Mein Mann ist Alleinerbe bei seiner Mutter?

5 Antworten

Da das Haus schon mal an die Schwester Deines Mannes ging, ist er nicht Alleinerbe und wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist, dann ist das halt so.

Selbst wenn sie im Laufe der Jahre ihrer Tochter Geld geschenkt hätte, so ist das evtl. längst verjährt und wenn es keine Kontoauszüge und Unterlagen im Nachlass gibt, kannst Du das vergessen.

Wenn allerdings Auszahlungen von Versicherungen anstehen, ist die Tochter, insofern sie die Unterlagen hat, verpflichtet, dem Bruder - also Deinem Mann - alles auszuhändigen bzw. offen zu legen, was an Geldwerten noch ausgezahlt wird bzw. hast Du das Recht, die Auszüge einzusehen.

Sperrt sie sich da, sollte Dein Mann einen Fachanwalt für Erbrecht bemühen.

lg Lilo

Also die Schwiegermutter hat das Haus schon zu Lebzeiten der Tochter umschrieben im Jahr 1999? Und dein Mann sollte nach dem Ableben der Mutter Geld erben?

Zu Lebzeiten kann deine Schwiegermutter natürlich mit ihrem Geld machen was sie will. Und wenn sie in dem Haus wohnte und die Heizung erneuern ließ, dann ist wie beim Auto die Frage, ob es sich hierbei um eine Schenkung handelte. Dann würde, zumindest ein Teil, noch in die Erbmasse fließen... Am Besten ihr sucht einen Fachanwalt für Erbrecht auf. Der kann am besten beurteilen was zu tun ist.

Lebensversicherung könnt ihr vergessen. Die hat nichts mit dem Erbe zu tun. Der Begünstigte wird in dem Fall separat von der Versicherung angeschrieben. Wenn Dein Mann da im Schein steht, dann erhält er Nachricht.

Ansonsten: Ab zum Anwalt und Pflichtteil berechnen lassen.

Vielleicht kann man es herausfinden.Nur was nützt es dem Alleinerben?

Zu Lebzeiten konnte Deine verstorbene Schwiegermutter mit ihrem Vermögen tun und lassen was sie wollte und vermutlich hat sie der Tochter mehr überlassen als Dein Mann jetzt erbt.

Das Sparbuch über 30,00 € kann er herausverlangen und einen Auskunftsanspruch hinsichtlich der Lebensversicherung hat er auch.

Ob das alles lohneswert für einen möglichen Streit ist solltet Ihr Euch überlegen.

Kann man schwer sagen, da Häuser nicht unbedingt sehr viel wert sein müssen. Außerdem hat sich evtl. die Mutter, bzw. ihre Kinder durch das gemeinsame Wohnen mit der Tochter hohe Altersheimkosten (ca. 40.000.- pro Jahr) gespart. Das wird oft immer als selbstverständlich betrachtet.

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