bekommt man, wenn die Eltern wenig verdenen. Check den BABrechner.arbeitsagentur.de - Ausserdem hast du Anspruch auf dein Kindergeld,

Da gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Eine wäre zum Beispiel das Jugendamt (ja auch mit 19 noch). Da wird ein Antrag gestellt, in dem steht, dass ein Zusammenleben mit deiner Familie nicht mehr möglich und dieser wird dann geprüft. Sprich: Ein Mitarbeiter vom Amt kommt dann bei euch vorbei und führt Gespräche mit euch. Sollte das Amt am Ende zu dem Schluss kommen, dass der Antrag berechtigt ist, dann bekommst du finanzielle Unterstützung. Dabei hast du dann aber bestimmte Auflagen, wie es auch bei Hartz 4 ist. Meistens übernehmen die dann die Miete, sodass du mit den 300 Euro, die du ansonsten dann noch hast, alles andere zahlen musst. Ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber ist eine Möglichkeit. Kenne ein paar Leute, die auf dem Wege zu Hause raus gekommen sind und wenn man in einer WG ist, sind die anderen Kosten ja zum Glück auch nicht die Welt.

Vom Finanzamt bekommst du keinen Cent!

Du könntest aber deine Lehre abbrechen und richtig arbeiten gehen. Mit 8,50 € Mindestlohn kommst du auf 1000 € netto im Monat.

Deine Lehre als Hauswirtschaftlerinist ja sowieso nur ein Alibi, um dich von der Strasse wegzuhaben.

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