Meine Lebensgefährtin hat niemanden außer mich..

4 Antworten

Du kannst vielleicht öfter mal mit ihr raus gehen... In den Park,die Eishalle, ins Schwimmbad,in die Stadt,...oft ergeben sich dort von selbst Gespräche mit anderen Menschen und manchmal entstehen sogar Freundschaften,Hauptsache sie geht mal aus dem Haus sonst wird das vermutlich nichts. Eine Brieffreundschaft ist auch ein guter Anfang und oft traut man sich mehr über seine Gefühle zu schreiben,weil die Personen weiter weg wohnen und du die nicht jeden Tag auf der Straße siehst und sie über dich lästern könnten in deiner Stadt. Also mein Tipp ist es sich erstmal um eine Brieffreundschaft zu kümmern und mehr zu unternehmen,vielleicht möchte sie ja auch einem Verein oder chor oder ähnliches beitreten, dort erledigen sich Freundschaften wirklich wie von selbst :-) viel Glück!!!

Wirkliche Freundschaften heutzutage zu finden, ist nicht so einfach, wie Du das beschreibst. Das was Du meinst sind einfach Bekanntschaften, aber wirkliche Freunde die findest Du nicht so leicht.

Gute Ideen :) Das mit der Brieffreundschaft kann ich mir bei ihr zwar nicht so vorstellen aber ich schlag ihr das trotzdem mal vor. Aber woher bekommt man eigentlich Brieffreunde? Ja stimmt! Sie hat mal gesagt sie würde tanzen, nur hat sie sich noch nicht wirklich dazu animiert, aber das schaffe ich schon. Super danke dir für die Antwort :)

Selbsthilfegruppen zu diesem Thema oder auch Psychotherapie... Einfach zum Hausarzt und beantragen

Hallo,

Eure Situation ist für Euch Beide sehr belastend. Finde es aber echt super, das Du zu Deiner Lebensgefährtin hältst und Du auch gerne möchtest, das sie andere Leute findet, mit denen sie mal was macht.

Das Problem wird sein, das sie eben schlecht Anschluss findet, wie Du schon sagst und wahrscheinlich auch nicht möchte. Wenn sie nicht möchte, dann lass sie, weil es dann eh nix bringt.

Was Ihr aber unbedingt machen solltet, wenn das nicht eh schon so ist, das Deine Freundin psychologsichen Beistand hat.

Es gibt auch Gesprächsgruppen, wo auch die Angehörigen mit dabei sein können, z.B bei der Diakonie, einfach mal nachfragen. Auch dort könntet Ihr/sie Kontakte knüpfen.

Genauso brauchst auch Du mal eine "Auszeit". Damit meine ich, das Du auch mal für Dich bist, mal was mit anderen machst, damit Du auch der "Situation" auch mal raus kommst.

Deine Lebensgefährtin selber müsste erst mal eine Therapie machen, damit sich ihr Zustand stabilisiert, eher wird sie auch keinen Kontakt zu anderen Personen suchen. Du bist ihr großer Halt.

Auch ein Aushang in Märkten, Diakonie oder eine Anzeige in der Zeitung wäre eine Hilfe. Das sie eben Gleichgesinnte sucht, zu gemeinsamen Unternehmungen, einfach mal treffen, reden usw. Vielleicht noch das Alter dazu schreiben, damit die Leute eine Vorstellung haben, welche Altersgruppe gemeint ist. Wenn Ihr keine Telefonnummer o.ä. angeben wollte, dann einfach einen schönen Treffpunkt angeben zu dem eingeladen wird und hoffen, das jemand kommt. Oft trauen sich andere nämlich auch nicht zu kommen, obwohl sie das gerne möchten. Trotzdem wäre es eine Chance auf einen Kennenlernen von anderen Menschen.

Bestimmt täte es auch Deiner Partnerin gut, mal abgelenkt zu sein, was anderes zu sehen und zu erleben.

Liebe Grüssle und ich wünsch Euch nur das Allerbeste!

