Mieterhöhung wegen neuer Küche?!

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Hallo appLe18,wenn Deine Küche, die Dir ja garnicht gehört, sondern dem Vermieter, durch einen Wasserschaden den Du veruracht hast (gehe ich hier mal von aus) dann wird Deine Haftpflicht oder Hausratversicherung den Schaden übernehmen. Und damit ist Dein Vermieter "befriedigt" eine höhere Miete wird er nicht verlangen können. Im Grundsatz kannst Du davon ausgehen, wenn eine Küche mitvermietet wurde, ist der Hauswirt verpflichtet die technisch! in Ordnung zu halten. Wenn eine Schublade klemmt, der Herd nicht funktioniert ein Griff seinen Geist aufgibt--- immer ist der Vermieter zuständig, es sei denn ihr habt etwas anderes vereinbart. Oder aber Du hast den Schaden zu verantworten. (Siehe oben: Versicherungen) Was glaubst Du? Theoretisch könnte er Dir eine Küche für € 20.000 einbauen, diese Kosten auf 11 Jahre umlegen und Dir die Miete entsprechend erhöhen. Das geht aber nicht! Also, so wie die Küche ist, muss sie bleiben, ohne Mieterhöhung. Es sei denn Du willst es anders.

Beste Grüße

er könnte die Miete erhöhen,wenn Modernisierungen der Wohnung vorlägen.Aber wegen einer Einbauküche,die schon im Vertrag verankert war normalerweise nicht.Musst Dich mal einlogen im Internet unter Mietspiegel und dann Deine Stadt und Dein Ort.Da kannst Du sehen,wie hoch er generell die Miete schrauben könnten.An Deiner Stelle würde ich mich auf keinen Fall darauf einlassen.Auch diese Begründung ist falsch.Wenn etwas kaputt geht,hat er Sorge zu tragen,dass es repariert wird,dafür kassiert er die Mieten.Er kann wohl bis 100 oder 120 Euro im Jahr für Kleinreparaturen zu Grunde legen,aber das muss auch im Vertrag verankert sein.LG

Wenn die Küche im Mietvertrag vermerkt ist dann ist diese im Schadensfall seitens des Vermieters zu reparieren, oder eine Ersatzbeschaffung auf eigene Kosten vorzunehmen.

Im Klartext, nix mit Mieterhöhung – (Ausnahme, die „neue“ Küche hat für dich Vorteile, die du vorher nicht hattest – aber auch das nur wenn du damit einverstanden bist)

Siehe BGB § 535 ff

Eine Ersatzvornahme eines mietvertraglichen Gegenstandes berechtigt den VM nicht zu einer Erhöhung, es sein denn, die neue Küche ist werthöher als die beschädigte, etwa durch Gefrierschrank, Mikrowelle, Ceran-Kochfeld.

Der VM ist nicht verpflichtet, die Küche auf den neusten Stand zu bringen; stellt er einen höherwertige Küche als ursprünglich vereinbart, kann er für den Mehrwert angemessene Mieterhöhung verlangen.

Die Kleinreparaturklausel findet auch auf die mietvermietete Küche Anwendung.

Ich als Laie würde sagen das er das nur darf, wenn er dir eine nagelneue Küche rein stellt.

...aber wissen tue ich es nicht. Wäre nicht das erste mal, dass mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden von den deutschen Gesetzen und der deutschen Justiz mit Füßen getreten wird.

Du kannst aber auf jeden Fall die neue Küche ablehnen und sagen, dass du die nicht willst, wenn das mit einer Mieterhöhung verbunden ist. Vielleicht sogar mit Mietsenkung, denn du hast die Wohnung mit Küche gemietet und ohne Küche ist sie ja weniger wert.

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