Minijob trotz ALG Verdacht des Betruges?

5 Antworten

Du hast eine schriftliche Anhörung im Strafverfahren bekommen, darauf kannst Du antworten, Du kannst es lassen oder Dir einen Anwalt suchen, der für Dich etwas schreibt ...

der Vorgang geht dann mit oder ohne Deine Stellungahme an die Staatsanwaltschaft zur Entscheidung ....

was Du schreiben sollst? am Besten die Wahrheit ...

Wie die Staatsanwaltschaft entscheiden wird ist von vielen Faktoren abhängig - z.B. Vorstrafen, Mitwirkung bei der Sachverhaltsaufklärung, Geständigkeit, Rückzahlung etc.

PS: wenn es mit der Frist kanpp wird, ein Fax hinschicken und um Fristverlängerung bitten ...

die bußgelder liegen bei 50-100€ in diesen fällen sofern ein betrug mit entsprechender absicht nicht vorliegt.

Auch wenn es Dir nicht bekannt gewesen sein sollte, dass Du jeden Job melden musst, so ist das allein Dein Problem. Du bekommst eine Broschüre, wenn Du Dich arbeitslos meldest und da steht das auch. Somit hast Du wohl die Sachen nciht gelesen.

Eine riesige Strafe wirst Du wahrscheinlich nicht bekommen, denn der Betrag war ja nicht so hoch und es war nur für kurze Zeit.

Als du Arbeitslosengeld beantragt hast, wurdest du darauf hingewiesen, dass du alle Veränderungen umgehend mitzuteilen hast. Dass du dann einen Nebenjob machst, und das "vergisst" anzugeben, glaubt dir eben niemand.

Nebenbei ist das auch noch ziemlich blauäugig, weil es ja über die Sozialversicherungsnummer auf jeden Fall auffällt.

Du brauchst das "vergisst" nicht in Anführungsstrichen schreiben, ich hab es nicht vergessen, ich hab es schlicht nicht gewusst. Ich hab der Dame vom Amt damals ja gleich gesagt dass ich ab Dezember eine neue Stelle habe und das hat sie dann auch gleich aufgenommen. Was wäre wenn ich doch früher etwas finde oder etwas Übergangsweise mache, davon war nie die Rede. Und ich dachte eigentlich dass man sich die 450€ immer nebenher dazuverdienen darf. Kann ja sein dass ich da etwas unterschrieben habe und mir nicht 100%ig genau durchgelesen habe, aber ist ja jetzt auch egal. Das war ja nicht meine Frage...

Such dir einen Rechtsanwalt und lass den das Schreiben ausfüllen, je nach Bundesland drohen Geld und sogar Haftstrafen.

Die Herren stellen sich auf den Standpunkt Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.

Ausserdem wird jedes Jobcenter behaupten, daß du informiert worden bist.

Viel Glück

Das ist auch richtig so.

MIT Anwalt wird das nur teurer. An der Tatsache kann der auch nichts ändern

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