McFit Zahlungsaufforderung vom Inkassounternehmen

2 Antworten

Auf jeden Fall hätte McFit ein ziemliches Argumentationsproblem vor Gericht, warum die Lastschriften eingestellt wurden. Zumindest kann man das als Bestätigung der Kündigung werten. Ob das reicht, würde man sehen, aber da die schon sehr genau wissen müssten, dass sie Unfug treiben, denke ich mal, dass sie es nie vor Gericht drauf ankommen lassen.

Ich würde zunächst dem Inkasso nur einen Dreiziler per Einschreiben schicken: "Wertes Inkasso. Ich bin verwundert über diese Forderung. Es gibt keine rechtliche Grundlage, da der Vertrag vor über einem Jahr fristgerecht gekündigt wurde. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Sollten Sie mich weiterhin belästigen, ergeht ohne Vorwarnung Beschwerde ans Aufsichtsgericht und negative Feststellungsklage."

Dann würde ich schweigen. Es ist nur relevant, was von einem Gericht kommt.

Leider habe ich trotz Aufforderung nie eine Bestätigung für die Kündigung bekommen.

Eine Kündigung ist nicht bestätigungspflichtig. Sie ist eine einseitige Willenserklärung. Du musst lediglich die Zustellung nachweisen können.

Trotzdem stellte McFit die Abbuchung von meinem Konto per Lastschrift ein.

Damit durftest du gemäß Treu und Glauben davon ausgehen, dass das Vertragsverhältnis beendet wurde.

Also dem Inkassobüro gegenüber widersprechen. Datenweitergabe an die Schufa untersagen (§ 28a BDSG).

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