Mietvertrag unterschrieben, nun die plötzliche Kündigung. Was nun?

5 Antworten

Wahrscheinlich wird es so kommen, dass dein Freund wieder Arbeit findet. Er ist jung und gesund, also erstmal keine allzugroße Aufregung. Sollte er nichts finden, hat er ja Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wenn euer Geld nicht reicht, habt ihr eventuell Anrecht auf Wohngeld. Deine Mutter ist nicht in Gefahr. Du wohnst nicht bei ihr, sie hat mit der Wohnung deines Freundes und dir nichts zu tun. (Außer, wenn es ganz eng wird, wird sie euch sicher mal einen Zehner oder Zwanziger zustecken wollen).

Ihr Mietvertrag ist von der mangelnden Verlängerung des Arbeitsvertrages Ihrres Partners völlig losgelöst gültig. Dritte können nicht zur Leistung einer Zahlung herangezogen werden, zu der diese nicht verpflichtet sind. Ihr einziges Risiko besteht z.Z. folglich nur in evtl. Mietzahlungsausfällen. Dann könnte Ihnen der Vermieter bei zwei Monatsmieten Rückstand den Mietvertrag kündigen.

Er muss sich ja erst mal arbeitssuchend melden (SOFORT !!) Da ihr den Mietvertrag nun einmal eingegangen seid, werdet ihr nicht darum herum kommen für 3 Monate zu zahlen. Ihr könntet den Vertrag ja sofort wieder kündigen. Vielleicht habt ihr Glück, und die Wohnung wird sofort wieder vermietet. Dann darf der Vermieter natürlich nicht doppelt kassieren.

Wie bist du denn überhaupt versichert? Bei diesen beiden "Jobs" bist du das ja nicht.

werdet ihr nicht darum herum kommen für 3 Monate zu zahlen.

2 Monate wenn sie bis zum 4.10. kündigen.

Vorausgesetzt das geht überhaupt.

@anitari

@anitari....kündigen kann man einen Vertrag erst nach Vollzug, d. h. ab Einzug. Somit sind es 3 Monate die zu bezahlen sind. Zum Einzug müsste dann gleich die Kündigung überreicht werden.

Den Mietvertrag dürft ihr nicht erfüllen - ihr müsst es! :-) Das sich eure wirtschaftlichen Spekulationen nicht bewahrheitet haben, interessiert den Vermieter natürlich nicht weiter. Wie sieht es denn bei deinem freund mit ALG 1 aus? Alternativ bekäme er sicherlich Hartz 4 und darüber seinen Mietanteil finanziert. Deine Mutter braucht sich keine grauen Haare wachsen zu lassen. Sie hat keine Bürgschaft unterschrieben und folglich haftet sie auch für gar nichts. Bei dir käme vielleicht ein Antrag auf Wohngeld in Betracht...

Danke!!

Atzea hat bereits die richtige Antwort gegeben. Macht euch bei den Ämtern schlau. Alternativ gäbe es die Möglichkeit Ersatzmieter zu finden. Ihr müsst mindestens zwei adäquate vorweisen können, dann könnt ihr aus dem Vertrag raus. Aber schaut erst mal, ob Euch die Ämter nicht helfen.

Das ist ja mal wieder ein völliger Stuss. Wer hier mitschreibt sollte doch schon längst mitbekommen haben, dass das reines Stammtischgerede ist. Nur der Vermieter entscheidet wer in seine Wohnung zieht! Ich weiss nicht, warum sich diese Mär so hartnäckig hält.

@AchIchBins

Dass jemand hier versucht seine Eltern-Ich-Problematik loszuwerden zeigen schon Ausdrücke wie Stuss oder Stammtischgerede.

Ich zitiere hier die schriftliche Auskunft einer Fachanwältin für Mietrecht und Du sagst uns Deine Ausbildung und weshalb Du mehr weisst als diese Anwältin. Hier die Aussage:

"Sein O.K. darf der Vermieter nur verweigern, falls es begründete Bedenken hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit der Bewerber gibt. Geschlecht, Nationalität, Alter oder Rauchverhalten sind keine erlaubten Gründe."

Und wenn Du keinen überzeugenden Gegengrund hast dann empfehle ich Dir, endlich erwachsen zu werden und das zu lernen, was Deine Eltern anscheinend versäumt haben Dir beizubringen und die gf-Nettikette zu studieren. Sonst hast Du hier nichts verloren.

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