Mein Mann ist verstoben, hatte Konto im Ausland, Bank lässt mich abblitzen. Was nun?

5 Antworten

Wende Dich zuerst an den Verbraucher-, Konsumentenschutz in Deiner Nähe, dort arbeiten Menschen, die sich auch damit auskennen. Die Drohung mit dem Finanzamt kostet Dich bestenfalls einen Lacher, wir sind nicht in Afghanistan, hier gibt es keine Sippenhaftung.

die sterbeurkunde allein reicht nicht, entweder akzepiert die bank dazu das notariell hinterlegte testament, was wie ein erbschein zu behandeln ist oder einfach den erbschein.

mit der sterbeurkunde ist nur der tod deines mannes bewissen, aber nicht das du der einzigste erbe bist.

möglich, das der angestellte keine auskunft geben konnte und deshalb sagte, das alle daten gelöscht sind.

wenn du also mit dem erbschein und den unterlagen zur bank gehst, kann es sein, das sich doch etwas findet, wobei du dafür einen termin machen solltest, solltest du einfach das aals weiteres vermögen melden.

es gibt nämlich auch die möglichkeit, das die belgische bank die steuer, die für das dort angelegte geld bezahlt hat.

ich meine, das es vor ein paar jahren, die möglichkeit gab, die bank damit zu beauftragen.

Belgien ... das sind die Reparationen .in der 4. Generation .. brummel ... jetzt wirst du nur noch mit Rechtsanwalt arbeiten koennen. Schau dass du einen deutschen Anwalt bekommst der in Belgien arbeitet. Und mit dem dann wieder zur Bank ... Ein Pflichteil steht dir nach deutschem Recht immer zu, das kann sehr viel Geld sein.

Ein Pflichteil steht dir nach deutschem Recht immer zu, das kann sehr viel Geld sein.

Ihr Pflichtteil bemißt sich aber nach dem Vermögen am Todesstag. Hätte der Mann lebzeitig die Konten aufgelöst und den Erlös ausgegeben, wäre er dem Nachlass nicht mehr zugehörig.

Auf den Sohn übertragen oder verschenkt, wären, nach Übertragung jährlich 10% fallend, diese Schenkung dem Nachlass hinzuzurechnen und aus dem erhöhten, sog. fiktiven Reinnachlass, Pflichtteil zu verlangen. Was aber zu beweisen wäre :-(

Allein die Kennntnis geführter Konten berechtigt sie also keinesfalls zu Ansprüchen. Wer sein Geld im Ausland parkt, weiß, was er tut und wie man Vermögenszuwächse und -verwendung geschickt verschleiert. Das wird nicht überwiesen, sonder per Barauszahlung an den Sohn übergeben und aus die Maus :-(

Besorge dir einen Erbschein beim Gericht. Damit hast du einen Beweis, dass du auch rechtmässige Erbin bist. Ich würde dann mit der Direktion der Bank einen Termin vereinbaren und die Angelegenheit klären, nicht mit einer Angestellten. Kommst du da nicht klar, kann dir nur ein Anwalt helfen. Die Bank ist verpflichet Daten über die Kontobewegungen, Tresoreinlagen, Wertpapierdepot über einen gewissen Zeitraum zu speichern, auch wenn alles aufgelöst wurde. Die Angestellte wollte sich offenbar die Mühe nicht machen um nachzuschauen. Ich würde da konsequent bleiben und nachhaken. Deine Frage datiert vom Februar d. J. Denke, dass sich da in der Zwischenzeit schon etwas getan hat. Vielleicht sagst du uns, wei du weiter vorgegangen bist. Wäre interessant.

wichtig: Du musst zuerst einen Erbschein beim Amtsgericht beantragen. Wenn du den hast, kannst du nochmal zur Bank.

Sollten sie sich DANN weigern, dir Informationen zu geben, kannst du ihnen ja mal sagen, sie würden sich der Unterschlagung strafbar machen. Kannst ihnen diesbezüglich ja mal mit der Bankenaufsicht drohen.

Und wenn sie dir im Gegenzug drohen direkt nochmal Bankenaufsicht. Es gibt nämlich sowas wie das "Bankgeheimnis". Und wenn sie dir als rechtmäßig Verfügungsberechtigte keinen Einblick gewähren, die Informationen dagegen an andere weitertragen, könnte jenes Kreditinstitut seine Zulassung als eben dieses verlieren.

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