Mein Nachbar brauch ne Unterschrift für einen Anbau. Muss ich ihm die geben? Habe Bedenken!

5 Antworten

Die Modalitäten sind im Grundbuch zu erahren. Ersatzweise in dem Vertrag, der über das Sondereigentum erstellt wurde.

Mal abgesehen davon, dass du dich da an kundigerer Stelle vergewissern solltest: Dann lass ihn mal klagen. Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass er da auch nur die Spur einer Chance hat. Aber wie ich einleitend sagte ...

müssen nicht.ist halt die frage, ob du mit dem nachbarn in streit leben willst.hat er denn schon eine baugenehmigung, oder bist du das zünglein an der waage, gibt es noch andere nachbarn deren unterschrift er auch braucht?

müssen muss man erstmal nicht, frag auf dem Bauamt nach, was generell möglich ist, das ist regional unterschiedlich, dann weißt du was du zu erwarten hast und kannst entscheiden, ob du es auf ein Gerichtsverfahren ankommen lässt.

Lass ihn drohen.. wenn du ernste bedenken hast, musst du das natürlich nicht. Sonst wäre die Scahe mit der Unterschrift ja sinnlos, wenn man das unterschreiben muss.. dann kann er das gleich bauen ohne ne Unterschrift zu bekommen.

Zustimmende Baulast für Anbau als Grenzbebauung, wenn Nachbar schon Terrassenüberdachung gebaut hat?

Hallo,

ein Bekannter möchte eine kleine Doppelhaushälfte erwerben (Rheinland/NRW), allerdings würde er gerne einen eingeschossigen Anbau zur Erweiterung des Wohnraumes anbauen. Nun war er beim Bauamt um zu erfragen inwiefern dieses möglich wäre. Grundsätzlich sollte es keine Problem darstellen, allerdings gibt es einen Bebauungsplan, welcher die Tiefe ab der Baugrenze reglementiert. der Anbau könnte demnach max zwischen 3,5 und 4 m (müsste halt noch genau gemessen werden ) in den Garten reichen. Desweiterne wurde ihm gesagt, dass der Nachbar bei der geplanten Grenzbebauung eine entsprechende Baulast für sein Grundstück eintragen lassen müsste, dass auch er für den Fall eines anbauens ebenfalls eine Grenzbebauung durchfühfren würde ( wozu das auch immer sinnig sein mag) Nun ist es so, dass der Nachbar schon eine Terrassenüberdachung von in jedem Fall mehr als vier Meter direkt an dei Grundstücksgrenze gebaut hat.

Daher folgende Fragen

1) Müsste er dafür nicht auch eine entsprechende Zustimmung haben ?

2) Wenn ja, wo müsste diese zu finden sein und wäre dann nicht die für den Anbau meine Bekannten obsolet, da er ja genau das was dann gefordert wäre ( Grenzbebauung) tun will

3) Kann der eine einen ANbau der ander eine Terrassenüberdachung bauen ?

4) Wie kann man das in Erfahrung bringen, ohne "schlafende Hunde" zu wecken, denn sollte der Nachbar eine Genehmigung brauchen, hat sie aber nicht eingeholt, möchte man ja nicht schon im Vorfeld das Nachbarschaftsverhältnis "vergiften, weil man beim Bauamt die falschen Fragen gestellt hat und die dann beim Nachbarn schauen kommen.

Natürlich würde man bevor man anträge stellt und so, mit dem Nachbarn reden, aber es ist doch immer gut zu wissen, was für Argumente für einen zu nutzen sind.

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