Danke für die tolle Antwort! Also Freunde will sie ja auch von sich selbst aus finden.. Hatte auch mal eine gute Freundin für kurze Zeit, die aber dann umgezogen ist. Bei der Diakonie haben wir vor kurzen auch eine Betreuung angeheuert und sie hat ihm das auch in kurzer Beschreibung erzählt mit ihrem Ex. Da wird er jetzt wahrscheinlich kucken das er das dann macht mit Therapeuten usw. Ja du erkennst das genau richtig.. Ich musste ihr auch schon widerwillig sagen das ich auch mal was ohne sie machen will.. Hat aber dann nicht so recht geklappt weil ich dann Mitleid bekomme und dann doch bei ihr bleibe, aber gab auch schon Stress deswegen. Das mit der Zeitungsanzeige usw. finde ich ist eine gute Idee mal sehen was Sie davon hält :)

Danke dir nochmals!

@DeepNquieT

Dann seid Ihr eh schon auf dem richtigen Weg. Freilich, sie ist halt jetzt immer nur mit Dir zusammen und hat auch gewisse Ängste, wenn Du was ohne sie machen willst, das hängt aber bestimmt auch mit ihrer Krankheit/Vergangenheit zusammen.

Finde ich super, das Du Ratschläge, so wie das mit der Anzeige auch annimmst. Es würde ihr bestimmt helfen, wenn Du zu den ersten Treffen auch mal mit gehst, da sie ja bestimmt unsicher ist, aber wenn sie mal sieht oder mit jemanden sich unterhält, der auch davor Angst hatte, zu kommen, dann schaut das schon wieder ganz anders aus.

Auch wenn das erste Mal wenige kommen oder vielleicht auch gar keiner, dann einfach noch mal eine Anzeige. Glaube aber nicht, das keiner kommt, denn es gibt sehr viele Menschen, die Anschluss suchen, aber schlecht finden und froh sind, wenn so ein Treffen mal angeboten wird.

Du kannst Dich ja dann aus dem Geschehen wieder entziehen und wenn Deine Freundin mal die erste Scheu überwunden hat, wird das auch kein Problem sein.

Es ist ja schon mal ein großer Vorteil, das sie selber Freunde finden möchte, das erleichtert die Sache natürlich.

Trotz allem, muss Deine Freundin auch zurückstecken und verstehen, das Du auch mal für Dich sein möchtest oder Dich mit anderen treffen möchtest. Einen Streit ist es natürlich nicht wert, aber erklär ihr auch, warum Du das möchtest, damit sie nicht das Gefühl hat, das Du Dich von ihr entfernen möchtest, von ihr Abstand brauchst, denn das macht ihr natürlich Angst.

Anfangs einfach bloß mal ein paar Stunden, die Du nur für Dich hast oder mit anderen, also langsam anfangen und dann erzähl ihr auch genau, was Du gemacht hast usw., auch, das es Dir gut getan hat (aber nicht übertreiben!), Du sie aber auch vermisst hast. Da merkt sie dann auch, das Du trotzdem an sie gedacht hast und das glaub ich, ist ganz wichtig für sie.

Vielleicht würde ihr auch so eine Art Verbindungsmerkmal, wie soll ich das jetzt ausdrücken, helfen. Also z.B. jeder hat eine Halskette mit der 1/2 eines Herzchens , Armband o.ä. und ihr einfach auch sagen, das sie immer bei Dir ist, in Deinen Gedanken, Herzen usw., auch , wenn Du mal nicht bei ihr bist, es nichts an Deinen Gefühlen für sie ändert.

Und nichts zu Danken - Bin sicher, Ihr bekommt das hin. Ganz wichtig wäre aber schon auch eine Therapie, das auf jeden Fall, aber da seid Ihr ja auch schon dran. Sie hat wirklich Glück Dich als Freund zu haben.

Damit wendest du dich am besten an eine Psychologische Beratungsstelle in deiner Stadt.

Google das! Komplexes Problem. Brauchst Fachmänner.

Was möchtest Du wissen?