(Medien) Selbstständigkeit - wie viel Geld?

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Vereinfacht gesagt musst du 55ts Euro+ Betriebs- und Sonderausgaben verdienen. Nicht zu vergessen auch die Mehrkosten für die Krankenversicherung. In deinem Arbeitsbereich kannst du dich mit einem solchen Gehalt aber mehr als glücklich schätzen, da bist du schon ganz weit über Durchschnitt. Und im Internetzeitalter lässt sich mit vielen Medienangeboten mittlerweile doch überhaupt kein Geld mehr verdienen. Dieses Gehalt als Selbstständiger zu erreichen erscheint mir mehr wie unwahrscheinlich. Wenn dann solltest du so etwas höchstens nebenberuflich starten.

Mich hat es tatsächlich nicht schlecht erwischt. Aber dieser Gedanke, sein eigener Chef zu sein und eigenständig diese Arbeit zu erledigen, macht mich schon an.
Ich glaube der richtige Schritt wäre, erstmal nebenberuflich ein Standbein aufzubauen, aus dem man dann mehr machen kann.

Mich hat nur interessiert wie viel ich Brutto pro Monat ungefähr einnehmen müsste, damit ich Minimum aufs selbe raus komme.
Danke für deine Antwort.

In dem Bereich wird es schwierig. Der Markt für Mediengestaltung ist gesättigt und man muss sehr gut/bekannt sein, um ein derartiges Einkommen zu erzielen. Als Selbstständiger hast du ja auch viele Ausgaben für Büro, Equipment, Krankenversicherung, Altersvorsorge, etc. pp.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Dann müsstest Du mindestens besser etwas mehr als 55000 € verdienen, also Gewinn erwirtschaften.

Selbstständiger Bilanzbuchhalter?

Hallo liebe "Zahlenverdreher",

gibt es unter euch selbständige Bilanzbuchhalter? Ich bin gerade mitten in der Fortbildung und habe nächstes Jahr Prüfung. Da es aber in der Firma wo ich gerade angestellt bin nicht so ganz läuft wie ich mir das vorstelle, überlege ich eventuell nach der Schule in die Selbstständigleit zu gehen.

Ich weiß sehr wohl, dass die Steuerberater da ganz kritisch gucken und die Kammer auch sehr skeptisch ist.

Soweit ich weiß darf ich keine UStVa übermitteln, sondern nur die monatliche FiBu machen und auch keine Anlagenbuchhaltung und Jahresabschlussbuchungen fallen auch flach. Allerdings darf man doch auch Lohnabrechnungen erstellen und die LSt übermitteln sowie Gehälter überweisen sofern der Mandant das wünscht.

Wie habt ihr eure Rechnungslegung gestaltet, rechnet ihr quasi pro Buchungssatz ab oder habt ihr einen festen Stundenlohn??? Habt ihr eure Mandanten direkt aufgesucht oder beim Steuerberater "unliebsame" FiBus abgenommen?

Es ist nun auch nicht so, dass ich frisch aus der Ausbildung komme. Ich arbeite seit meiner Ausbildung damals in 2002 (Steuerfachangestellter) in diesem Bereich. Seit 2009 arbeite ich im jetzigen Betrieb und bin dort für die gesamte Lohn- und Finanzbuchhaltung zuständig.

Ich bin mir auch sicher, dass ich die FiBu "mitnehmen" könnte wenn ich mich selbstständig mache. Die Chefin ist meine Mutter aber im Betrieb läuft es gerade nicht nach meinen Vorstellungen.

Nun an die Bilanzbuchhalter, wie seht ihr den Arbeitsmarkt? Ein paar Mandate hätte ich schon in Aussicht falls alles klappt wie man es sich erhofft.

Danke im Voraus und liebe Grüße

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Lohnt sich Selbstständigkeit?

Hallo zusammen, Ich überlege mir des öfteren, ob ich mich nicht doch selbstständig mache. Ich würde im Außendienst für ein Großkonzern tätig sein. Hab diese Arbeit schon vorher im Angestelltenverhältnis gemacht und habe da sehr gute Erfahrungen, nur ich hab den Job gewechselt, weil der öftere Stress für 1900€ Netto sich nicht gelohnt haben. Nur jetzt überlege ich, ob ich als Subunternehmer für das gleiche Unternehmen tätig sein soll.

Hab schon kurz mit einem Kollegen darüber gesprochen, wie es bei ihm ist und so und demnächst werden wir uns zusammensetzen und das Thema richtig besprechen.

Vielleicht ist hier jemand selbstständig und könnte mir die Frage beantworten und vielleicht mit Pro und Contra, dass ich die reale Tatsache seh 😅

Eine kurze Auflistung: Umsatz entspricht 10.000 - 12.000€/mtl. Spritkosten 600€/mtl. Miete für Programme und Arbeitsmaterial: 500€/mtl. Autoversicherung aktuell keine Angaben, da ich mit der Versicherung noch nicht geredet habe. Und der Rest wird halt noch abgezogen, wie KV, AV, RV, Steuern, etc. Das müsste ich auch mit dem Steuerberater besprechen, was für Zahlungen da auf mich zukommt. Aber im großen und ganzen habt ihr wenigstens den Umsatz und die zusätzlichen Sachen, die gezahlt werden müssen.

Mein Kollege sagte mal, alles mit Abzug kommt er auf 6000€ Gewinn. Sieht realistisch aus.

Also sollte ich den Schritt wagen, dann bereite ich mich erstmal gut drauf vor und klär alles ab und melde alles nötige an. Mir wäre jetzt sehr eure Meinungen dazu wichtig 😉

Pro: - Ich bin mein eigener Chef. - Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. - wenn man sich nicht dumm anstellt, hat man selbst bis ins Rentenalter immer Arbeit, weil der Konzern wird nicht so schnell dicht machen.

Contra: - Arbeitszeit beträgt täglich zwischen 8-13 Stunden. - die Verträge werden bei Bedarf immer um 2 Jahre verängert - Bei Urlaub und Krankheit verdient man kein Geld.

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