Mein Sohn erhebt die Hand.

5 Antworten

Es ist auf jeden Fall eine Aggression, die sich manifestiert und bedenklich. Reichen Worte nicht mehr aus, fehlen Argumente, wieweit hat sich die Situation hochgeschaukelt und wie führt der Weg da heraus und wieder zurück auf eine sachlichfreundliche Ebene?

Gewalt löst Probleme nicht. auch Worte können sehr verletzend und nachhaltig wirken, auch dauernder Streit kann verbale Gewalt sein.

Die Frage ist nach dem Warum und nach Hilfe für euch alle in dieser Lage.

Redet miteinander. tragt die Infos zusammen, hört dem anderen zu und lasst ihn ausreden. Dann könnt ihr einen Kompromiss finden und euch an die gefundene Lösung halten.

Solltest dir vllt. überlegen warum er das getan hat und mal deine Frau fragen.

Als Erstes: Man muss den Grund herausbekommen. War es aufgestaute Wut, dann hilft ein Sandsack, eben irgendwas, wo er sich auspowern kann. Danach kann man dann im Gespräch dafür sorgen, dass am Anlass für diese Wut gearbeitet wird. Hatte er einen konkreten (oder vermeintlichen) Grund, ist es leichter, denn dann kann man direkt versuchen, Lösungen zu finden.

Das A und O ist in jedem Fall: reden, reden, reden! Seine Vorstellungen zum Thema anhören, und zwar ohne sie zu bewerten, die Vorstellungen der Eltern dagegenstellen und einen Kompromiss aushandeln.

Manchmal entspannt sich die Lage schon, wenn er merkt, dass seine Gefühle und Ansichten ernst genommen werden, was oftmals im Alltag untergeht, ohne dass Eltern das eigentlich wollen.

Wie alt ist er denn? Ich würde erstmal beide Seiten fragen, wie es dazu gekommen ist, ob das schon öfter vorgekommen ist etc.

auf jedenfall ein Gespräch führen! Denn gewalt ist immer schlecht egal um was es gerade ging.

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