Meldepflicht an Bafögamt bei Änderung der finanziellen Situation

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für die Vermögensverhältnisse ist maßgebend der Tag der Antragstellung (=Eingang des schrftl. Antrags beim Amt), § 28 Abs. 2 BAföG: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/256.php .

Hier ist der Erbfall ja erst nach Antragseingang eingetreten und damit für diesen Antrag bzw. diesen Bewilligungszeitraum irrelevant.

Richtig, das sagte ich auch dem Bafögtypen und er hat mir am Ende recht gegeben. Die scheinen sich manchmal in ihren eigenen Gesetzen nicht auszukennen

@Bocky

Das müsste auch für den einfachen Sachbearbeiter Grundlagenwissen sein.

Auch während des Bezugs von Leistungen ist er Leistungsempfänger verpflichtet, alle Ände :rungen nachzumelden. Wenn sich dadurch die Anspruchsvoraussetgzungen ändern, muss der Antrag eben modifiziert werden.Das ist ein ganz normaler Vorgang, für den du im Antrag unterschrieben hast.

Eine Änderung, die - wie hier - nicht relevant ist, muss auch nicht mitgeteilt werden. Da hilft auch nicht der generelle Verweis auf bestehende Mitwirkungspflichten.

Frage nicht verstanden? Scheint so. Fragesteller wollte sich ja nicht um eine Mitteilungspflicht drücken, sondern wissen, ob überhaupt eine besteht.

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