Minusstunden mit Überstunden verrechnen?

5 Antworten

Grundsaetzlich ja, aber nur dann, wenn es vorher so vereinbart wurde, insbesondere in von Dir geschilderten fall. Grund ist, dass das risiko dass der angebliche arbeitsmangel nicht in das risiko eines arbeitnehmers faellt, sondern des des arbeitgebers. Wie eine vereinbarung geschlossen wird, haengt davon ab, zumeist ist dies tarifvertraglich opder durch allgemeinverbindlichkeit geregelt.

Im Prinzip kann das gehen, manchmal nur bis zu einer bestimmten Obergrenze oder nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Als Beispiel: "40 Plusstunden dürfen in den Folgemonat übernommen werden".

Für die exakten Bedingungen muss man die Arbeitszeitregeln des entsprechenden Arbeitgebers kennen. Vorrangig: gibt es eine Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeit oder ein ähnliches Papier mit Verabredungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat? Wenn nein, sagt der Tarifvertrag der Branche etwas dazu?

Hallo, es gibt diese sogenannten stundenkonten,müssen aber vorher auch vom arbeitgeber mit dir besprochen sein,und wenn du minus stunden hast bekommst du weniger geld oder sie werden wenn du hast mit überstunden verrechnet. du kannst auch wenn dein arbeitgeber sich drauf einlässt deinen urlaub opfern.aber das finde ich immer doof,urlaub braucht man einfach.

Bie Auftragsmangel kann Dich Dein Arbeitgeber nach Hause schicken, aber es muss trotztdem die Zeit bezahlen. Das betriebliche Risiko liegt beim Arbeitgeber - dafür darf er auch Gewinne behalten. Wenn es keine Arbeitszeitkontenvereinbarung gibt (schriftlich), dann geht eine Verrechnung nicht, weil es keine Minusstunden gibt.

Ja, soviel ich weiss, ist das mit Aufrechnung möglich, allerdings nur, wenn sich die Mehrarbeitsstunden nicht nach 20h oder an Sonntagen aufgebaut haben, da dann eine andere Stunden-Verrechnung zu erfolgen hat ! (1: 1,5 bzw. 1:2)

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