Mindestbreite in einem Treppenhaus

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§ 10 Treppen (Zu § 28 Abs. 1 und 2 LBO)

(1) Von jeder Stelle eines Aufenthaltsraumes muss eine notwendige Treppe oder ein Ausgang ins Freie in höchstens 40m Entfernung erreichbar sein.

(2) Die nutzbare Breite notwendiger Treppen muss mindestens 1m, bei Treppen in Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen mindestens 0,8m betragen. Dies gilt nicht für Treppen in mehrgeschossigen Wohnungen. Für Treppen mit geringer Benutzung können geringere Breiten zugelassen werden.

(3) Die tragenden Teile notwendiger Treppen sind herzustellen

  1. bei Gebäuden geringer Höhe aus nichtbrennbaren Baustoffen oder aus Hartholz,

  2. bei sonstigen Gebäuden aus nichtbrennbaren Baustoffen.

Dies gilt nicht für Treppen in

  1. mehrgeschossigen Wohnungen,

  2. Wohngebäuden geringer Höhe mit bis zu zwei Wohnungen,

  3. land- und forstwirtschaftlichen Betriebsgebäuden.

http://www.fragdenarchitekt.de/Mindestbreite+Fluchttreppenhaus.aspx

Vielleicht hilft Dir diese Seite, auch wenn sie für BaWü ist.

Ich glaube nicht, dass dies der Fragestellerin hilft. Es ist eine sehr pauschal gehaltene Antwort und man kann da vieles hinein interpretieren. Zudem ist es für Baden Württemberg und hier steht deutlich im 2. Absatz

"Das gilt nicht für Treppen in......."

Der Umzug ist doch Angelegenheit des Mieters. Der Vermieter ist doch nicht verpflichtet, deine Möbel in die Wohnung oder aus der Wohnung zu befördern. Im Übrigen hat dich die Breite des Treppenhauses beim Einzug auch nicht gestört.

wenn es ein umgebauter Stall ist, vermute ich mal das es sich hierbei um ein Gebäude mit Denkmalschutz handelt-und hier bestätigen eben Ausnahmen die Regel. Eine Treppe von 78cm Breite ist zwar eng, aber keineswegs zu eng, da im Notfall die Personen dennoch schnell ins Freie gelangen können. Allerdings hätte ich mir schon beim Einzug Gedanken gemacht, wie ich die Möbel wieder herausbekomme bei einem Auszug. Da sie seinerzeit per Kran in die Wohnung verfachtet wurden, geht der Weg umgekehrt natürlich genaus-wobei es nicht unbedingt ein Kran sein muss, denn die Umzugsfirmen verfügen über Hebeeinrichtungen, mit denen sie die Möbel auch über mehrere Etagen über balkon oder Fenster transportieren können. Der Auszug ist jedoch eure Sache und ihr tragt dafür auch die vollen Kosten. Zumal euch der bauliche Zustand ja schon bekannt war! Und wenn ihr die 3 Zimmer genutzt habt, dann darf er dafür auch den entsprechenden Mietzins verlangen. Inwieweit die vom Bauamt reklamierten Nichteinhaltungen rechtskräftig sind, ist nicht Gegenstand des Mietvertrags und zudem wird das ggf per Rechtsurteil geklärt werden müssen. Ich vermute er hat irgendwelche Bauvorschriften, auf welchen die genehmigten Umbaumassnahmen beruhen, nicht umgesetzt und hat deswegen Ärger mit dem bauamt. Das berührt jedoch nciht den Mietvertrag. und ob der von dir erwähnte Unfall auhc nur im geringsten damit in Verbindung steht, muss dann ggf ein Sachverständiger-der vom Gericht beauftrag wurde, geklärt werden.

Werte/r Frager/in ehe ich hier antworte hatte ich mir Das Poürofil angesehen. Kurz und bündig. Man nehme die Treppe raus, mache eine aus Kaugummi, die zieht man bis diese passt, dann ausziehen und am Ende die alte Treppe wieder einsetzen.

Die sächsisch Bauordnung (BO) regelt nicht den Möbeltransport:

Zitat Anfang: "§ 34 Treppen Absatz 5: Die nutzbare Breite der Treppenläufe und Treppenabsätze notwendiger Treppen muss für den größten zu erwartenden Verkehr ausreichen." Zitat Ende

Größter Verkehr von Personen, nicht von Möbeln ist gemeint - sagt zumindest die Rechtssprechung. Um Missverständnissen vorzubeugen, es ist selbstverständlich nicht ein möglicher "Verkehr" auf der Treppe gemeint.

So ähnlich dürfte das "verkehrsrechtliche" für Einfamilienhäuser auch in anderen Landes-BO geregelt sein. Somit dürften Sie selbst den Kran bestellen, der Ihnen das Sofa vom Balkon hebt. Oder sie kaufen sich eine Kettensäge...

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