Mietrecht: Muss ich den Makler und die Vermieter in meine Wohnung lassen?

20 Antworten

Die Anmeldung zur Wohnungsbesichtigung muss rechtzeitig erfolgen. Mindestens 24 Std. werden als angemessen angesehen. Von einem berufstätigen Mieter kann eine Terminverabredung verlangt werden, wenn 4 Tage zwischen Verabredung und Termin liegen. Der Vermieter darf aber von seinem Recht nur schonend Gebrauch machen und muss auf den Mieter Rücksicht nehmen. Der Mieter kommt seinen Pflichten nach, wenn er einmal wöchentlich während drei Vormittagsstunden und nur in Eilfällen noch an einem weiteren Tag den Vermieter nach Voranmeldung in die Wohnung einlässt. Nach Auffassung des AG Köln muss der Vermieter einen vom Mieter angebotenen Besichtigungstermin für Samstags akzeptieren, er kann nicht einen Termin von Montag bis Freitag verlangen.

richte dich bitte nach der antwort von malkia, da bist du auf richtigem gleis. den makler würde ich nur einmal reinlassen, er muss nicht jedes Mal dabei sein, kannst du aber, wenn er mit dem evtl. nachmieter kommt, nicht verhindern. für den vermieter sehe ich das ebenso. wichtig ist, wenn mietinteressenten alleine kommen, dass diese sich ausweisen und eine vollmacht des vermieters oder maklers vorzeigen, sonst nicht reinlassen. fotos brauchst du grundsätzlich nicht erlauben. schlüsselrück-gabe erst zum ende der kündigungsfrist. eher nur, wenn für den entsprechenden verkürzten zeitraum auf mietzahlung verzichtet wird.

Bei dem beabsichtigten Verkauf einer Wohnung muß ein Mieter grundsätzlich in gewissem Maße die Wohnung für Kaufinteressenten zur Besichtigung zur Verfügung stellen.

Der Vermieter muß andererseits in erheblichem Maße Rücksicht auf die Belange des Mieters nehmen. Gesetzlich geregelt ist das Besichtigungsrecht des Vermieters mit Kaufinteressenten nicht.

Die Gerichte habe eine Besichtigung von ein- bis zweimal wöchentlich bei Verkauf einer Wohnung für ausreichend angesehen.

Am zweckmäßigsten ist es, mit dem Vermieter ein- bis zweimal pro Woche feste Sammeltermine zu vereinbaren.

Ihr Vermieter muß sich dann an diese Termine halten. Werden keine festen Termine vereinbart, muß Ihr Vermieter Ihnen mindestens zwei Tage vor der beabsichtigten Besichtigung Bescheid geben. Sie haben das Recht, aus wichtigen Gründen diese Termine abzusagen. Auch in diesem Fall soll eine Besichtigung nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden.

  ©1998 Mieterverein München e. V.

Ist zwar lange her, aber eventuell hilft es Dir.

Verwehren Sie dem Vermieter oder seinem Beauftragten (Makler) den Zutritt zur Wohnung, so kann er Schadenersatzansprüche an Sie stellen, die aus einer evtl. verspätetem Anschlußvermietung oder einer Veräußerungsverzögerung entstehen. Den nachgewiesenen Schaden müssen Sie dann dem Vermieter ersetzen, das kann empfindlich teuer werden! Sie sollten dem Vermieter oder dem Makler zwei oder drei feste wöchentliche Termine nennen, zu denen Ihnen generell eine Besichtigung zusagen würde. Damit dürften Sie "aus dem Schneider" sein.

Vielen Dank für die ganzen Antworten. Jetzt weiß ich ja, was zu tun ist.^^ Hoffentlich ist der ganze Mist bald überstanden. :(

D.

Urteil ein Mieter muss , wenn er gekündigt hat, nachmietinteressenten zur Besichtigung in die Wohnung lassen. Du musst jedoch darauf achten, dass - wenn entsprechende Besichtigungszeiten im Mietvertrag vereinbart sind - diese eingehalten und rechtzeitig auch mitgeteilt werden. Bei berufstätigen Mietern sollte mindestens vier Tage zuvor eine Besichtigung vereinbart werden, bei nicht berufstätigen Mietern reichen zwei Tage aus. Du solltest, wenn sich die Mieter weigern sollten, einen Nachmietinteressenten in die Wohnung zu lassen, den Mietern schriftlich mitteilen, dass sie voll haften für etwaige Mietausfälle, wenn durch ihr Verhalten eine nahtlose Weitervermietung nicht möglich ist.

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