Mein Bruder hatte besuch von der Kriminalpolizei

5 Antworten

Wie meine Vorschreiber richtig meinen, muss man ihm eine Schuld beweisen, nicht umgekehrt. Trotzdem eine unangenehme Situation. Aber mal ehrlich, hört sich ja auch nicht wirklich schlüssig an "eine Stunde im Auto auf den Arzttermin warten". Zumindest habe ich noch nie gehört, dass das jemand so handhabt...Er hätte ja schon mal in die Praxis hochgehen können und wäre vielleicht früher drangenommen worden.

Ha ich kapier das auch nicht, aber ich glaube ihm schon das er das gemacht hat er ist einfach komisch. Aber etwas komisch ist jeder von uns egal danke jedenfalls für all die guten ratschläge.

also grundsätzlich ist es ja mal gut dass ein aufmerksamer Bürger jemand den er für verdächtig hält der Polizei meldet wenn es um so etwas schlimmes wie Einbruch geht. Da ist es besser es wird einer zuviel vernommen, als dass der Täter nicht gefasst werden und weiteres Unheil anrichten kann. Es gilt grundsätzlich die Unschuldsvermutung - d. h. wenn die Polizei nicht beweisen kann dass er der Täter ist, dann passiert ihm auch nichts. Trotzdem glaube ich Dir dass das natürlich eine sehr unangenehme Situation für Deinen Bruder ist. Er sollte helfen der Polizei mit Rat und Tat und Ehrlichkeit zur Seite zu stehen und dann wird sich das ganz sicher auch ganz schnell klären - die Polizisten machen nur ihren Job.

Er kann ja z. B. auch vom Arzt sich bescheinigen lassen zu welcher Uhrzeit er dort war. Vielleicht hat er auch zuvor und danach noch mit jemand Kontakt gehabt der das bestätigen kann.

Eigentlich muss ER gar nichts beweisen - in Deutschland gilt die Unschuldsvermutung. Das bedeutet, dass SIE beweisen müssten, dass er etwas mit den Einbrüchen zu tun hat.

Wenn er damit nichts zu tun hat, haben sie gar nichts - keine Fingerabdrücke, keine DNA-Spuren, nichts - nur die Aussage eines aufmerksamen Zeugen, dass er ungewöhnlich lange mit einer Kapuze über dem Kopf in seinem Auto saß.

Sie können also gerne noch einmal mit ihm reden - einen dringenden Tatverdacht gibt es ja offenbar nicht. In seinem eigenen Auto zu sitzen ist definitiv keine Straftat. ;-)

Um zu beweisen, dass er es nicht war, müsste überhaupt ersteinmal ein begründeter verdacht oder noch viel besser ein beweis vorliegen, der da zb wäre, wenn man gegenstände oder Fingerabdrücke von ihm am Tatort gefunden hätte. Jetzt aber muss er nur angeben, was er im Auto gemacht hat, solange das nicht das Auskundschaften anderer Häuser war, ist alles in Butter!

Wenn es ein Zeugenvernehmung war hat er nichts zu befuerchten. Wird er als Verdachtiger gefuehrt , schon. Denn Recht haben und Recht kriegen ist zweierlei. Daher sollte er auch wenn er nichts damit zu tun hat , den Rat eines Anwaltes einholen, damit ihm nicht fehlerhaft angehanengt wird.

Als Beschuldigter sollte er sich zum Fall nicht aeussern und sagen er moechte erst einmal den Rat eines Anwaltes einholen.

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