Ministerium für Männer, welches ist zuständig?

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Politik für Frauen und Männer Gleichstellungspolitik: Faire Chancen für Frauen und Männer

Die Gleichstellungspolitik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht unter dem Leitgedanken fairer Chancen für Frauen und Männer in allen Bereichen der Gesellschaft, vor allem im Erwerbsleben. Dabei geht es beispielsweise um Entgeltgleichheit, gleiche Karrierechancen und den Schutz vor Altersarmut. Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Politik bei den Ursachen ungleicher Chancen an.

Quelle: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung.html

Natürlich müssen wir uns Nichts vormachen. Die Ausbildungsvoraussetzung für Krankenpflege wurde auf massiven Druck deutscher Politiker auf Hauptschule gesenkt und damit dieser Berufsbereich diskreditiert. Das widerspricht sicherlich dem Gleichstellungsgedanken denn in der Pflege sind die Belastungen mindestens so hoch wie auf dem Bau, doch nun wurde ein neues Argument für schlechte Bezahlung und dann noch auf EU-Ebene geschaffen. Politische Worthülsen sind also mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Und glaube bitte nicht dass nur alleinstehende Männer in diesem Land diskriminiert werden. Schon die Alten Römer beschreiben dass die hier lebenden Menschen grundsätzlich Alleinstehende angreifen auf unterschiedlichste subtile Art in der Regel. Wir Frauen haben nun wieder die Möglichkeit Beginen zu werden. Eine solche Möglichkeit wäre dann noch von den Männern für die Männer zu schaffen. Oder von mir aus auch eine andere Möglichkeit. Es macht auch absolut keinen Sinn von Politikern zu fordern. Dass heute Väter ein einklagbares regelmäßiges Kontaktrecht haben ihren eigenen Kindern gegenüber ist ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass sehr dicke Bretter auf dem Gerichtsweg gebohrt worden sind. Du brauchst aber nur mal hier die Fragen zu verfolgen und schon kommst Du zu dem Schluss, Papier ist sehr geduldig. Bei allen Versprechungen, selbst bei aller Mühe welche sich einige Politiker geben, wird es niemals Veränderungen geben werden sie nicht von den jeweils Betroffenen eingefordert, eingeklagt. Und Das fängt auf Kommunalebene an. Dort wo Männer einforderten auch berücksichtigt zu werden wurde aus Frauenbeauftragten Gleichstellungsbeauftragte. Sooo wichtig ist die Beachtung unseres Grundgesetzes in diesem Land absolut nicht dass sie selbstverständlich umgesetzt wird. Mache Dir also keine Illusionen und gründe eine Interessengemeinschaft. Meine Unterstützung hast Du auf alle Fälle fordere ich diesen Einsatz von Euch Männern seit Jahrzehnten.

Hallo dawala,

vielen Dank für Deine lange Antwort. Mit der Gleichstellung durch dieses Ministerium ist dies so eine Sache, dann sollten sie erstmal ihren Namen ändern. Fördergelder werden von dort leider auch sehr einseitig vergeben, wie z.B. bei Täter und Opfer Arbeit von Gewalt, denn es kann ja nur männliche Täter geben (deswegen gibt es auch keine spezifische Hilfe für weibliche Täter) und dementsprechend auch nur weibliche Opfer von Gewalt geben... Daher gibt es auch Frauenparkplätze (die es aber nicht bis in die Straßenverkehrsordnung geschafft haben) und Frauenfitness (früher wurden die Männerstudios von Feministinnen geknackt, ob diese heute mit Forderung nach nicht Unterdrückung und Gleichberechtigung auch für das Aufnehmen von Männern einstehen würden?) Vielleicht bin ich zu jung, da ich die Anfangsphase der Republik nicht erlebt habe, in der bei der Ehe automatisch der mann Haushaltsvorstand war und über die Finanzen (auch die der Ehefrau) gebieten konnte - die Zeiten haben sich glücklicherweise geändert. Damals war ein solcher Ministeriumsname und die passenden Aufgaben wohl dringend geboten - nur warum wird das nie angepaßt, sondern noch so getan, als wären wir in den alten Zeiten?

