Minus std. Nicht nacharbeiten was Passiert?

5 Antworten

Minusstunden liegen in der Verantwortung des AG.

Solange der Arbeitsvertrag noch läuft, kann ihm der AG also entsprechend mehr Arbeit aufbrummen um die Minusstunden zu reduzieren. Natürlich im Einklang mit dem Arbeitszeitgesetz.

Nach Vertragsende verfallen Minusstunden. Sie sind weder nachzuarbeiten, noch Lohntechnisch vom Letzem Lohn abrechenbar.

Wenn du mit "einfach nicht mehr kommen" den Zeitpunkt nach Ablauf des Arbeitsvertrages meinst, so ist das sein gutes Recht. Ist der Arbeitsvertrag noch nicht abgelaufen, muß er sich an die Weisungen des AG halten. 

Minusstunden liegen in der Verantwortung des AG.

Als pauschale Aussage ist das schlicht und einfach Unsinn - genau so wie diese pauschaleAussage:

Nach Vertragsende verfallen Minusstunden. Sie sind weder nachzuarbeiten, noch Lohntechnisch vom Letzem Lohn abrechenbar.

Ganz einfach. Es wird mit dem Lohn verrechnet und weniger ausbezahlt.

Das ist so pauschal nicht richtig, denn es kommt darauf an, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer für das Entstehen der Minusstunden verantwortlich ist - und ob es überhaupt ein vertraglich vereinbartes Arbeitszeitkonto gibt mit Regelungen zum Umgang mit Minusstunden.

Was fehlt, wird ihm vom letzten Lohn abgezogen werden - wenn überhaupt.

Nein, darf nicht.

@berlina76

Das kann man so pauschal nicht sagen. Der Arbeitgeber muss eine Möglichkeit schaffen, den Betroffenen zu beschäftigen, damit er die Stunden nachholen kann. Der Arbeitnehmer muss seine Arbeitskraft anbieten.

Will der Arbeitgeber nicht, dass der Gekündigte noch im Betrieb erscheint, muss er vollen Lohn zahlen. Will er es aber, aber der Betroffene kommt nicht bzw. bietet seine Arbeitskraft nicht an, dann darf meines Wissens stundengenau abgerechnet werden.

@landregen

"Will er es aber, aber der Betroffene kommt nicht bzw. bietet seine Arbeitskraft nicht an, dann darf meines Wissens stundengenau abgerechnet werden".

Nein, dann ist das Arbeitsverweigerung und der Chef wird ihm Fristlos kündigen. Und somit braucht er nur anteilig bis zum Kündigungstag zahlen

Das ist so pauschal nicht richtig, denn es kommt darauf an, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer für das Entstehen der Minusstunden verantwortlich ist - und ob es überhaupt ein vertraglich vereinbartes Arbeitszeitkonto gibt mit Regelungen zum Umgang mit Minusstunden.

Der Lohn wird gekürzt.

Rechtlich absolut korrekt.

Nein eben nicht. Der AG hat dafür zu sorgen, das seine Mitarbeiter genug Arbeit haben. Daher kann er den Lohn nicht kürzen, wenn Minusstunden aufgebaut sind, er muß zahlen, was im Arbeitsvertrag steht, auch beim Ausscheiden des AN

@berlina76

Wenn der Arbeitnehmer aber seine Arbeitskraft nicht (ausdrücklich) anbietet - dann nicht! Warum immer wieder nur die halbe Wahrheit?

Der AG hat dafür zu sorgen, das seine Mitarbeiter genug Arbeit haben.

Wo in der Frage gibt es denn auch nur den geringsten Hinweis darauf, dass die Minusstunden entstanden seien, weil der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zu wenig beschäftigt hätte??

Der Lohn wird gekürzt.

Das ist so pauschal nicht richtig, denn es kommt darauf an, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer für das Entstehen der Minusstunden verantwortlich ist - und ob es überhaupt ein vertraglich vereinbartes Arbeitszeitkonto gibt mit Regelungen zum Umgang mit Minusstunden.

Wahrscheinlich bekommt er weniger Geld?

Ja das dachte ich mir auch aber er hat sein vollen lohn schon bekommen darum frag ich mich was wollen die machen wen er es durchzieht und nicht kommt ?

Garnix

Das kommt ganz darauf an, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer für das Entstehen der Minusstunden verantwortlich ist - und ob es überhaupt ein vertraglich vereinbartes Arbeitszeitkonto gibt mit Regelungen zum Umgang mit Minusstunden.

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