Mieterhöhung aufgrund von Hundehaltung?!

4 Antworten

ob ich nun tatsächlich mehr zahlen muss(was ich nicht will), wenn ich den Hund wirklich bei mir aufnehme.

... und der Vermieter will nicht, dass Du einen Hund aufnimmst, es sei denn Du erklärst Dich bereit, für sein Entgegenkommen auch eine Gegenleistung zu erbringen. Das ist doch legitim und durch kein Gesetz der Welt verboten. Da kannst Du Gerichtsurteile wälzen, wie Du willst und Du kannst den Vermieter verklagen. Das einzige, was ein Gericht machen könnte, wäre tatsächlich ein Urteil, das den Vermieter verpflichtet, die Hundehaltung zu dulden. Es kann ihm nicht verbieten, die Miete zu erhöhen. So ein Urteil ist aber schwer zu erreichen und ziemlich teuer. Da fällt es doch wesentlich leichter, die Mieterhöhung zu akzeptieren.

Ich habe mal gerechnet: Wenn das 500 € mehr ausmacht, habt ihr eine ca. 80 m² große Wohnung, für die ihr jetzt vielleicht 500 € Miete oder mehr pro Monat bezahlt. Eine Mieterhöhung um rund 40 € pro Monat wären dann also weniger als 10 % und das müssen viele Mieter einfach so schlucken, auch wenn sie sich keinen Hund zu legen.

Du bist bereit, einen Hund durch zu füttern, eine Versicherung zu bezahlen, Tierarztrechnungen und einiges mehr, aber wenn es darum geht, auch etwas mehr für die (Mit-)Wohnung des Hundes zu löhnen, empfindest Du das als Abzocke.

Einen Vorschlag, was Du tun kannst, habe ich Dir oben gemacht. Ein weiterer hier: Da der Vermieter wohl immer die Möglichkeit hat, Euch auch ohne Hund die Miete zu erhöhen, rede doch mit ihm und erkläre Dich einverstanden, mit der Mieterhöhung. Lasse aber gleichzeitig in eine entsprechende schriftliche Vereinbarung rein schreiben, dass damit die Miete für die nächsten 3 Jahre fest bleibt, also nicht weiter erhöht wird. Dann habt ihr beide was gewonnen und der Hund darf kommen.

Ist der Vermieter damit nicht einverstanden, musst Du allerdings akzeptieren. Spätestens bei der nächsten Mieterhöhung ohne Hund, wirst Du Dich aber ärgern, dass Du diesmal nicht zugestimmt hast, denn diese kannst Du vermutlich nicht abwehren und die Erlaubnis zur Hundehaltung hättest Du trotzdem nicht.

Hallo

ich bin auch Vermieter und sehr tierlieb .Aber leider kann es tatsächlich zu mehr Verschleiß und auch Beschädigungen kommen . Z. B. Türen zerkratzen Holzböden ( Laminat ) zerkratzen . Löcher ins Mauerwerk knabbern ( hat eine Bekannte ihr Hund gemacht . Gerade Welpen und junge Hunde können da ziemlich rüpelhaft sein .

Aber mal ganz ehrlich .Wenn der Vermieter doch so großzügig ist dann zahle doch den Aufpreis . sehe es als guten Zweck an .Denn einen Hund zu haben ist doch doch viel mehr Wert als die 50 € . Oder du musst dir eine neue Bleibe suchen wo Hundehaltung grundsätzlich erlaubt ist . Oder auf den Hund verzichten . Überlege Dir mal gut was wichtiger ist für Dich :-)

Ich finde das die Kostenumlagen komisch ist. Ich kann nachvollziehen, dass die Wohnung sich mehr annutzt, weil Hunde einfach mal Krallen haben die den Boden mehr abnutzen und solche Sachen. Aber es auf den QM umzurechnen ist komisch.

Generell müsste der Vertrag geändert werden. Du musst dem nicht zustimmen, aber der Vermieter muss auch deinem Wunsch nach einem Hund nicht zustimmen.

Hi

Ich würde einen Mieterschutzverein anfragen. Kann ich mir so nicht vorstellen. Und wenn du drillinge mit der Freundin bekommst und die Truppe die Wände anmalt zahlst dann auch 2 Euro den m² mehr?

Abgesehen von der Standartrenovierung nutzt die Wohnung durch einen Hund doch nicht stärker ab oder hast möbliert gemietet und musst nicht renoviert wieder übergeben?

Die Wohnung ist unmöbliert angemietet wurden. Und das mit den Kindern ist mir auch schon in den Sinn gekommen, dass man dann wohl auch nachfragen muss, wieviel Miete dann pro qm mehr gezahlt werden muss :-o

@Tmj108

ich würde sogar 100 € mehr bezahlen für "meinen Hund "

Du tust es für Deinen Hund !!!!!!!!!!!!!! und nicht für den Vermieter !!!!!

versuche mal so zu denken :-)

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