@Absif

Die von Dir beschriebenen Dämchen habe ich auch gefressen. Bei mir ist es Erfahrung.

Auf Deine Frage: Weil kein Baum Samenkorn im Himmel anfängt zu wachsen, deshalb. Ich habe vor Jahrzehnten schon von Männern eingefordert sie sollen sich endlich zusammen tun zur gegenseitigen Unterstützung bei der Emanzipation. Emanzipare = latein = sich befreien von. In diesem Zusamenhang sich befreien von Geschlechtsklischees.

Nein. Die Zeiten haben sich nicht geändert. Ich gebe Dir ein Erlebnis wider von mir aus 2008. Ich war auf der Suche nach einer Arbeit als Krankenschwester und in der Zeitung war eine Telefonnummer. Auf der anderen Seite meldete sich eine weibliche Stimme. Nachdem ich dann meinen Namen genannt hatte wurde ich gefragt ob ich denn die Erlaubnis meines Mannes habe arbeiten zu gehen. Ich war vollkommen verblüfft, vor den Kopf gestoßen und fragte also, wie bei mir in solchen Fällen dann üblich, nach dem Grundgesetz. Darauf wurde mir erklärt ich hätte keine Ahnung und es wurde aufgelegt. Wenig später fing das Gelächter von sogenannten weiblichen Wesen in meiner Nachbarschaft an. Es ist nur ein einziges Beispiel von sehr vielen und teilweise bedeutend schlimmeren wie Frauen sich gegen Frauen stellen wenn es darum geht das Grundgesetz zum Leben zu erwecken. Sie definieren sich über tote Gegenstände, lassen sich ihre Männchen aussuchen denen sie dann auf der Nase herum tanzen wenn sie ihnen nicht blindlings zu folgen vorziehen. Beide Seiten sind Extreme die wunderbar verhindern Eigenverantwortung zu leben und zu ermöglichen.

Du KANNST nicht darauf warten dass Irgendwer in dieser Gesellschaft sich des Themas annimmt tust Du es nicht selbst. Uns sogenannten Frauen - mehrheitlich sogenannt - wird dieser Einsatz ganz gewiss nicht schaden. Und der gesamten Gesellschaft allemale nicht. Also fang und sei Dir versichert dass Frauen wie ich Dir gerne zur Seite stehen wo wir können. Aber wir können Euch diese Arbeit nun mal nicht abnehmen. Und Ihr könnt nicht erwarten dass sie Euch auf dem Silbertablett präsentiert wird. Lernt, Eure eigenen Füße zu nutzen, Euren eigenen Verstand.

Du schreibst von erkämpften Möglichkeiten die absolut NICHT öffentlich per Gesetz oder sonst einer staatlichen Regel finanziert werden. Und Du bringst einige Dinge durcheinander. Wenn ein Mann in ein Männerhaus geht bekommt er die gleiche Unterstützung wie eine Frau die in ein Frauenhaus flüchtet. Der Unterschied zwischen beiden:

Wir Frauen kämpfen schon bedeutend länger dafür. Wir Frauen machen vor Richtern schon viel länger Buckel um wenigstens einen Teil der Kosten abdecken zu können, wir kriechen vor Politikern, verbiegen uns vor Wirtschaftsunternehmen auf der Suche nach Geld, lassen lieber am Telefon die Tränen laufen weil uns wieder mal irgendeine Mitarbeiterin irgendeiner Behörde erklärt sie könne nicht weil sie tatsächlich nicht will und so fort. Damit sind wir Frauen komplett beschäftigt. Bis heute.

