Mietrecht Parketboden

3 Antworten

Dein Vermieter ist selbst schuldig, wenn er die Sache nicht dokumentiert. Am Ende kann er dich keinesfalls dafür verantwortlich machen. Du hingegen solltest für dich eine Beweisaufnahme machen und evtl. sogar einen Anwalt fragen.

Hier ist das Thema Parkett abschleifen beim Mieterwechsel ausführlich erklärt: http://www.parkett-schliff.de/wissenswertes/wer-muss-das-parkett-abschleifen-beim-mieterwechsel-bezahlen.html

Im Normalfall hat der Vermieter das Nachsehen, also in deinem Fall kein Grund zur Sorge.

Parkett mit einem Rotweinfleck :) - (Mietrecht, Wohnungsübergabe, Parkettboden)

Ich habe beim Aufbauen zwar ein Hammer benutzt aber nur auf die Möbelteile geschlagen

Da wäre meine erste Vermutung, dass sich dabei die scharfen Möbelkanten in den weichen Parkettboden eingedrückt haben :-(

Ich mache mir aber Sorgen und hätte das ganze Schriftlich. Wie soll ich dagegen nun vorgehen?

Garnicht: Zu einem neuen Übergabeprotokoll oder Quittung deiner "Mängelanzeige" wäre die VM nicht verpflichtet.

Mach Fotos von den Schadstellen, lege ein (Bild-)Zeitung (Datum) mit in ein Übersichtsbild oder lass dir die ausgedruckten Bilden von einem Zeugen mit Datum unterschreiben.

Dann bleibt dir nur die Hoffnung, dass die VM bei deinem Auszug dies tatsächlich so locker hinnimmt, wie sie derzeit noch tut: "mach dir keine Sorgen ich weiß bescheid".

Wie gesgat, ich sehe hier einen verschuldeten Mangel durch unsachgemäßes Billigmöbel-Zusammenkloppen, denn man durch fachmännisches Abschleifen und Neuversiegeln durchaus behoben verlangen dürfte :-(

G imager761

ich würde die ganzen Mängel fotografiern, eine Liste erstellen und ihr das zur Unterschrift vorlegen. Sollte sie nicht unterschreiben würde ich das vermerken und von einem mitgebrachten Zeugen gegenzeichnen lassen.

Ich hab die Mängel schon meiner Freundin/Vater und meinem neuen Nachbarn gezeigt. Bei einem Streitfall ist fraglich ob mein Nachbar aussagt. Ich habe meine Vermieterin auch schon zum Kaffee eingeladen. Wiel ich mit ihr über die Wohungübergabe sprechen wollte und evtl die Miete kürzen möchte da ich ganze 5 Tage damit verbracht habe die Wohnung zu säubern bzw in ein Bewohnbaren zustand zu bringen. Sie zeigt einfach null interesse anfangs war es anders die hat so ein coolen Eindruck gemacht war überpünktlich seit ich die Wohnung bezogen habe wollte sie 4x vorbei kommen kam aber nie. Ich habe auch schon überlegt ob ich nicht einfach alles Fotografieren soll und selbst mit meiner Freundin als Zeuge Unterschreiben soll. Nur ich weiß nicht wieviel soetwas bringt. Vorallem will ich das diesen Monat noch über die Bühne bringen noch kann ich sagen '' Es war so und ist vom Vormieter'' nach 2 Monaten wird das ganze nicht mehr glaubwürdig da die schäden auch von mir sein könnten. Da sie jegliche Einladungen ablehnt udn Ignoriert bin ich in Moment am verzweifeln :-D ob es Reicht wenn die Nachbarn ein Unterschrift abgeben. Nur das ist mir auch etwas unangenehm Fremde Menschen bei denen ich nicht einmal weiß wie die zu der Vermieterin stehen um Hilfe zu beten.. Nicht das ich mich dabei unbeliebt mache,

@thunderburn

dein Vater wäre doch ein guter Zeuge. Etwas schrifliches in der Hand zu haben ist immer von Vorteil.

@thunderburn

De jure ist die unterschriebene, schriftliche Mängelfeststellung bei Übergabe maßgeblich. Warum sollte man etwas unterschreiben, was so garnicht stimmte? Auch der Vortrag, man hätte es im Halbdunkel oder durch Dreck nicht eher sehen können, dringt da kaum durch, dann unterschreibt man es eben so nicht :-O

Nächträglich Mängel kann man zwar durch Zeugenaussagen glaubhaft machen, nur scheitert eben Rückforderung eines Kautionseinbehalt oder Widerspruch einer Zahungklage auf Instandsetzungskosten,  wenn der vermeidnliche Vorschaden eben in deiner Mietzeit genau zwischen dem 01.05. und Datum der bezeigten Bildokumentation fallen könnte oder anhand des Schadensbilds dir zufällt. Wie gesagt, ich vermute der Fallschilderung nach durchaus  letzteres :-(

Aber nun warte doch erst einmal ab, was in Jahren überhaupt hierüber gefordert würde. Es macht nun wenig Sinn, sich nach dann jaherelangem Gebrauch des Parkettbodens über Instandsetzungen den Kopf zu zerbrechen, die insgesamt dem VM gem. § 535 I BGB zufallen dürften :-)

G imager761

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