Mieterhöhung / Mietspiegel

5 Antworten

Ein prinzipielles MUSS gibt es nicht. Allerdings ist es so, es gibt ja auch das Finanzamt und die Steuern. Es gibt Ausgaben z. B. Finanzierungskosten und Einnahmen, die Miete. Sollte der Verwandte die Wohnung nun weniger als 66 % zur ortsüblichen Durchschnittsmiete vermieten, dann kann er auch nicht zu 100 % die Aufwendungen absetzen, d. h. er würde sogar noch Geld "draufzahlen". Eine genaue Anpassung an den Mietspiegel ist aber definitiv nicht notwendig wenn die Miethöhe diese 66 % übersteigt. Jetzt bist Du am rechnen.

Die Miete kann auch nichts betragen, da ist es auch egal ob verwandte oder nicht. Der Mietspiegel diet nur der höchstmiete, damit die Mieten nicht noch mehr Explodieren, eine Mindestmiete gibt es aber nicht.

Bei Vermietung an Verwandte darf der Vermieter den örtlichen Mietspiegel unterbieten, allerdings nur zu einem gewissen Prozentsatz. Da musst du mal googlen.

Unsinn, wir haben in Deutschland Vertragsfreiheit, jeder darf den Mietspiegel so oft und soviel unterbieten wie er will. Der Mietspiegel dient lediglich als HÖCHSTmiete, aber nicht als Mindestmiete...

@MosqitoKiller

@ Mosqitokiller.....Vertraglich prinzipiell gesehen nicht, aber finanzamtstechnisch wie Barnold das hier erwähnt schon, das sollten Sie aber schon wissen. Klar kann ein Vermieter seine Wohnung zum Nulltarif vermieten, es ensteht ihm aber dann auch zusätzlicher finanzieller "Schaden", da er dann die Aufwendungen nicht mehr steuerlich gegenrechnen kann.

@AchIchBins

Das ist mir klar, danach war aber nicht gefragt, es war gefragt, ob er das MUSS...

Mal abgesehen darf er den Mietspiegel locker um mehr als 30 % unterbieten, und zwar über mehrere Jahre, bevor das Finanzamt Schwierigkeiten macht...

Soweit ich weiß, darf er ohnehin nur um 20% innerhalb von 3 Jahren erhöhen und aufgrund der Wohnungssituation gibt es eine Neureglung die die Gemeinden anwenden können die besagt maximal 15% alle 3 Jahre. Wenn also eure Erhöhung darüber liegen sollte geh zum Mietverein, ein Muss gibt es da glaube ich auch nicht, da es ewig viele Altverträge gibt bei denen die Anpassung dann ja teilweise 100% und mehr wären. Beispiel ein Bekannter von mir zahlt in München seit 30 Jahren für eine 2-Zimmer Wohnung 280,00 Euro, die gleichen Wohnungen im Haus die Neu vermietet werden kosten am Mietspiegel positioniert 800,00, eine Angleichung wären hier 250 % Erhöhung, was nicht geht.

Natürlich kann sie darunter bleiben, es gibt kein Pflicht...

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