Und ja: Es war nötig vor manchem Studio zu stehen, dort zu randalieren damit heute auch Frauen dort Zutritt haben, es überhaupt denkbar wurde dass Frauen sich separat treffen können. So wie es nötig war dass es die Suffragetten gab. Bis zu ihrem Erscheinen waren wir Frauen seit Jahrhundertausenden rechtlos. Nun haben wir uns den Ansatz von Rechten erkämpft. Es ergibt sich die Möglichkeit dass wir unsere wahren Gesichter zeigen. Und damit kommen neue Aufgaben auf die Gesellschaft zu. Aber nenne mir einen einzigen Grund warum wir Frauen uns nun um Eure Rechte kümmern sollen? Es sind doch wie geschildert längst nicht alle Frauen von geschlechtlichen Fesseln befreit, fühlen sich in ihrer Gefangenschaft wohl, verteidigen sie auch gegenüber dem eigenen Geschlecht.

Es wird Zeit dass auch Männer anfangen erwachsen werden zu wollen, aufhören von Papa Staat, Mama Ministerin zu erwarten dass eigene Windeln gewechselt werden. Denn Politiker werden von uns gewählt und bezahlt damit sie unseren Willen umsetzen. Nicht unsere Phantasien.


Boah wa!!!? Meine letzten Worte könnten glattweg von einem Mann an eine Frau gerichtet sein die sich erdreistet nach eigenen Rechten zu fragen. Genau solche Worte haben Frauen stark genug gemacht sich bis heute regelmäßig für ihre Rechte auch gegen das eigene Geschlecht einzusetzen. Und wir dürfen uns bis heute manch schlimmeres Wort anhören zur Thematik. Also fangt an Euch um Euer Gedöns selbst zu kümmern.

das ist doch Quark , denn alles Mögliche immer weiter aufzusplitten dient nicht der Gleichberechtigung! Deswegen wurden auch die Aufgabengebiete der früheren Gleichberechtigungsbeauftragten in Gleichstellungsbeauftragte erweitert.

Frag Barney Stinson :)

Es gab mal eine Männerpartei. Aber die scheint nicht mehr zu existieren; jedenfalls sind ihre Unterlagen nicht (mehr) beim Bundeswahlleiter hinterlegt:

http://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/parteien_downloads.html

Eine Partei kann den Status als Partei verlieren, wenn sie z.B. nicht zu Wahlen antritt, keinen Vorstand hat oder es Unregelmäßigkeiten in der Parteienfinanzierung gibt.

Immer der ERSTE/BESTE sein zu wollen gut?

Hallo Community , würde gerne mal euere antworten hören bezüglich der Frage Immer der ERSTE/BESTE sein zu wollen gut oder schlecht .. und zwar ist mir aufgefallen , dass ich immer sehr hohe Ansprüche an mich selber und an die anderen habe . Alles was ich mache will in nicht nur gut machen, sondern am besten . Während der Schulzeit wollte ich immer der beste sein heißt , wenn ich mal eine 1 bekommen habe , war ich manchmal traurig weil ich keine 1 Plus bekommen habe oder wenn wir Fußball Turnier hatten war ich sehr traurig, wenn wir auf Platz 2 landeten was eigentlich auch ok war aber ich immer Nr1 sein wollte.

Auch später im Business wollte ich nicht einfach erfolgreich Unternehmen aufbauen, sondern im Gebiet der beste zu sein und nicht einfach gut. Musste auch sehr viele (riskieren) um immer mehr zu erreichen, obwohl ich dabei schon vieles verlieren konnte , war es mir trotzdem Wert denn wie gesagt einfach gut zu sein ist nicht mein Ziel so nach dem Motto alles oder nichts was anderes gibt es nicht (:

Auch wenn ich alles habe , bin ich bereit mit allem zu Risiken um noch erfolgreicher / besser zu werden , auch wenn ich dabei alles verlieren könnte, ist mit trotzdem wert den für mich zählt nur der Platz 1 was anderes gibt es für mich nicht .

So lange rede kurzer Sinn was glaubt Ihr nach dem Motto leben alles oder nichts gut schlecht ???

Ich weiß nicht, aber ich finde man lebt nur einmal und einfach erfolgreich zu sein egal im welchen Bereich, ist nicht das Ziel was man sich Stellen sollte, ich Persönlich denke man muss immer das Ziel haben Der beste zu sein bzw zu werden denn einfach gut ist keine wirkliche Herausforderung

Was glaubt Ihr zu dem Thema ??

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