Mieterhöhung kurz nach Einzug wegen Modernisierungsarbeiten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Mieterhöhung ist meines erachtens nicht gerechtfertigt,da die Modernisierung schon abgesclossen war.Ihr kontet davon ausgehen ,das der Zustand der bei Euren Einzug ear,Gegenstand des Mietvertrages ist.Eine Modernisierung muß vor begin der Modernisierung abgesprochen werden,und auch wie hoch eine Mieterhöhug ausfeld.Da bei Euch Die Modernisierung abgeschlossewarist soetwas nicht möglich .Eine Mieterhöhung hatte in den Mietvertrag gemusst.Aber bei einen uneinsichtigen Hauswirt wird es Ärger geben.Viele Anwälte machen eine Erstberatung für 25 Euro,das Gedld würde ich ausgeben

Der Einzug ist nicht entscheidend, sondern der Vertragsabschluss. Konnte man dort schon Modernisierungsarbeiten sehen oder war dort der Beginn absehbar (vorvertragliche Schuld des Vermieters zur Offenlegung).

@LittleArrow

Das Haus war schon fertig! Nur das Gerüst stand noch. Vertragsabschluss war einen Monat vor Einzug glaub ich. Und selbst da wurde nicht mehr dran gebaut. Der Vermieter hat uns nichts gesagt und wir haben kein Schreiben wie die anderen Mieter bekommen die schon länger hier wohnen.

@schnitzelchen89

Siehe meine separate Antwort! Kein berechtigtes Erhöhungsverlangen!

Sei so nett und gib dem Vermieter den Brief zurück mit den Worten "Das betrifft uns nicht, nur die übrigen Bestandsmieter!".

Die Mieterhöhung wegen Modernisierung unterliegt nicht den ansonsten bestehenden Regularien (Fristen und Erhöhungssätzen). Hier in diesem Fall kann ein solches Mieterhöhungsverlangen nicht mehr erfolgen. In einem bestehenden Mietverhältnis wäre die Ankündigung mit Inhalt, Umfang, Beginn und Ende der Maßnahmen sowie voraussichtlicher Erhöhung der Miete vorgeschrieben. Ihr seid aber erst nachher eingezogen. Der Vermieter hätte also bereits ohne diese Vorgaben von sich aus eine entsprechende Nettomiete vereinbaren können. Damit ist zunächst die Mieterhöhung wegen Modernisierung vom Tisch. Aber: Nach einem Jahr (frühestens!, kann er die Miete erhöhen und sie der örtlichen Vergleichsmiete anpassen. Das können ohne weiteres bis zu 20% sein, wenn er damit die Vergleichsmiete nicht überschreitet. Danach hättet ihr zumindest 3 Jahre Ruhe. Fazit: Derzeit ist eine Mod-Mieterhöhung nicht möglich, nach einem Jahr reguläre Mieterhöhung (zustimmungspflichtg!) entspr. Vergleichsmiete oder Mietspiegel bis zu 20% möglich.

Ich nehme an, dass der Vermieter im Unrecht ist, da seit Unterschrift des Mietvertrages keine Modernisierungsarbeiten erfolgt sind. Wendet euch an einen Anwalt oder den Mieterbund.

Der Vermieter ist an seinen Vertrag gebunden und er hat keinen Anspruch auf eine Mieterhöhung wegen Modernisierung gem. § 559 BGB. Hier ist davon auszugehen, dass bereits vor Mietvertragsabschluss die Modernisierungsarbeiten begonnen wurden oder zumindest die Modernisierungspläne mit entsprechender Kostenvorschau feststanden.

Die Modernisierung war sogar vor Mietvertragabschluss fast fertig gestellt, nur das Gerüst stand noch. Wir haben nach dem Einzug Fensterbretter bekommen weil diese gefehlt haben und Lichtschalter wurden am Gang noch montiert. Das wars. Der Vermieter hat uns nicht darauf hingewiesen. Im Frühjahr wird wieder modernisiert (bzw. das Haus fertig gestellt). Wir kriegen noch Briefkästen und der Aufzug wird gemacht. Müssen wir dann dafür zahlen?? Danke für die bisherigen Antworten!

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